Unglaublich diese Dichte und diese Kunst zwischen den Zeiten hin und her immer wieder Bezug zu nehmen.
Sehr berührend und brillant geschrieben, nein mehr: fantastisch!
Gitta
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Unglaublich diese Dichte und diese Kunst zwischen den Zeiten hin und her immer wieder Bezug zu nehmen.
Sehr berührend und brillant geschrieben, nein mehr: fantastisch!
Gitta
...aus dem Hier und Jetzt entfliehen - zurück in eine Zeit mit schönen Erinnnerungen -
...eine berührende Geschichte
LG Corinna
Ein wacher Geist, eingeschlossen im Jetzt, geht auf die Reise. Eine sehr ungewöhnliche und bewegende Umsetzung des Themas. Dazu die Krankheit als Metapher für den Sand im Getriebe. Sehr schön herausgearbeitet sind die Pespektiven-Wechsel.
Sind es Tagträume oder Zeitreisen? Darüber nachzudenken wäre falsch, denn das ist doch auch eine Form von Zeitreise, wie sie im wirklichen Leben statt findet. Tag für Tag und tief bewegend. Du hast das "Leiden" einer "Zeitreise" sichtbar und verständlich aufgeschrieben und mich damit getroffen. Ich fühlte die Belastung und die Trauer in mir, die Flucht vor der Realität. So habe ich es bei anderen erlebt und hoffe inständig,... mehr anzeigen
Gefangen im eigenen Körper, nur noch auf den Tod wartend
Ist dieses Leben es wert, weiter geführt zu werden
Was kann man noch hoffen
Was soll man noch erreichen
*mir an meine Brust fass*
mich hast du tief gerührt. Toll gestaltet war der Text durch den ständigen Wechsel zu der Zeit, wo sie für ihre Kinder da war und zu der Zeit, wo sie jemanden braucht, der für sie da ist.
So reglos ist sie. Wunderbar beschreibst du ihre Gedanken.... mehr anzeigen
Eine prima erzählte stille Geschichte über einen "wachen Geist" in einer unbeweglichen, zuletzt "sterbenden Hülle".
Dieser Geist reist durch die Zeit. Wir nennen das Erinnerung, doch vielleicht sind Erinnerungen tatsächliche Reisen des Geistes in die "vergangene Situation"(?).
Die Geschichte hat mir sehr gefallen und ich finde sie natürlich themenbezogen :-)))
Drum: Pokal und natürlich Herz :-)))
Ich finde diesen Text auch wahnsinnig berührend, und wenn ich mir vorstelle, mit diesem wachen Geist in einem leblosen Körper gefangen zu sein, läuft es mir eiskalt den Rücken herunter und ich bekomme ganz schreckliche Angst vor dem Altwerden. Auch die Stelle, wo sie sinniert einmal eine Mutter und für ihre Kinder stets stark und beschützend gewesen zu sein, während sie heute komplett auf fremde Hilfe angewiesen ist, war... mehr anzeigen
Das Thema wurde auf eine ganz andere Art und Weise angegangen, aber sehr gut.
Zeitreise im Kopf, sozusagen Kopfkino im wahrsten Sinn des Wortes.
Bravo!
Ein wahnsinnig schöner Text mit einem angenehm melancholischen Grundton, was mir sehr gut gefällt. Deshalb gebe ich deiner Geschichte gern ein Herz. Ich finde nur, dass es zum Thema dieses Wettbewerbs nicht so richtig passt.
Ach ja, im letzten Satz fehlt das Wörtchen "ich". Sonst gibt es nix zu meckern. :-)