Lieber Matthias,
Deine Worte kann ich auch heute noch so interpretieren, wie vor 11 Jahren, und sie wiederholen (siehe meinen Kommentar weiter unten).
Herzliche Grüße
Rosa
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Lieber Matthias,
Deine Worte kann ich auch heute noch so interpretieren, wie vor 11 Jahren, und sie wiederholen (siehe meinen Kommentar weiter unten).
Herzliche Grüße
Rosa
schaffen es, durch so schwere Zeiten hindurch zu reinen Engeln zu werden. Menschen, auch Mütter, machen Fehler. Auch deine hat sicher aus ihrer Sicht ihr Bestmögliches getan: Mit dem was sie hatte und dem, was sie eben nicht hatte ...
LG, Bellinda
Hallo Matthias, schön, dich in dieser Gruppe wiederzufinden ;-)
Die Geschichte deiner Mutter steht vermutlich exemplarisch für das Leben vieler Frauen ihrer Generation - nur selten bleibt es beim "Mann für's Leben" und aus anderen Gründen als heute wird man zur Patchworkfamilie. Oft vielleicht eher als Zweckgemeinschaft. Aber du erzählst diese Geschichte aus einer sehr distanzierten Perspektive, listest quasi die guten und... mehr anzeigen
und Verhältnissen deine Mutter groß geworden ist, kann man ihr vieles nachsehen. Ich bin Jahrgang 40 und kenne die Zeit, viele sind daran zerbrochen. Deine Mutter aber hat ihr Schicksal getragen.
Maxe
vorab möchte ich sagen, dass ich Gewalt gegenüber Kindern am abscheulichsten finde. Ein Kind kann so etwas sehr schlecht verkraften und vielleicht auch seiner Mutter nie verzeihen.
Du versuchst, in Deiner Erzählung sachlich und objektiv zu bleiben – das gelingt Dir auch. Du hast die guten sowie auch die negativen Seiten Deiner Mutter beschrieben. Das zeigt, dass Du ein aufrichtiger Mensch bist, dass Du Deine Mutter selbst... mehr anzeigen
in dieser Generation sicher häufiger vorkam. In einer sehr nüchternen Darstellung schilderst du das Leben von deiner Mutter. Ich denke, du musstest versuchen, die Dinge aus einer gewissen Distanz zu betrachten, da bei dir doch sehr ambivalente Gefühle vorherrschend sind.
Die Kindheit deiner Mutter war sicher nicht einfach, in der Schule gehänselt, in der Nazizeit das Erleben von zwei unterschiedlichen Ansichten, Entbehrungen.
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Damals war es oft so. Sie konnte nichts dafür. Du hast ihr sicher längst alles verziehen.
So sehe ich es auch. Aber ich glaube auch ohne Bitterkeit. Denn trotzallem schreibst du ja, hast du sie geliebt.
LG Traumwanderer
Ich sehe das weniger als "Abrechnung", sondern eher als nüchterne Betrachtung. So war es halt, so waren die Zeiten und wohl viele andere Mütter auch.
Du hast sie ja trotzdem geliebt - und sie Dich, auf ihre Art, vermutlich auch.
Vielen Dank, Rosa.