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joe.mac.zey

Ich überlege gerade, wie viele "echte" Abschiedsbriefe ich schon gelesen habe ... schätze mal, so um die zwei Dutzend. Die meisten waren sehr kurz. Zwei davon waren sehr lang. Aber alle waren "ADRESSIERT", nämlich für einen bestimmten Empfänger geschrieben. (der war in keinem Fall ich. Ich war nur einer der ersten am "Tatort" mit der Befugnis, sich alles genau anzuschauen).
Dein Abschiedsbrief ist zwar nominell an die Eltern... mehr anzeigen

2 Kommentare
susannahknopp

Hey Joe (um es mal die Worten von Jimi Hendrix zu sagen),
es ist mir fast ein wenig unangenehm, das zu schreiben, aber im Titel und auch im letzten Satz meines Textes wird ziemlich deutlich, dass sich der Brief nicht ausschließlich an die Eltern richtet.....
Nichts für ungut!

Susannah

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sissi kallinger

Eine Geschichte, die bewegt.
Wenn Erwachsene sich einer Sekte anschließen, so ist es ihr eigener Wille, mitunter fehlgeleitet, doch das ist einzig ihr Problem.
Kinder, die in solch eine Gemeinschaft hineingeboren wurden, habe kaum eine Chance, um aus eigener Kraft zu entfliehen.. Ich hätte mir gewünscht, der Junge hätte das Leben gewählt. Es macht traurig, dass es nur diesen einzigen Weg für ihn gab.
Ein Text, der überzeugt.

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susannahknopp

Ich danke Dir, liebe Sissi, für den Kommentar und das Herz!

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Goldie Geshaar

Oh, das ist bedrückend und ergreifend. Die tiefe Traurigkeit, zeitgleich der ätzende Sarkasmus des jungen Protagonisten sind deutlich spürbar.
Ich habe in meiner Laufbahn einige Schüler kennen gelernt, deren Familien in religiösen Sekten steckten. Sie haben mir alle leid getan, waren nie wirklich Teil der Gemeinschaft in der Schule, erzählten von stundenlangen "Gottesdiensten", bei denen selbst kleinste Kinder die ganze Zeit... mehr anzeigen

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susannahknopp

Liebe Uschi, ich danke Dir für das Herz und den sehr ausführlichen Kommentar und freue mich sehr darüber! LG Susannah

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katerlisator

Sehr gute Umsetzung des Themas und äußerst bewegend. Gleich zwei heikle Themen wurden hier aufgegriffen.

LG

Matthias

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susannahknopp

Lieber Matthias, ich freu mich sehr über Deinen Kommentar und das Herz! Vielen Dank dafür! LG Susannah

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helgas.

Eine finstere und sehr betroffen machende Geschichte und ich glaube, dass diese Sekten immer noch so oder ähnlich agieren. Es ist widerlich! Dass Eltern ihre Kinder so erziehen und sie in diese Scheinwelt mit Gewalt hineindrängen, ist für mich sehr schwer vorstellbar, aber so etwas wird es wohl geben. So ist dieser Abschiedsbrief mehr als bedrückend. Er klingt absolut realitätsnah. Das ist das Schreckliche.

"Missionieren"!,... mehr anzeigen

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susannahknopp

Liebe Helga, ich danke Dir für den ausführlichen Kommentar und das Herz. Ich freu mich sehr darüber! LG Susannah

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ceciliatroncho

Ein zu Herzen gehender Abschiedsbrief, der fast chirurgisch die menschenverachtenden Manipulationen einer Sekte seziert - ein Bericht aus einer Scheinwelt, die Körper und Seele missbraucht. Ich hätte mir gewünscht, dass die Wut und die pubertäre Kraft des Jungen ausgereicht hätten, um das Leben zu wählen, nachdem er die Sekte und damit auch seine Eltern verlässt. Schade, dass die Zersetzung schon so weit gegangen ist, dass er... mehr anzeigen