Handlung:
Den „wahren Sinn des Christfestes“ bringt uns die Autorin in dieser Geschichte näher, eine Geschichte einer Flüchtlingsfamilie, die an Weihnachten von gütigen Menschen aufgenommen wird und so dem möglichen Kältetod entgeht. Fortan feiert sie den Heiligen Abend ganz genau so, wie es ihre Retter taten. Als Nachfahrin der Flüchtlinge muss die Ich-Erzählerin irgendwann feststellen, dass sich diese Tradition ihrer Familie... mehr anzeigen
Handlung:
Den „wahren Sinn des Christfestes“ bringt uns die Autorin in dieser Geschichte näher, eine Geschichte einer Flüchtlingsfamilie, die an Weihnachten von gütigen Menschen aufgenommen wird und so dem möglichen Kältetod entgeht. Fortan feiert sie den Heiligen Abend ganz genau so, wie es ihre Retter taten. Als Nachfahrin der Flüchtlinge muss die Ich-Erzählerin irgendwann feststellen, dass sich diese Tradition ihrer Familie bedeutsam von modernen Weihnachtsbräuchen unterscheidet. Bei ihrer ersten Weihnacht außerhalb des Elternhauses ist sie daher recht irritiert. Somit gelingt der Autorin die Einbettung der Handlung in die Zielsetzung des Wettbewerbs.
Technik:
Der Erzählstil der Autorin ist nicht weit vom Optimum entfernt. Wortwiederholungen sind selten, Flüchtigkeitsfehler unauffindbar, und der Wortschatz ist außerordentlich variantenreich. Die Schilderungen sind plastisch und nahe gehend, ohne dass irgendwelche Klischees bedient werden. Es gibt kaum einen Grund zur Klage.
Fazit:
Der Text überzeugt durch guten Stil und grammatikalische Perfektion. Auch die rührende Handlung macht die Geschichte sehr mitreißend.