Auch der dritte Teil hat mich überzeugt. Es ging mindestens genauso spannend weiter und du hast es geschafft, erneut neue kreative Ideen einzubauen.
Amanda und Kim sind zwei völlig unterschiedliche Menschen – Kim ist auch im dritten Teil zurückhaltend, schüchtern, aber auch mutig und bereit für Menschen, die sie liebt, zu kämpfen. Amanda ist taff und kaum einzuschüchtern. Sie wirkt ruhig, analytisch und sehr selbstbewusst.... mehr anzeigen
Auch der dritte Teil hat mich überzeugt. Es ging mindestens genauso spannend weiter und du hast es geschafft, erneut neue kreative Ideen einzubauen.
Amanda und Kim sind zwei völlig unterschiedliche Menschen – Kim ist auch im dritten Teil zurückhaltend, schüchtern, aber auch mutig und bereit für Menschen, die sie liebt, zu kämpfen. Amanda ist taff und kaum einzuschüchtern. Sie wirkt ruhig, analytisch und sehr selbstbewusst. Ihre Traurigkeit hält sich auch in Grenzen, als sie erfahren hat, was sie ist (bzw. sein wird). Ich denke, ihr Umfeld, vorallem ihre Familie, hat sie zu dem gemacht und wie Kim einmal angedeutet hat, Amanda freute sich auf ein neues Abenteuer, auch wenn sie dies als Werwolf bestreiten wird.
Natürlich fand ich es super schön, dass sich Kim und Amanda so gut verstanden haben, doch ab und zu hätte ich mir doch mehr Einfühlvermögen seitens Amanda gewünscht. Wobei ich es auf eine Art und Weise auch verstehe, denn durch ihre Eltern ist sie damit aufgewachsen, eher nur auf sich selbst zu achten und stark durchs Leben zu gehen. Zwei gegensätzliche Charaktere, die sich aber gut ergänzt und super miteinander harmoniert haben. :-)
Eines muss ich einfach erwähnen und zwar hat es mich sehr überrascht, dass Marlon nicht schon viel eher zu Kim gegangen ist. Als er dann so übereilt seine Taschen gepackt hat, musste ich schmunzeln und mein erster Gedanke dazu war: na endlich! Die zwei sind einfach so süss miteinander! Wobei ein bisschen mehr Freiheit für jeden einzelnen durchaus gut wäre. ;-) Sie hocken wirklich zu sehr aufeinander, wobei es in diesem Buch auch Momente gab, in denen sie mehr Abstand hatten. Hier kann ich gleich noch anmerken, dass die Wandlungen deiner Charaktere gut nachvollziehbar und menschlich wirken. Sehr schnelle Charakterwandel können schon vorkommen, doch passieren diese doch eher selten. Das zumindest erfahre ich in meinem Umfeld im privaten Leben und bei mir selber.
Mac – der liebe, nervige Mac! Okay, nur zu Beginn der Geschichte (vom ersten Buch an) hatte er die Eigenschaft zu nerven. Aber es war auf die witzige Art, so in etwa wie es unter Geschwister manchmal vorkommen kann, wenn man sich gegenseitig neckt. Im letzten Teil habe ich ihn dafür geliebt, wie einfühlsam er doch sein konnte, vorallem in Bezug auf Marlon. Er musste Marlon schon einige Male den Kopf zurechtrücken. Und ich kann ihn mir sehr gut als Patenonkel vorstellen, einfach weil er liebenswert, witzig ist und doch auch noch kindisch sein kann. Wobei er, seit sie in Silver Bay leben, Erwachsener geworden ist. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er sich mit Frauen beschäftigt (vorallem Vanessa) und nicht nur mit den Jungs abhängt. :-)
Ab dem Kapitel „Funkstille“ konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Als ich diesen Titel gelesen habe, überkam mich ein komisches Gefühl, welches auch bestätigt wurde. Du hast es echt sehr Spannend gemacht. :-)
Ich hatte meine Theorien dazu, weshalb niemand mehr ans Telefon ging und teilweise hatte ich recht damit. Vorallem Marlons Verhalten hat mich auf eine Idee gebracht, da er am Telefon nicht er selbst war. Ich bin nämlich davon ausgegangen, dass in der Zeit, als Kim weg war, ein neuer Werwolf in Silver Bay aufgetaucht war, der eine Fähigkeit mitbrachte, die anderen zu kontrollieren. Ich hatte nur keine Ideen dazu, wie diese Fähigkeit funktionieren könnte. Deine Idee diesbezüglich fand ich grossartig.
An irgendeiner Stelle, ich kann dir aber nicht mehr sagen an welcher, habe ich mich erinnert, dass Chart doch zwei Kinder hatte. An diesem Punkt kam bei mir automatisch der Gedanke, dass das zweite Kind Rache an Kim ausüben möchte, dafür, dass Chart und Dion gestorben sind. Ach genau, ich glaube, es war bei der Szene, als Collin auf der Bildfläche erschienen ist. Er hatte doch etwas von Rache und so geredet. :-) Naja, wie auch immer - diese Fähigkeit hat mich überrascht und gleichermassen gefesselt. Ich hätte mir nicht träumen lassen, was Dezara alles anstellt, nur um Kim leiden zu sehen.
Wobei ich sagen muss, dass ich nie davon ausgegangen bin, dass diese Bauchschmerzen von ihr stammen. Ich habe schon früh vermutet, dass Kim schwanger ist und hatte meine eigene Theorie dazu, weshalb die Verwandlung schmerzt. Ich habe vermutet, dass der Fötus nicht richtig leben bzw wachsen kann, sobald Kim in Wolfsgestalt ist, da der Fötus ein Mensch ist und noch kein verwandelter Wolf. Ich freue mich immer sehr, wenn der Autor mich überrascht und meine Theorien sich leise verabschieden, denn so bleibt ein Buch interessant und lesenswert. Wenn ich als Leser immer alles voraussagen könnte, müsste ich kein komplettes Buch lesen. :-)
Oh dankeschön! Das freut mich sehr :) Schön, dass sie dir so sehr gefallen haben :))