Leider habe ich beim Lesen lauter Fragezeichen im Gesicht gehabt. Ich fand Setting/Hintergrund/Magiekonzept vollkommen unlogisch.
Nimm die Kritik an oder denk Dir einfach "Fia ist ne doofe Krittel-Kuh" und vergiss es ;-)
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DER ERSTE EINDRUCK:
Cover: empfinde ich als unpassend
Titel: Da stimme ich Arlynn zu, ein Substantiv o.Ä. wäre besser gewesen.
Allerdings finde ich den Titel recht einfallslos – Du hast einen Teil des Duellthemas auf den Titel gebappt... „Schlimmer“ ist aber, dass der Titel recht allgemein gehalten ist. Es geht um Leute, die das Zeitfangen beherrschen? Was ist denn Dein Konflikt, was ist der Knackpunkt Deiner Geschichte? Ich finde, da hätte mehr kommen müssen.
RECHTSCHREIBUNG / GRAMMATIK / STIL:
Du hast Fehler bei der Groß-/Kleinschreibung. Das stört, teilweise strengt es die Augen extrem an das zu lesen, wenn Du willkürlich hin und her hopst.
Aber die größere Baustelle sind Kommafehler, und das erschwert ganz schön das Lesen bei langen Sätzen („Stimmt dich und deine Zwillingsschwester konnte nichts trennen hast du erzählt.“)
Du wechselst in der Sprache stark zwischen schönen Wendungen und umgangssprachlichen Passagen/Satzteilen, letztere kommen mir gehäuft vor.
Und Du hast teilweise sehr lange Sätze voller Subjekt-/Objektwechsel, die nicht das Lesevegnügen oder Identifikation mit den Charakteren fördern (fiel mir am stärksten auf S. 9 „Zwischen den großen Säulen...“)
Auch hast Du teilweise etwas seltsame Wendungen, gleich auf der ersten Textseite schreibst Du, dass „entschieden werden würde“, für welche Art des Zeitfangens sie Talent zeigen. Nenn mich kleinkariert – aber in meinen Ohren klingt das so, als würde jemand anderes darüber eine Entscheidung treffen. Doch die Art des Talentes ist ja quasi von Geburt an festgesetzt (wie Jorund seinem Freund auf derselben Seite erklärt) und deswegen wirkt der Satz weiter oben recht seltsam.
Fernab von Fia-Kritteline habe ich noch einen richtigen und akzeptablen Kritikpunkt: es gibt diesen Spruch „Show don't tell“ – nicht erzählen (z.B. S. 6 oben „Sein Freund war auf einem Bauernhof...“), sondern zeigen, was Du beherzigen solltest. Teilweise verwendest Du ja auch „show“ z.B. bei dem Schneeball S. 6. Anstatt aber in der Szene zu bleiben, trittst Du quasi einen Schritt zurück, wirst wieder der allwissende Erzähler und kommentierst das, was gerade passiert ist, mit „tell“ um auch ja jedem Leser die Hintergründe nahe zu bringen. „Show“ und „Tell“ für denselben Sachverhalt, in meinen Augen sehr ungeschickt. Exakt dieselben Informationen hättest Du auf demselben Platz mit „show“ untergebracht. Es könnten die mit Magie attackierten Jungen tuscheln, dass und warum sie sich nicht mit Jorund anlegen wollen. Z.B. einer ruft ne Entschuldigung, der nächste zischt ein Fantasy-Äquivalent zu „Schleimer“ und der, der sich entschuldigt hat, zischt zurück, warum er es für wichtig hält, Jorund zu beschwichtigen – alles in Hörweite von Keldon & Jorund, die dann beide lachen müssen. Das wäre „show“ statt „tell“.
SETTING / WELT / MAGIE:
Eine richtige Welt kann ich in dieser Geschichte leider nicht erkennen; Du setzt auf das Bild eines Lesers von einer mittelalterlich angehauchten Fantasywelt. Du schaffst nichts Eigenes und sagst wenig über Land, Leute, Gesellschaft, Traditionen. Das an sich ist ja nicht schlimm (außer für die weltenverrückte Fia), als viel gravierender betrachte ich die Widersprüchlichkeiten, die sich in den gegebenen Informationen befinden. Durch die Widersprüchlichkeiten wird nicht die Illusion einer und glaubhaften Welt hervorgerufen.
Zudem verwenden die Zukunftsfänger in ihrer Gilde scheinbar auch Portale mit den Holztüren (es ist das einzig Logische) – was aber gar nicht erwähnt wird.
Oder aber die Zukunftsfänger dürfen mit niemandem sprechen – verfügen aber über riesige Häuser, eine umfangreiche Dienerschaft, die sie von vorne bis hinten bedient. Wenn die Visionen wirklich so geheim sein sollen, würden die sich selbst versorgen (Aufgaben, die zu erledigen sind helfen auch gegen Lagerkoller, was eigentlich eine logische Folge bei Leuten ist, die in Isolation leben) oder zumindest würden die Diener die Stimmbänder durchgeschnitten haben oder sonst was, damit sie nicht von außen bestochen werden können, um Informationen weiterzugeben. (Biete so einem Diener mal etwas Gold, dann stellt der sich hinter die Türe, und zack! gibt’s es ein Leck, obwohl die Zukunftsfänger alle brav schweigen.). Schließlich kann sowas ja mal schnell passieren, bevor ein Zukunftsfänger eine Vision diesbezüglich hat. Da Jorund eine Vision über Keldon bekommt – der ihm am nächsten stehende Mensch, der anwesend ist – liegt mangels weiterer Informationen der Gedanke nahe, dass die Zukunftsfänger ungerichtete Visionen über ihre Freunde oder Familienmitglieder bekommen. Also müssten sie ja quasi nach allen anderen Dingen extra suchen; teilen sie das Land auf in 16 Abschnitte? Oder 15 und 1 checkt die Diener?
Das Magie-Konzept der Zukunftsfänger wirkt etwas unrund – Du zeigst genau das, was gerade für die Geschichte wichtig ist, aber es hat keinen stimmigen Hintergrund. Gibt es einen solchen? Hast Du Dir denn Gedanken gemacht, wie das funktoniert?
Auch stark erkennbar sind die Widerspüchlichkeiten erkennbar auf S. 6, als Du „einfache Kindheit“ und „Bestrafung“ und somit die Worte 'Bauernhof' und 'Kerker' gemixt hast. Ein Bauernhof mit einem Kerker? Das passt gar nicht. Es wirkt so, als habest Du den Satz mit einem Bild im Kopf angefangen und mit einem anderen Bild im Kopf zu Ende gebracht.
Und wenn nicht mal Du eine Ahnung von der Welt oder auch nur den wenigen Orten der Geschichte hast – wie soll der Leser das dann als Realität akzeptieren und in der Geschichte versinken?
AUFBAU:
In der ersten Szene bekommen wir wichtige Infos über den Protagonisten. Schöner Anfang, weiter hinten weniger schön, zu plakative Infos, Unlogik.
In der zweiten Szene leitest Du mit „Der Novize Jorund möge nun vortreten!“ die Prüfungsszene ein. Diesen spannungsgeladenen Moment machst Du jedoch direkt wieder kaputt, indem du beschreibst wer wo steht und was unmittelbar davor passiert ist. Wichtiger wäre es da gewesen, die Spannung zu halten, indem Du direkt mit dem Satz „Zitternd...“ angeschlossen hättest. Während er dann zitternd und schwitzend den Gang entlang geht, kann er ja rechts und links die Leute ansehen und dann kannst Du die bisherigen Ergebnisse des Auswahlverfahrens etc viel geschickter anbringen. In Sätzen, die Spannung halten sollten und den Protagonisten näher bringen sollten – Jorunds Gang zu dem Erzmeister – machst Du Spannung und Identifikation für mich kaputt, indem Du von emotionalen Beschreibungen (zittern, nervös sein) auf äußerliche Merkmale gehst (brauner Umhang, grüne Augen). Zwar versuchst Du mit der Enge des Umhangs da was aufzubauen (schönes show!), jedoch überladen die äußerlichen Informationen (smaragdgrüne Augen, brauner Umhang, aus Wolle) das und machen mir diesen Effekt und damit das Mit-Fühlen mit dem Charakter kaputt. Der weitere Szenenverlauf ist gut, nahtlose Überleitung zur dritten Szene.
Dritte Szene: hier kommt es mir vor, als habest Du sehr flüssig geschrieben und deswegen vergessen, dem Leser einige Infos zu dem Setting zu geben. Z.B. wie kommen die so schnell auf diese komische Insel, wenn sie doch nur ein paar Minuten gehen? Wieso leben die mit Meuchlern auf derselben Insel (ist die Holztür auch eine Art Portal, das nur räumlich versetzt)?
Vierte Szene: Beschreibung der neuen Heimat – ein Utopia, willige junge Mädchen inklusive. Hat diese Betrunkenheits-Festgelage-Szene irgendeinen Sinn?
Fünfte Szene: Anders als Jorunds vorherige Vision wird diese nicht gesehen, sondern richtig erlebt. Das ist unlogisch, ein Bruch in der Erzählstruktur.
Sechste Szene: Spannende Szene, leider unlogisch. Jorund dürfte in meinen Augen nicht so mißtrauisch sein, es macht nur Sinn wenn man das Ende kennt. Die exzessiv angewandte Magie irritiert, da Jorund ja nur schwach begabt ist, dieses ganze Schaffen von Eis ist aber alles andere als schwach, da er nichts verändert, sondern etwas Neues schafft.
Siebte Szene: Der Schluß ist show statt tell. Sehr gut! Leider ist das Ende sehr abrupt. Auch das Gespräch oder der Konflikt hätte stärker rauskommen können. Die Reaktion von Jorund auf diese Entwicklung fehlt. Ebenso wie die Tatsache, dass er eine Entscheidung treffen muss – und evt als Ausweg sich dieser Entscheidung verweigert. Oder auch nicht – vllt ist der junge Jorund da entschlossener? Besser der Neffe tot als die Schwester tot und der Neffe ungeboren.
Du beendest die Geschichte genau an dem Punkt, an dem der Hauptkonflikt sich zeigt. Alles andere war Welteinführung/Setzen der Figuren und Konflikte – wieso hast Du nicht weitergeschrieben? Keine Seitenbegrenzung.
So ist es eine unvollständige Geschichte für mich.
FIGUREN:
KONZEPTION
Du hast hier ständig eine Hauptperson im Blick, das ist gut. (War bei den anderen Duellen von dir glaube ich anders?)
Allerdings treten Figuren etwas willkürlich auf und ab, um etwas zu zeigen, und verschwinden dann auf Nimmerwiedersehen. Keldon z.B. darf nur am Anfang ein Gespräch für den Leser führen, dann wird er nicht mehr erwähnt. Der beste Freund und auf einmal aus den Augen, aus dem Sinn?
Allerdings ist positiv zu erwähnen, dass Du den Figuren (z.B. Keldon) versuchst, einen Hintergrund zu geben (das war glaube ich in Deinen letzten Duellen auch noch nicht so verbreitet). Die Umsetzung selbst empfinde ich jedoch als zu plakativ und zielstrebig, das wäre in meinen Augen die nächste Baustelle ;-) das Prinzip „show don't tell“ habe ich Dir ja schon mit Beispielen erklärt.
JORUND ist für mich vollkommen unfassbar. Ein Junge, der sich einfach mal so den Zeitfängern anschloss weil er keine Lust auf sein Zuhause hatte (?? irgendwelche Vorkommnisse, die ihn zu diesem Schritt bewegen, wieso geht er nicht zur See oder zum Militär, was bringt ihn dazu, zu glauben, er habe diese magischen Fähigkeiten??). Er ist ein Zeitfänger mit schwacher Magie, die sich jedoch in Teleportation oder sogar Neuschöpfung äußert (Du erwähnst gar nicht, ob draußen Schnee liegt), das ist einfach alles andere als schwache Magie. Dann seine Beziehung zu Keldon, die ihm von einem Moment auf den anderen unwichtig wird oder seine Zwillingsschwester, die auf der 2. Textseite prominent herausgestellt wird (ist schließlich Bestandteil der Themenstellung) und dann „bloß“ die Zwillingsschwester ist.
In emotionaleren Szenen beschreibst Du auch sehr von außen und teilweise in langen Bandwurmsätzen („Zitternd...“ S. 7), was insbesondere wegen den äußerlichen Beschreibungen mir den Protagonisten nicht näher bringt.
Auch das Ende – er könnte die Schwester retten, anstatt sie sterben zu lassen. Besser eine trauernde Schwester als eine tote Schwester? Diese Über-Emotionalität, die lieber die Schwester sterben lässt als ihr Kummer zuzufügen, passt gar nicht zu dem Jorund, den Du geschildert hast. Der Charakter ist zu flach.
KELDON: Du stellst als naiven und sehr einfältigen Jungen dar, der schwarz-weiß-Denken pflegt (z.B. ist ihm nicht klar, dass ein Richter nicht nur Unschuldige rettet und schützt, sondern auch Schuldige verurteilt). Mir persönlich ist das zu stark und offensichtlich charakterisiert.
HALDAR gewinnt da doch mehr Gesicht und ist mir verständlicher. Allerdings ist er mir zu positiv dargestellt, die Figur hat kaum Profil. Er muss die Zukunftsfänger beaufsichtigen und ist eine Art väterlicher Freund, auch weil er ja dafür sorgen muss, dass alles glatt läuft und keiner in der Isolation durchdreht (das war ein Punkt, den man kurz hätte erwähnen können – ob es passierte oder wie Haldar versucht dagegen zu steuern).
LOGIK:
S. 6: Die haben auf dem Bauernhof einen Kerker? *kopfkratz*
S. 6: Die Zwillingsschwester ist so wichtig für Jorund, er erzählte seinem besten Freund (!) schon von ihr – aber erst zum Einsetzen der Geschichte wird mal von Jorunds bestem Freund danach gefragt, wie die aussieht? Sorry, aber das ist ja fast so schlimm wie den Protagonisten in den Spiegel blicken und seine Schönheitsmakel exerzieren zu lassen.
S. 6: „schwach in Magie begabt“ – den Schneeball durch Teleportation von außen in den Raum bringen oder ihn sogar aus dem Nichts entstehen lassen, ist alles andere als schwache Magie.
S. 7: „Er schloss sich einem Zeitfänger an“ - ??? Ich dachte, es ist ein Talent, das man hat oder nicht hat. Inwiefern hat Jorund denn bisher gemerkt, dass er es hat? Darüber sagst Du nichts. Gerade solche frühen Anzeichen in seiner Jugend wären doch interessant gewesen. Falls es so etwas jedoch einfach nicht gibt – wie kommt er denn dann auf die Idee, sich einem Zeitfänger anzuschließen? Da gäbe es doch für einen jungen Mann viele aussichtsreichere Möglichkeiten als ein unentdecktes Talent, das zudem selten ist und von dem er noch nichts gemerkt hat.
S. 9: Sie gehen ein paar Schritte und sind dann weit weg, „nicht einmal in der Nähe“ der Zitadelle?
S. 10: Ähems, die leben quasi mit Meuchlern auf einer Insel? Oder führt die Türe mit einem Portale an einen anderen Ort derselben Zeit (eben die Gilde der Meuchler)? Falls ja, hast du diese Erklärung unterschlagen.
S. 10: Wird die Türe zu den Meuchlern verschlossen oder bewacht? Sonst könnte ja einfach jemand die Meuchlergilde bezahlen, mal eben alle Zukunftsfänger zu killen. Vielleicht schafft es ja ein Meuchler da durch, bevor ein Zukunftsfänger die Tat in einer Vision sieht.
S. 11: Sie haben allen erdenklichen Luxus und viele Diener? Das sind viele Münder, die etwas verplappern können. (Diener lauschen doch immer, erst recht, wenn es jemanden gibt, der für diese Infos zahlt). Wieso hat die megageheime Gilde so viele potentielle Verräter ohne Aufsicht und Vorkehrungen? Wenn jemand schnell handelt, könnte der Diener ja etwas verraten bevor dieser Verrat in einer Vision aufgedeckt wird. Und Dienstmägde für die jungen Männer – Mensch, man(n) redet doch mal schnell im Schlaf. Oder insbesondere in anderen Momenten, wenn man will, dass hübsche Frauen ganz bestimmte Sachen tun und man nicht die größte Gehirnaktivität hat.
Das klingt ziemlich unrund für mich.
S. 11: In diesem Zusammenhang fällt mir auf: inwiefern agieren die Zukunftsfänger? Jorund hat ja eine Vision über Keldon gehabt, also müssten ja rein logisch betrachtet die Zukunftsfänger „nicht zielgerichtete “ Visionen über ihre Freunde und Familie bekommen. Teilen die Zukunftsfänger sich dann das Land auf, wer welchen Landesteil mit Visionen überwacht? Das ist ein sehr zentraler Punkt der Geschichte, der kaum ausgeführt wird.
Zudem kann man erst eine Vision haben, wenn eine Person einen Entschluss über ihre Zukunft gefasst hat. Falls also ein Diener meint, er müsse die Zukunftsfänger bespitzeln, oder ein Meuchler meint, er müsse rübergehen und jeden killen den er trifft – kann man das erst ab dem Zeitpunkt des Entschlusses sehen. Falls zwischen Entschluss und Ausführung wenig Zeit liegen und da zufällig gerade keiner eine Vision anstrebt oder in die falsche Richtung guckt – Mensch, es ist super unlogisch, sich in Bezug auf Meuchler und Diener/Spione rein auf das „Och, ich kann ja in die Zukunft sehen“ zu verlassen.
S. 11: Essen und Luxus im Überfluss – wie bekommen die das denn an ihren geheimen kleinen Ort? Auch über Portale? Die werden ja ganz schön exzessiv genutzt für alles Mögliche. Sowohl Nachschub per Land/Schiff als auch die Möglichkeit mit den Portalen wäre doch recht auffällig auf Dauer. Mir kommt das Konzept nicht ganz durchdacht vor.
S. 12: Sie machen die Einführung von so elementar-wichtigen Dingen, wenn er besoffen ist?
S. 14: Sie ist 2 Jahre lang verlobt und reist umher um das Land kennen zu lernen, bis sie heiratet?
S. 14: Die zügellosen Barbaren schleichen in der Abenddämmerung in die Stadt – bleiben aber geduldig in der Ecke und verhalten sich unauffällig, bis der Hochzeitszug am nächsten Tag kommt?
S. 14: Mag sein, dass eine Ehrenrüstung weniger stabil ist, keine Pfeile abhält etc... Aber absolut ohne Schutz ist man nicht. Das Ding ist ja nicht aus vergoldeter Pappe.
S. 15: „Wenn der alte Fänger seinen Brief lesen würde...“ Ist es üblich, die Briefe der jungen Fänger zu lesen? Es ist unlogisch, dass Jorund sich vor dem Erzmeister versteckt. Und wie andere schon sagten: Jorund tut auch alles um sich verdächtig zu machen. Der muss doch (Logik der Geschichte) nur sagen, er könne nicht schlafen, weil er seine Mama so vermisst *schnief* oder die Zwillingschwester, und zack, ist eine Erklärung warum er auf ist. Dieses verbergen macht nur Sinn, wenn man schon die letzten Sätze kennt – das tun aber weder der Leser noch Jorund, insofern ist sein Verhalten unlogisch.
S. 16: Wie hat er überhaupt mutterseelenalleine die Zauberformeln lernen können? Wie hat er Zugang zu diesem Wissen gehabt?
FAZIT / FIAS MEINUNG:
- Brech eine Geschichte nicht ab, wenn der Hauptkonflikt gerade gezeigt wurde.
- Straffe im Notfall die davor liegenden Teile.
- Plotte.
- Plane die Hintergründe (Stichwort hier Magiekonzept).
- Show don't tell.
- Unterbrich den Spannungsaufbau von Sätzen (Jorund wird vom Erzmeister aufgerufen) nicht mit langwierigen Beschreibungen.
- Konzentriere dich auf das Gefühlsleben der Personen, mische nicht extrem emotionale Innensicht mit Außensicht (Farbe & Material des Umhangs).
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Eine Gilde gegen eine Armee? o.O
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Seite 14:
"In der Abenddämmerung hatte sich eine Vorhut der gigantischen Barbarenarmee in die Stadt geschlichen [...]"
Diese Vorhut hat ja quasi die Stadt erobert und wenn man die vorher erledigt hätte, dann wäre die Stadt... mehr anzeigen
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Eine Gilde gegen eine Armee? o.O
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Seite 14:
"In der Abenddämmerung hatte sich eine Vorhut der gigantischen Barbarenarmee in die Stadt geschlichen [...]"
Diese Vorhut hat ja quasi die Stadt erobert und wenn man die vorher erledigt hätte, dann wäre die Stadt vielleicht nicht gefallen.