So, zweites Buch fertig gelesen :) Schon vor einer Weile, aber Kommi kommt erst jetzt, ich entschuldige mich also, wenn ich mich nicht mehr an alles genau erinnere (deswegen bleibt es bei einem Kommi ;) ), ich versuch das jetzt mal zu rekonstruieren.
Also die Eingangsszene, wo sie dort im Kostüm, das stark an ein Hochzeitskleid erinnert, am Bahnhof steht und an der Zigarette zieht, ist so mit einer der besten Einstiegsszenen,... mehr anzeigen
So, zweites Buch fertig gelesen :) Schon vor einer Weile, aber Kommi kommt erst jetzt, ich entschuldige mich also, wenn ich mich nicht mehr an alles genau erinnere (deswegen bleibt es bei einem Kommi ;) ), ich versuch das jetzt mal zu rekonstruieren.
Also die Eingangsszene, wo sie dort im Kostüm, das stark an ein Hochzeitskleid erinnert, am Bahnhof steht und an der Zigarette zieht, ist so mit einer der besten Einstiegsszenen, die ich je auf BX gelesen habe. :) Die fand ich wirklich ziemlich großartig. Zum ersten, weil man erst nur Eindrücke geschildert bekommt und auch annehmen kann, dass sie vorm Altar stehengelassen oder weggerannt ist, bis sich dann eine simplere Lösung offenbart. Zum anderen fand ich es einfach unheimlich gut beschrieben, schon allein wie sie an der Zigarette zieht.
Insgesamt hab ich schnell gemerkt, dass Emma für mich eine sympathische Protagonistin ist und auch eine, mit viel inneren Konflikt. Während in Sympathy fort the Devils die meisten Konflikte von außen an June herangetragen werden, entstehen sie hier auch aufgrund der Vorgeschichte der Prota, wie zum Beispiel ihre Abneigung gegen Agenten.
Dabei fand ich es gut, dass sie schon ihre kleinen Befindlichkeiten hatte, die man gut nachvollziehen konnte, ohne dabei für meinen Geschmack zu dramatisch oder tragisch zu werden. Wie gesagt, dass hat jetzt sicher auch viel mit persönlichen Präferenzen zu tun, aber ich habe manchmal das Gefühl, dass sich einige Autoren die Sympathie für ihre Protagonisten mit einer möglichst sehr mitleiderregenden Geschichte zu erkaufen und schon am Anfang deswegen mächtig auf die Tränendrüse drücken. Aber ich glaube das hängt auch immer viel damit zusammen, wie es beschrieben ist. Wie gesagt, bei dir fand ich, dass sich alles authentisch zu einem schönen Gesamtbild zusammengefügt hat. Ich hab schon manchmal mit ihr mitgelitten. :)
Von Damon war ich ja von Anfang an ein Fan und ich muss sagen, dass ich es auch immer noch bin. Allerdings hatte ich mir auch durch den ersten Teil etwas mehr erhofft. Ich habe die Telefongespräche zwischen ihm und June einfach so genossen und hätte mir gewünscht, dass diese Seite an ihm das eine oder andere Mal noch etwas deutlicher zum Vorschein kommt. ^^ Mir ist aber klar, dass ich hier nicht bei „wünsch dir was“ bin und es ist auch nicht so, dass er irgendwie Damon untypisch war. Es hat immer noch sehr Spaß gemacht mit ihm als Main-Love-Interest. :D Mein kleines Highlight war dabei ein bisschen die Kunstausstellung, bei denen er sich bedeutende Wörter ausdenkt. ^^
Don (ich muss sagen ich fand es schon im ersten Band verwirrend, dass der Vorname des einen der Nachname des anderen ist … und kann es sein, dass der Name Andrew auch doppelt vergeben war?) mochte ich ja im ersten Buch nicht besonders und am Anfang von D&D war das auch noch so. Ich hab mal geschmult und habe gesehen, dass es um ihn verstärkt im nächsten Band geht und dachte erst so „na, ob ich mich damit anfreunden kann …“, aber im Laufe des Buches hat er sich wirklich gemacht und inzwischen mag ich ihn richtig doll. :) Ich fand auch das Verhältnis zwischen ihm und Emma toll. Und das zwischen ihm und Levi interessant ^^ (apropos Levi … kann es sein, dass sie irgendwann ihre Haarfarbe wechselt? ô.O)
Ich fand alle Figuren Drumherum waren auch wieder sehr gelungen, aber Charaktere würde ich sowieso als eine deiner (nicht wenigen ^^) Stärken sehen. :) Ich mochte auch ihre beste Freundin Billie und Reba hat einen erst unglaublich aufgeregt, aber ich schätze das war auch ihre Funktion, aber das wurde dann ja auch besser. Jason war auch das perfekte Mannskind, dass es irgendwie nicht schafft ein verantwortungsvoller Vater zu sein.
Der kleine Zeitsprung am Ende ist nicht so mein Ding gewesen, aber auch hier würde ich wieder sagen, es ist eher eine persönliche Empfindsamkeit, ich mag das in so gut wie keinem Buch. Also nicht den Zeitsprung an sich, aber der happy-End-Overkill, den er meist darstellt. Aber ich weiß, viele wollen unbedingt lesen, dass es für immer und ewig gut sein wird. Mit Kind und Heirat und allem Drum und Dran. Für mich persönlich reicht es meist zu wissen, dass in diesem Moment alles gut ist, aber nun gut, jedem das seine. ^^
Ja, an deinem Schreibstil ist nach wie vor rein gar nichts auszusetzen, der ist einfach sehr professionell, ich finde aber auch, dass du dabei deinen eigenen Stil gefunden hast. Rechtschreibung/Grammatik war auch so, dass man es problemlos lesen konnte, ohne zu stolpern. :)
Insgesamt habe ich die Story mit Spannung verfolgt und fühlte mich gut unterhalten. :)
So, dass ist das, was hängen geblieben ist, also vom Prinzip her alles positiv. :)
LG,
Darque
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