Der Cousin

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Der Cousin

Der Cousin ist ein ironischer Familien- und Entwicklungsroman. Im Mittelpunkt stehen zwei Vettern, die nichts miteinander verbindet - so scheint es zunächst. Manfred, Anfang vierzig, Kunsthistoriker, lebt ernüchtert und ohne Bindungen in Hamburg. Der fünfzehn Jahre jüngere Theo ist Glasergeselle in einer süddeutschen Kleinstadt. Er ist jungverheiratet, die Ehe hat noch nicht alle seine Erwartungen erfüllt. Er hofft, dass ihr erstes Kind bald kommt, am besten ein Sohn. Demnächst soll Theo die Meisterschule besuchen und später einmal den Familienbetrieb übernehmen. Statt zum Meisterkurs wird er nach Hamburg geschickt. Der Firma droht jetzt der Ruin, und Manfred soll ihn abwenden, indem er sein mütterliches Erbe in den Betrieb steckt. Theo bleibt länger als geplant in Hamburg. In der Sache erreicht er wenig, doch beginnt er sich unter dem Einfluss des Cousins und der Großstadt zu verändern. Heimgekehrt findet er die Glaserei bereits in Liquidation. Über die Folgen kommt es zum Streit mit seiner Frau: Wo kann er Arbeit finden, wo sollen sie in Zukunft wohnen? Auf seiner Suche nach Arbeit verwechselt er einmal die Fahrtrichtungen, fährt aus Versehen nach Norden - und bleibt dort bis auf weiteres. Theo arbeitet in Hamburg und wohnt bei Manfred. Der Cousin leistet anfangs hinhaltenden Widerstand, als Theo von ihm in die homosexuelle Welt eingeführt werden will. Aus ihr hat sich der Ältere schon vor einiger Zeit zurückgezogen. Theo setzt seinen Willen durch, Manfred kehrt mit ihm in die Szene zurück und erlebt sie noch einmal als Gegenwart. Theo hält sich für bisexuell und hat rasch hintereinander eine Reihe aufwühlender Erlebnisse. Manfred verliert bald die Illusion, dem Jüngeren nützlich sein zu können. Enttäuscht von einer Welt der Promiskuität fährt Theo plötzlich heim nach Süddeutschland. Unter den weiteren Figuren des Romans steht an erster Stelle der Psychologe Max, ein Jugendfreund von Manfred. Die beiden haben sich im Lauf der Zeit in verschiedene Richtungen entwi


Beiträge und Kommentare
Wichtiger Beitrag
RaiDam

Hallo, nun habe ich es geschafft, dieses Werke komplett durchzulesen. Und ich muss sagen, es fiel mir sehr, sehr schwer. Die Idee des Buches ist gut, aber leider gestaltete sich für mich das Lesen als sehr langweilig. Das liegt zum einen am Erzählstil, vieles wir im Passiv geschrieben, zum anderen daran, dass Manfred einfach zu oft "literarische Ergüsse" von sich gibt.

Es wird zitiert, rezitiert und interpretiert, dadurch... mehr anzeigen

2 Kommentare
arno.abendschoen

Danke, raigay, fürs Lesen und die Kritik. Gewiss ist ein ehrlich gemeinter Tadel einem unaufrichtigen Lob vorzuziehen. Deine Reaktion zeigt mir unter anderem, wo meine Grenzen liegen.

Ich habe dann noch Leseproben aus deinem "Dembowo" genommen und denke, dass unsere... mehr anzeigen

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