Liebe Nadja,
ganz bestimmt stand nicht „Prof. Dr. der Physik, Dr. der Biologie“ auf ihrem Diplom. Es könnte dort stehen: Dr. rer. nat oder Dr. phil. nat oder Dr. phil. hum., auf jeden Fall eine Abkürzung, mit der die meisten ohne Wikipedia nichts anfangen können.
Wikipedia finde ich in deiner Begriffserklärung für Fata Morgana wörtlich zitiert, was ja nicht schlimm, aber unelegant ist – wohl jeder Teilnehmer an diesem... mehr anzeigen
Liebe Nadja,
ganz bestimmt stand nicht „Prof. Dr. der Physik, Dr. der Biologie“ auf ihrem Diplom. Es könnte dort stehen: Dr. rer. nat oder Dr. phil. nat oder Dr. phil. hum., auf jeden Fall eine Abkürzung, mit der die meisten ohne Wikipedia nichts anfangen können.
Wikipedia finde ich in deiner Begriffserklärung für Fata Morgana wörtlich zitiert, was ja nicht schlimm, aber unelegant ist – wohl jeder Teilnehmer an diesem Wettbewerb hat dort nachgesehen und diese Formulierungen an der Hirnschwarte kleben.
Mit deiner Hauptdarstellerin tue ich mich schwer. Sie ist etwas ganz besonderes. Denn auf der einen Seite hängt sie so sehr an ihrem Lehr- und Forschungsauftrag, den sie ja schon einige Jahre ausgeübt haben muss (sonst wäre sie keine Professorin), dass sie davon sogar träumt, aber auf der anderen Seite lässt sie sich, nachdem sie „Mutter und Ehefrau“ (ist da nicht die Reihenfolge verdreht?) geworden ist, von ihrem Mann – einem Dummkopf, zu dem sie aufschaut – unterdrücken und schlagen. Und sie nimmt das hin, bis sogar die Kinder geschlagen werden …
Polizeipsyschologen, die an einen Tatort kommen, um Vernehmungen (einer fiebrigen Kranken/Irren) zu machen, gibt es nicht. Die Psychologen, derer sich die Polizei in ganz seltenen Fällen bedient, sind auch keine Ermittler. Es sind Wissenschaftler, die für die Polizei (meistens aber für ein Gericht) Gutachten erstellen. Das passiert nicht zwischen Tür und Angel am Tatort, sondern Monate oder Jahre nach der Tat in einer Klinik. Insofern empfinde ich den Schluss deiner Erzählung auch etwas gebogen.