Hallo Ulrike.
Ich habe in diese Thematik zu wenig Einblick, als dass ich da jetzt meine Meinung kundtun könnte. Der Sohn einer Freundin von mir ist bei Pflegeeltern, und sie versteht sich mit diesen einigermaßen gut. Natürlich erzählt sie mir viel von ihrem Sohn und auch seinem Leben dort und darum kann ich mir eines sehr gut vorstellen: Dass es sicher nicht leicht ist, ein "fremdes" Kind großzuziehen, ihm Geborgenheit zu... mehr anzeigen
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Ich kann Deinen Bericht wenigstens ansatzweise nachvollziehen. Unser Sohn ist ADHD. Den meisten Stress machen die Eltern mit wohlerzogenen "normalen" Kindern. Dennoch, ADD hat man nicht, man ist es! Es ist (auch) eine sehr spezielle Form, die Welt wahrzunehmen, die Normalos in aller Regel verschlossen bleibt.
LG
Reinhard
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finde es bewundernswert, dass ihr so lange durchgehalten habt. Die Grundlagen für dieses Verhalten werden in frühester Kindheit gelegt, so dass es nicht verwundert, dass die Kinder solche "Marotten" haben, die sie auch nicht willentlich ablegen können. Damit umzugehen ist wahnsinnig schwer und ich finde es toll, dass ihr wenigstens zehn Jahre euer Bestes gegeben habt, um den Kindern eine andere Welt als ihre bisher gewohnte... mehr anzeigen
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Ich bin sprachlos und verneige mich vor Eurem Mut! Ich hatte Herzklopfen beim Lesen.
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ja, da bleibt einem fast die luft weg. selbst mutter, bewundere ich menschen, welche sich diese enorme verantwortung, bis hin zur teilweisen selbstaufgabe, auferlegen. kein mensch kann mehr, als helfen wollen. meinen respekt! herzlichst, fabiana
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Liebe Ulrike,
mit dem größten Interesse habe ich Deinen "Bericht" gelesen. Davon ausgehend, dass sich alles so zugetragen hat, möchte ich Dir meine Hochachtung aussprechen. Dass Ihr durchgehalten habt, finde ich einfach toll. Auch, dass es zu diesem Ergebnis gekommen ist, entspricht total meinen Überzeugungen. Ich befürchte nur, ich hätte es nicht geschafft!
Schönen Dank,
Paradiso
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Leider ist das Ende meines Berichtes nur ein Zwischenergebnis. Nach zehn Jahren haben wir beide Kinder (sie waren zu dem Zeitpunkt 15 und 17 Jahre alt) zurück ins Heim gegeben. Seitdem haben wir immer wieder mal Kontakt. Mal mehr und mal weniger. Zur Zeit wieder eher weniger.
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Liebe Ulrike,
du bist sehr ehrlich! Auch wenn der Ausgang nicht so zufriedenstellend ist, Ihr habt es versucht!!! Nun komme ich mir mit meiner erfundenen Geschichte über Daniel ziemlich naiv vor. Dabei habe ich bei der Arbeit mit kriminellen Kindern Obdachloser auch kapitulieren... mehr anzeigen
Diese Geschichte aus dem Leben hat mich sehr mitgenommen. Ich frage mich, ob es nicht verlorene Jahre waren . Ich kann nicht glauben, dass jetzt alles so harmonisch bleibt. Ich wünsche und hoffe für alle Beteiligten (Pflegeeltern und Pflegekinder), das es, wenn die Kinder volljährig und aus dem Hause sind, keine verlorenen Jahre waren. Ich bewundere euch, liebe Pflegeeltern, für euer Durchhaltevermögen. Alleine deswegen, hat... mehr anzeigen
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