Dein Text löst schon während des Lesens Betroffenheit aus. Tatsächlich ist es doch so, dass sich niemand über das Papier, das wir so den lieben langen Tag verwenden, als Klopapier oder als 100.000 Kassenbon im Geldbeutel, Gedanken macht. Wo kommt es her und vor allem: WAS HAT ES ERLEBT?
650 Jahre ist dein Baum alt, der uns durch die Geschichte zieht. Sehr schön fand ich all die "Wesen", denen du wieder einen eigenen Charakter... mehr anzeigen
Dein Text löst schon während des Lesens Betroffenheit aus. Tatsächlich ist es doch so, dass sich niemand über das Papier, das wir so den lieben langen Tag verwenden, als Klopapier oder als 100.000 Kassenbon im Geldbeutel, Gedanken macht. Wo kommt es her und vor allem: WAS HAT ES ERLEBT?
650 Jahre ist dein Baum alt, der uns durch die Geschichte zieht. Sehr schön fand ich all die "Wesen", denen du wieder einen eigenen Charakter gegeben hast. Auch das Verschwinden eben dieser und die Ausgeliefertheit und Schutzlosigkeit des Baumes im Laufe der Zeit, waren sehr bildhaft in meinem Kopf. Schade finde ich, dass es nicht mehr Seiten darüber zu lesen gab. Ich glaube, wenn man so richtig etwas mit diesem Baum erlebt hätte und nicht nur kurz gelebt und gleich gestorben wäre, wäre die Geschichte noch um ein Vielfaches eingängiger und tiefgründiger gewesen. Das, was du beim Leser erreichen möchtest, hätte vielleicht den Nerv dann noch viel tiefer getroffen.
Ansonsten hat mir auch diese Geschichte, der Gedanke dahinter, sehr gut gefallen. Die Anmerkung am Schluss, ist da ein bisschen wie ein Faustschlag und ausschlaggebend dafür, dass man anfängt nachzudenken. Sehr gut gemacht :)
Liebe Grüße
Iris