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June F. Duncan

Ein Protagonist wartet darauf, dass die Straßenbahn endlich losfährt, damit er bald Zuhause ist und seinen Tränen ungehindert freien Lauf lassen kann. Trauer und Selbstbeherrschung kämpfen in seinem Inneren, bis - zum Glück - die erlösenden Tränen kommen.
Eine solche Kleinigkeit und doch eine runde Geschichte. Am Ende hat mir nur die liebe Sitznachbarin gefehlt, die die weinenden Protagonistin in den Arm nimmt...
Schön... mehr anzeigen

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Luna Isis

Das Schlimme an solchen Unglücken ist, dass der Alltag kurz nach dem Geschehen einfach weiterfliest. Es ist vermeintlich schlimm. Denn eigentlich ist das die einzige Art, wenn auch nur langsam, über den Schmerz hinwegzukommen.
Das hast du in dieser Geschichte vermittelt. Gefällt mir sehr.
Liebe Grüße,
Andrea

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Gelöschter User

Sehr traurig und wortstark beschrieben...einen Zustand, der sich löst... toll sind die Parallen des inneren Erlebens mit äußeren Begebenheiten.
LG Susy

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melpomene

Starke, leidenschaftliche Bilder, mit denen du Gefühle auszudrücken versuchst. Vor allem das Bild des Auseinanderspringens in tausend Teile fand ich wirklich beeindruckend. Auch der Aufbau ist stimmig, die erlösende Tränenflut am Ende, die einen schwachen Hoffnungsschimmer erahnen lässt. An manchen Stellen allerdings tust du etwas zu viel des Guten. Das Herz, das schwer ist, die heiß und leidenschaftlich tobenden Kriege,... mehr anzeigen