Hey-ho xnikeyx,
du schreibst eine witzig beobachtet, sozusagen easy dahinerzählte Geschichte (was keine Kritik ist, ich meine nur, dass es leicht zu lesen ist und wirkt, als würde die Erzählerin das eben sagen, wie es ihr ,gerade im Moment' in den Sinn kommt ;) ) mit feiner Beobachtung des alltäglich-Menschlichem.
Kleine, ziemlich witzige Passagen wie die Sache mit dem Kühlschrank mit Flügeln = Flying food (aufpassen bei... mehr anzeigen
Hey-ho xnikeyx,
du schreibst eine witzig beobachtet, sozusagen easy dahinerzählte Geschichte (was keine Kritik ist, ich meine nur, dass es leicht zu lesen ist und wirkt, als würde die Erzählerin das eben sagen, wie es ihr ,gerade im Moment' in den Sinn kommt ;) ) mit feiner Beobachtung des alltäglich-Menschlichem.
Kleine, ziemlich witzige Passagen wie die Sache mit dem Kühlschrank mit Flügeln = Flying food (aufpassen bei Lehnwörtern) lockern die Erzählung auf und vermitteln ein Stück weit das Lebensgefühl der Protagonistin, zumindest soweit ich das sehe.
Andere sprachliche Kapriolen wie das "Gemannomanne" (123) sind zwar an sich eine nette Idee, bedürfen aber immer einer (zumindest kurzen) Erklärung, weil sich der Leser sonst mit einem unbekannten Wortkonstrukt konfrontiert sieht und dieses erst einmal aufdröseln muss, was den Lesefluss natürlich hemmt.
Ähnlich ist mit Holprigkeiten wie dieser auf S. 11; Z. 7, wo du schreibst:
,,Mein Dad, Schrägstrich Martin täschelt meiner Mom (...) "
Stattdessen könntest du entweder direkt übernehmen, was du erzählen willst (Sonderzeichen sind auch in Fließtexten nicht generell verboten) + das Komma setzten+ ,,Mom" durch ,,Mum" ersetzen.
,,Mein Dad/Martin, tätschelte meiner Mum die Schulter (...) "
oder du paraphrasierst den ,,Schrägstrich":
,,Mein Dad, meist aber Martin genannt, tätschelte meiner Mum (...) " (oder so ähnlich)
Ansonsten wirken solche Stellen eben sehr störend, vor allem, wenn sie gehäuft auftreten.
Dann die Rechtschreibung (kann das nicht unerwähnt lassen, ich weiß, es ist nervig)
-Außenwand vs. Ausenwand
- die Sonne schien vs. scheinte (eig. Grammatik)
- Muffins vs. Mufins
etc. etc. etc. etc. etc. etc.
Ich weiß, dass es viele Schreiber gibt, denen es im Moment der Niederschrift realitiv egal ist, ob die Rechtschreibung stimmt, aber in solchen Fällen wäre wenigstens ein ausführliches Lektorat nötig.
Einzeln sind die Sachen, die ich jetzt aufgelistet habe, keine Beinbruch, aber wenn sie derart gefhäuft vorkommen, wie stellenweise in dem Buch, kann es schon relativ störend wirken (je nachdem natürlich, welche Ansprüche man an ein selfmade-eBook eben stellen darf.)
Und ja nicht den Mut verlieren wegen ein paar Kommata!
Lg alastor