Nach knapp einem halben Jahr werkele ich wieder an meinem Cover. Ich male superselten, daher fehlt mir die Routine. Ich merke auch, wie ich all das, was ich mal konnte, nicht mehr kann. Meistens, wenn ich nicht mehr weiterweiß oder ein Bild zu alt ist, packe ich alles auf eine Ebene und haue einen Weichzeichnerfilter drüber, um Detals neu herauszuarbeiten. Das hilft mir meistens.
Gestern habe ich ewig gebraucht, um den Typen... mehr anzeigen
Nach knapp einem halben Jahr werkele ich wieder an meinem Cover. Ich male superselten, daher fehlt mir die Routine. Ich merke auch, wie ich all das, was ich mal konnte, nicht mehr kann. Meistens, wenn ich nicht mehr weiterweiß oder ein Bild zu alt ist, packe ich alles auf eine Ebene und haue einen Weichzeichnerfilter drüber, um Detals neu herauszuarbeiten. Das hilft mir meistens.
Gestern habe ich ewig gebraucht, um den Typen im Hintergrund zu pinseln. Normalerweise zeichne ich keine Typen, und ich habe noch nie einen halbwegs realistischen gemalt. Das war gestern das totale Chaos. Heute habe ich noch einmal neu angefangen. Er sieht jetzt leicht besser aus, aber immer noch nicht nach meinem Geschmack, deshalb habe ich direkt noch einmal einen Weichzeichner drübergehauen.
Ich stelle mir den Protagonisten "gut aussehend" vor, ohne zu wissen, was das eigentlich sein soll: "gut aussehend". Gerade Nase. Ok. Und dann?
Wenn ich im Internet nach etwaigen Referenzbildern gucke, finde ich nichts, bei dem ich sage: "Der Typ sieht gut aus UND wie ich mir die Figur vorstelle." Zeichnen/Malen ist daher in gewisser Weise wie modellieren. Ich versuche, mich der Chose zu nähern in der Hoffnung, dass ich irgendeine Form produziere, bei der ich sagen kann: Jup, das geht in die gewünschte Richtung.
Mal schauen, ob ich das Cover vor dem Roman fertig bekomme. Falls nicht, muss ich wohl doch auf eine Illu verzichten und auf Stockfotos zurückgreifen. :(