Guten Morgen,
vielen Dank allen die sich Gedanken über das Böse machen. Wow … ich bin begeistert wie unterschiedlich diese sein können.
Zitat Waschbaer:
Was wäre wohl ein Leben ohne Böses, ein Dasein in ewiger Harmonie?
Mhhhh …. Ich sehe das ähnlich. Oft genug ist das „Böse“ in uns auch die Kraft die uns befähigt eine Entscheidung zu treffen die uns sonst nicht möglich wäre aber notwendig ist.
Vielen Dank für den Stern
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Guten Morgen,
vielen Dank allen die sich Gedanken über das Böse machen. Wow … ich bin begeistert wie unterschiedlich diese sein können.
Zitat Waschbaer:
Was wäre wohl ein Leben ohne Böses, ein Dasein in ewiger Harmonie?
Mhhhh …. Ich sehe das ähnlich. Oft genug ist das „Böse“ in uns auch die Kraft die uns befähigt eine Entscheidung zu treffen die uns sonst nicht möglich wäre aber notwendig ist.
Vielen Dank für den Stern
Mit freundlichen Grüßen Elke
Zitat gerhardherden:
Zunächst gebe ich ebenso verwundert wie bewundernd zu, dass mir Ihr Sprachstil, Ihr Spannungsaufbau gefällt. Dafür gebe ich Ihnen gerne einen Stern.
Vielen Dank für Ihren Stern und die erfrischenden, zum Schmunzel anregenden Worte. Nun es überrascht mich selbst, da ich diese Art der Leidenschaft erst seit wenigen Monaten für mich entdeckt habe.
Lach* zu Kommentar 1 … das beruhigt mich etwas, denn in diesem Fall bin ich wohl nicht böse. Zwinker* - ich genieße die Anerkennung^^.
Zu 2 … mhhhh ich weiß nicht ob ich „mittelalt“ bin … aber solche Blätter lese ich nicht. Ich bekomme seit Jahren nur eine Fernsehzeitschrift die regelmäßig ungelesen in den Müll wandert, da ich die wenigen von mir favorisierten Fernsehbeiträge an einer Hand abzählen kann und deren Sendetermine ohnehin auswendig kenne.
Zu 3 … lach* …. Nun das kann ich nicht wirklich nicht böse nennen – ich nenne das einen Segen^^
Mit freundlichen Grüßen Elke
Zitat honigbienexxl:
Nun – ich befürchte, dieser nette Text ist weniger für mich bestimmt denn mehr eine Reaktion auf Herr Professor Herden`s Kommentar. Nichts desto trotz mach es Spaß ihn zu lesen und ich freue mich über den kleinen Schlagabtausch^^.
Zitat: Vielleicht ist das Böse letztlich alles das, was wir nicht sein wollen - ein Negativ zu unseren Wünschen??
Dem könnte ich bedingt zustimmen, wären da nicht einige Gedanken zu dem was ich nicht sein kann^^
Zitat: Nun denn, allein schon für diese netten Gedankenanstöße für diesen Text einen dicken Stern, denn er regt zum Nachdenken an.
Vielen Dank für den dicken Stern für meinen Gedankenanstoß
Mit freundlichen Grüßen Elke
So nun stehe ich hier relativ ratlos, im Schatten meiner knapp 600 Worte die einfach mal meinen Kopf befreien sollten und befinde mich plötzlich mitten in einer Diskussion zum Thema Böse. Das nenn ich jetzt furchteinflößend böse^^
Im Moment suche ich noch die „vernunftbegabten Spezies Mensch“ … aber ja: Das Böse liegt im Auge des Betrachters und ist nicht selten diese eine Seite in uns, die wir gern verleugnen aber nicht wirklich abschütteln können (oder wollen). Dabei ist es völlig egal welcher Norm wir uns verweigern oder welchen Zwängen wir laut unserer Erziehung und (bestimmt auch Jahrhundert sowie Ort unserer Geburt) und Geschlecht unterliegen.
Liebe Grüße Elke
Wenn man sagt: „Führe mich nicht in Versuchung“, heißt das nichts anderes, als „lass es mich nicht sehen, weil ich nicht weiß, ob ich ihm widerstehe“. Aber warum? - weil ich in der Versuchung zugleich auch meine Schwäche fürchte, die mich zweifelnd macht, ob das, was ich für... mehr anzeigen
Wenn man sagt: „Führe mich nicht in Versuchung“, heißt das nichts anderes, als „lass es mich nicht sehen, weil ich nicht weiß, ob ich ihm widerstehe“. Aber warum? - weil ich in der Versuchung zugleich auch meine Schwäche fürchte, die mich zweifelnd macht, ob das, was ich für richtig halte, auch wirklich richtig ist? So gesehen offenbart sich mir in diesem Moment meine eigene Unfähigkeit, mich von meinen Zweifeln und inneren Qualen zu befreien, was aber wiederum nötig ist, um zum Guten zu finden. Das ist sehr deprimierend und synonym des Bösen, was man fürchten muss. So gesehen macht für mich die eigentliche Bedeutung des inneren Wesens des Bösen nicht die abstrakte Erkenntnis dessen, sondern alleine das bloße Gefühl aus, welches durch die Betrachtung des Guten als sein Pendant nur noch an Schärfe gewinnt. Denn die Gegensätze erläutern sich bekanntlich immer gegenseitig, ‚und der Tag offenbart zugleich sich selbst und die Nacht‘, wie Spinoza einst sagte. Folglich will ich gut sein, weil das nicht nur moralisch und nützlich, sondern vor allem logisch ist, im Gegensatz zu allem Bösen. Der ganze Sinn meines Lebens steht zur Debatte, und ich fürchte sie, weil ich nicht stark genug sein könnte, der Unvernunft zu widerstehen und dann letztlich zum Bösen hin zu treiben…. nur mal ein paar biblische Gedanken zum Thema