Dank an alle für die Kommentare und Bewertungen, besonders möchte ich aber noch mal auf Nachtfalter eingehen. Wenn du schreibst, du stellst die Nuancierungen des Lachens nicht in Abrede, negierst aber zugleich jede intuitive Motivation, so ist das für mich in sich ein Widerspruch allein schon deshalb, weil es in diesem Fall doch wohl kaum einen Sinn machte, diese unterschiedlichen Färbungen hervorzubringen, wenn sie ja doch... mehr anzeigen
Dank an alle für die Kommentare und Bewertungen, besonders möchte ich aber noch mal auf Nachtfalter eingehen. Wenn du schreibst, du stellst die Nuancierungen des Lachens nicht in Abrede, negierst aber zugleich jede intuitive Motivation, so ist das für mich in sich ein Widerspruch allein schon deshalb, weil es in diesem Fall doch wohl kaum einen Sinn machte, diese unterschiedlichen Färbungen hervorzubringen, wenn sie ja doch keinerlei tiefere Bewandtnis haben. Sehen wir uns doch mal die Gründe für die Heiterkeit näher an, und wir werden schnell feststellen, dass sie sehr unterschiedlich sein können. Sei es nun Kurioses, Lächerliches oder von mir aus auch Tragisches (so was gibt es auch), was den Anstoß dazu bietet; in jedem Fall ist das Lachen daraufhin unterschiedlich akzentuiert. Unstrittig bleibt aber in jedem Fall, dass immer ein realer Bezug zur eigene Person oder Situation gesetzt werden muss, denn ohne den nötigen Vergleich, entstünde auch keine Heiterkeit. Man kann also nicht über Dinge lachen, zu denen man sich nicht selbst in irgendein Verhältnis denken kann. Daraus ergäbe sich ein weiterer Aspekt, wenn also Lachen an ein Denken bzw. Bewusstsein geknüpft ist, wie kann es dann möglich sein, dass auch Tiere lachen? So etwas ist schon oft beobachtet worden, zum Beispiel bei Schimpansen, die in machen Situationen erstaunliche Ähnlichkeiten zum Lachen aufweisen, sogar bei Pferden ist das zuweilen beobachtet wurden. Doch ist das wirklich ein Lachen, wie wir es meinen?
Unstrittig ist in jedem Fall die tiefe psychologische Bedeutung des Lachens für die Seele, als eine Art innere Befreiung von äußeren Zwängen, und je mehr ein Mensch lacht (ehrlich lacht) um so optimistischer und folglich auch physiologisch gesünder ist er. Anzumerken wäre vielleicht noch in diesem Zusammenhang, dass sich ein Witz immer aus einer Begrifflichkeit ergibt, hingegen eine Narretei meist aus Handlungen. Offenbar wussten schon unsere Altvorderen um die belebende Wirkung des Lachens, denn nicht umsonst hielt sich jeder Herrscher seinerzeit einen Hofnarren, dessen Aufgabe allein darin bestand, seinen Herren zu jeder möglichen und unmöglichen Zeit zu erheitern.