Eine schöne Geschichte, die eigentlich gar nicht viel mit SM zu tun hat. Steffi gehört aber in die Hände einer erfahrenen Psychotherapeutin. Ich verstehe nicht, wie vergewaltigte Frauen auf die Idee kommen, dass ihnen männliche Therapeuten bei der Bewältigung von Problemen, die durch die Vergewaltigung durch einen Mann entstanden sind, helfen können. Das bedeutet nur, den Teufel mit Beelzebub austreiben.
Max erinnert mich an... mehr anzeigen
Eine schöne Geschichte, die eigentlich gar nicht viel mit SM zu tun hat. Steffi gehört aber in die Hände einer erfahrenen Psychotherapeutin. Ich verstehe nicht, wie vergewaltigte Frauen auf die Idee kommen, dass ihnen männliche Therapeuten bei der Bewältigung von Problemen, die durch die Vergewaltigung durch einen Mann entstanden sind, helfen können. Das bedeutet nur, den Teufel mit Beelzebub austreiben.
Max erinnert mich an Humphrey Bogart: "Schau mir in die Augen, Kleines". Er ist ein überheblicher Macho, der konsequent seine eigenen Ziele verfolgt und die heißen, dass er sie irgendwann in seinem Bett vernaschen will.Vertrauen kann man nicht erzwingen, das muss man sich erarbeiten, ohne darüber zu reden. Seine Methoden sind zweifelhaft und dienen dazu, sie gefügig und von ihm abhängig zu machen.Wenn er sie soweit hat, frisst sie ihm aus der Hand und tut alles für ihn.
Masochismus heißt ja, Lust durch Schmerz zu verspüren. Die Vergewaltigung war sicher schmerzhaft genug in jeder Beziehung und Steffi hat das nicht gerade als lustvoll erlebt.
Dass sie sich bei Max' Schlägen sexuell erregt, wird ihr bei der Bewältigung des Traumas nicht helfen. Das sind zwei verschiedene Sachen. Das eine hat sie bewusst erlebt und kann es nicht verarbeiten und das andere ist Teil des Unbewussten. Wir können unsere Sexualität nicht steuern. Sie gehört in den Bereich des Vegetativen.Aber leichte Schläge auf den Po lösen bei vielen Menschen beiderlei Geschlechts sexuelle Erregung aus.
Wichtig ist, dass sie sich ihm aus freien Stücken unterwirft und aus ihrer Rolle jederzeit wieder aussteigen und in die Normalität zurückkehren kann. Es ist halt alles nur ein Spiel und die Regeln bestimmen die Mitspieler. In diesem Fall bestimmt allerdings nur einer die Regeln und das ist Max. Sehr bedenklich für die kleine Steffi!
lg (Alptraum mit b, das müsste eigentlich schon durchs wordprogramm korrigiert werden, deshalb sage ich es nur.)
Manuel
Vielen lieben Dank!!!
Ich vermeide es zu genaue Altersangaben zu machen, weil ich nie genau weiß welche Lesergruppe das Buch mag.
Aber stell Dir einfach vor, dass Steffi so knapp 20 und Max gerade 30 ist.
ja, daran habe ich auch schon gedacht