Ehrliche Kritik? Sehr gerne :)
(Allerdings habe ich nur wenige Seiten gelesen, ich habe ja selbst noch einen Abgabetermin ... 'Seufz')
Das Cover fand ich auf den ersten Blick nicht sehr schön, auch wenn es für die Geschichte passend erscheint. Leider ist es kein richtiger Eyecatcher.
Der Klappentext hat mich zunächst abgeschreckt - Zumindest der erste Abschnitt. Ich finde ihn als Auszug nicht so schön gewählt. Der Klappentext... mehr anzeigen
Ehrliche Kritik? Sehr gerne :)
(Allerdings habe ich nur wenige Seiten gelesen, ich habe ja selbst noch einen Abgabetermin ... 'Seufz')
Das Cover fand ich auf den ersten Blick nicht sehr schön, auch wenn es für die Geschichte passend erscheint. Leider ist es kein richtiger Eyecatcher.
Der Klappentext hat mich zunächst abgeschreckt - Zumindest der erste Abschnitt. Ich finde ihn als Auszug nicht so schön gewählt. Der Klappentext selbst ist allerdings sehr ansprechend. Vielleicht wählst Du einen anderen Auszug oder lässt ihn komplett weg :)
Die Formatierung der Kapitel gefällt mir nicht so gut; Aber vermutlich liegt das auch an dem neuen Editor. Es reicht, wenn Du als Überschrift "Regen" nimmst; Kapitel 1 ist da unnötig :)
Dann zum Inhalt selbst: Die Grundidee gefällt mir sehr gut, ABER ich finde es nicht so schön, dass Du die Person gleich am Anfang alles erklären lässt. Da Du den Ich-Erzähler verwendest, wirkt diese Erklärung sehr gestellt. Schöner fände ich, wenn Du dem Leser dieses Verhältnis nicht erklären musst - Denn er ist meistens schlau genug, um es aus dem Text selbst heraus zu erkennen. Das liegt natürlich daran, wie Du Deine Figuren später zeichnest und charakterisierst.
Ebenso ging es mir mit den Wald-Stämmen (?):
Mir ist nicht ganz klar, weshalb der Hauptprotagonist Schuldgefühle hat, wenn sie mit den Schwarzen verfeindet sind. Erkläre es nicht dem Leser direkt, sondern lass Rain lieber einige abfällige Gedanken über den Schwarzen mitteilen.
Oder gehe etwas in diese Richtung:
"Ich betrachtete die schwarze Kappe, die das blonde Haar des Jägers verbarg. Ein Schwarzer also. Schnell überprüfte ich, ob mein rotes Tuch noch verborgen war. Wenn ein Mitglied der Schwarzen hier jagte, waren die Grauen sicherlich nicht weit..."
Momentant wirkt es wie eine einstudierte und absolut nicht zufällige Begründung, die Du als Autor dem Leser gibst.
Aber weshalb sollte Rain einen für ihn total normalen Umstand während der Jagd erklären? Mir fehlt hier ein wenig der Übergang.
Auch die Sage, wie diese Bedrängnis zustande kam: Weshalb bindest Du diese schöne Geschichte nicht in eine Lagerfeuererzählung ein?
So wird sie zur Nebensache und verliert irgendwie ihre Mystik.
Zum Schreibstil habe ich gar nicht so viel zu sagen, denn dieser gefällt mir (bis auf wenige Wiederholungen) ausgesprochen gut :)
Liebe Grüße
Mh ... Nein, irgendwie überzeugt mich Dein Argument nicht :/
Wenn ihm der Tod heilig ist, dann auch der Tod eines Tieres. Es heißt ja nicht, dass er nicht tötet - Aber dass er das Tier ohne mit der Wimper zu zucken tötet, während er bei einem Feind plötzlich total weich wird ...... mehr anzeigen
Mh ... Nein, irgendwie überzeugt mich Dein Argument nicht :/
Wenn ihm der Tod heilig ist, dann auch der Tod eines Tieres. Es heißt ja nicht, dass er nicht tötet - Aber dass er das Tier ohne mit der Wimper zu zucken tötet, während er bei einem Feind plötzlich total weich wird ... Irgendwie passt das nicht zusammen :/
Vielleicht solltest Du dann noch einmal ein wenig Dein Augenmerk auf den Wald richten - Immerhin beginnt mit ihm die Geschichte und macht Rain zu dem, der er ist.
Hm, okay. Danke, dass du so ehrlich bist, ich werd mich die nächsten Tage nochmal dran setzen :)
Kein Problem :)
Es wäre ja schade, wenn dieses gute Buch wegen solchen Kleinigkeiten nicht so gut wird, wie es sein könnte :)