So ich hab mal die Leseprobe überflogen, sofern du an meiner Meinung interessiert bist, bitte weiterlesen. ^^
Du fällst nicht gleich mit der Tür ins Geschehen, sondern nimmst dir erst mal Zeit für Umgebung und (ganz wichtig!) Atmosphäre. Und machst dabei deine Sache ziemlich gut.
Dass der Leser plötzlich direkt angesprochen wird, hat mich zunächst wirklich überrascht. Hatte ich in diesem Genre glaube ich bisher noch nie. :)
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So ich hab mal die Leseprobe überflogen, sofern du an meiner Meinung interessiert bist, bitte weiterlesen. ^^
Du fällst nicht gleich mit der Tür ins Geschehen, sondern nimmst dir erst mal Zeit für Umgebung und (ganz wichtig!) Atmosphäre. Und machst dabei deine Sache ziemlich gut.
Dass der Leser plötzlich direkt angesprochen wird, hat mich zunächst wirklich überrascht. Hatte ich in diesem Genre glaube ich bisher noch nie. :)
Zeitstrahlmäßig war ich kurz etwas verwirrt. Du beschreibst diesen Wintertag sehr genau, dann wird aber im Zeitraffer etwas mehr auf das Leben des Protagonisten eingegangen und ich wusste nicht genau, wo genau der Wintertag verblieben war und ob er noch das "Hier und Jetzt" darstellte. Später wird einem das natürlich wieder klar, nur zwischendurch hatte ich irgendwie diesbezüglich den Fokus etwas verloren.
Ich finde die Ausdrucksweise ist sehr schön der Zeit angepasst, ohne, dass man sich jetzt durchquälen müsste oder dass es zu gestelzt klingt.
Was mir ein klitzekleines bisschen gefehlt hat war seine Motivation so an seinem Vater festzuhalten. Neugier? Ein ungutes Gefühl? Ein gutes Verhältnis zu seinem Vater und deswegen nicht wahrhaben wollen, dass er tot sein könnte? Weil wie er zu seinem Vater eigentlich steht, dass weiß man als Leser gar nicht. Wenn ich raten müsste, hätte ich sogar eher gesagt, dass es etwas unterkühlt ist. Erst Mal scheint es in einer Zeit zu spielen, wo man eh etwas distanzierter seinen Eltern gegenüber war, sie gar noch gesiezt hat, zum anderen scheint die Köchin ihn großgezogen zu haben und er wurde dann weggeschickt zur Schule. Da er aber sehr deprimiert zu sein scheint, hatte er wohl doch ein gutes Verhältnis, vielleicht hätte man das irgendwie noch einmal vroher deutlich machen können. Vielleicht wird aber später noch darauf eingegangen, das weiß ich ja nicht. :) Vielleicht ist es auch fundamental unwichtig und nur ich stürze mich mal wieder auf unwichtige Details. ;)
Auch sehr ironisch das Vampire für Gott kämpfen, wo man sonst doch eher vom Gegenteil ausgeht, aber es ist definitiv mal was anderes.
Insgesamt betrachtet finde ich, ist es sehr, sehr gut geschrieben. An deinem Schreibstil gibt es per tu nichts zu meckern. Ich habe es gerne gelesen und es ist ein vielversprechender Anfang für ein Buch.
Kaufen würde ich es dennoch nicht. Also zum einen kaufe ich generell keine e-books. Das ist nicht böse gemeint, ich verstehe jeden Autor, der für seine Mühe und seine Zeit entlohnt werden will aber 1. habe ich kein Reader sondern lediglich einen Ipod und 2. ist das Angebot an kostenlosen Büchern hier auf BookRix auch ziemlich riesig.
WÄRE ich aber eine Person, die so was machen würde, würde ich es wahrscheinlich dennoch nicht tun und das will ich gerne erläutern. (Es soll keine Überredung werden, sondern einfach nur eine Darlegung meiner Gründe zum besseren Nachvollziehen):
Der Preis.
Die Print-Ausgabe ist als 141 Seiten angegeben, das Ganze soll dann 5,50 Euro kosten. Ein normales Tachenbuch hat eigentlich immer zwischen 300-500 Seiten und kostet für gewöhnlich 10 Euro. Das heißt dein Buch enztspricht vom Umfang her nicht mal der Hälfte eines normales Buches - vorausgesetzt alle Angaben sind richtig - kostet aber MEHR als die Hälfte. Und das bei null Materialausgaben und der Käufer hällt nichts in den Händen, was er sich ins Buchregal stellen kann (was ein Vorteil sein kann, wenn man ein volles Buchregal hat ... aber ich denke, du weißt, was ich meine).
Dies wäre allerdings auch mein einziger hypothetischer Grund das Buch nicht zu kaufen. :)
LG, Darque
thx
:)