Der Protagonist hat einen Blick für das Detail, für die Menschen und deren Befindlichkeiten ein Gespür, doch er scheint einsam in seiner neuen großen Wohnung, er registriert mit wachem Blick das Leben um sich herum und den Beschreibungen entnimmt man unschwer auch gewisse Wertungen. Kurz, es ist erkennbar, wem seine Sympathien gehören.
Die Beschreibung eines Hauses und deren Bewohner, inklusive sich selber, ihre... mehr anzeigen
Der Protagonist hat einen Blick für das Detail, für die Menschen und deren Befindlichkeiten ein Gespür, doch er scheint einsam in seiner neuen großen Wohnung, er registriert mit wachem Blick das Leben um sich herum und den Beschreibungen entnimmt man unschwer auch gewisse Wertungen. Kurz, es ist erkennbar, wem seine Sympathien gehören.
Die Beschreibung eines Hauses und deren Bewohner, inklusive sich selber, ihre Lebenssituation, was schließlich dazu führt, dass alle irgendwie an einem Tisch sitzen, um das Leben erträglich werden zu lassen, zumindest die Hoffnung darauf.
An dem Punkt wird das Illusionäre deutlich. Probleme sind programmiert.
Ich vermute, der Wunsch warmherzig und menschlich miteinander zu leben, Beziehungen aufzubauen, wird durch die Gründung einer Wohngemeinschaft in großer, schöner Wohnung, sich nicht erfüllen. Eine Illusion geht am Himmel auf und wird wieder untergehen, so wie die arme Esmeralda durch Briefkästen etc. ersetzt werden wird. Alte Zeiten sind nicht zu halten.
Ein wenig Melancholie schwingt durch die Geschichte. Ein Miteinander, welches dem Untergang geweiht zu sein scheint. Der Erzähler bedauert es ein wenig. Ob der Protagonist, den "Überfall" auf dauer aushalten kann, bleibt offen. Zunächst schenkt er großzügig seinen teuren Wein aus....eigentlich möchte er wohl die hübsche Sekretärin für sich gewinnen und die anderen beiden in guter Freundschaft da lassen, wo sie sind...hoffentlich geht das man gut.
Wieder gern gelesen. Herzliche Grüße
Helga