Eine sehr traurige Geschichte mit hohem Dialoganteil, passend der nüchterne Stil, das trübe Wetter. Was mir gut gefallen hat, ist, dass beide Seiten beleuchtet werden, die der Mutter, die das Kind nicht wollte, und die des Kindes, das bei den Adoptiveltern offenbar nicht glücklich ist - was du sehr gut durch einen einzigen Hinweis, auf die zu leichte Kleidung, hast einfließen lassen, ansonsten redet sie nicht von ihren... mehr anzeigen
Eine sehr traurige Geschichte mit hohem Dialoganteil, passend der nüchterne Stil, das trübe Wetter. Was mir gut gefallen hat, ist, dass beide Seiten beleuchtet werden, die der Mutter, die das Kind nicht wollte, und die des Kindes, das bei den Adoptiveltern offenbar nicht glücklich ist - was du sehr gut durch einen einzigen Hinweis, auf die zu leichte Kleidung, hast einfließen lassen, ansonsten redet sie nicht von ihren Adoptiveltern. Beide Standpunkte haben ihre Berechtigung. Auch die Wut, geboren zu sein, des Mädchens, typisch für Teenager, aber nicht nur für diese. Lesenswerte Geschichte. Ein kleiner Anachronismus ist mir aufgefallen: Du schreibst von 450-Euro-Jobs, aber wenn das Mädchen vierzehn ist, ist sie 1999 geboren, also noch im D-Mark-Zeitalter.
LG Mel
Hallo Mel,
vielen Dank für deinen Kommentar.
Das mit der vielen wörtlichen Rede war mal ein Versuch :) .
Über die 450-Euro-Jobs habe ich beim Schreiben auch nachgedacht.
(Meine Rechnung war übrigens eher, wenn die Mutter 2004 stirbt, dass das Kind vmtl. 2004/2003 geboren wurde, die... mehr anzeigen
Hallo Mel,
vielen Dank für deinen Kommentar.
Das mit der vielen wörtlichen Rede war mal ein Versuch :) .
Über die 450-Euro-Jobs habe ich beim Schreiben auch nachgedacht.
(Meine Rechnung war übrigens eher, wenn die Mutter 2004 stirbt, dass das Kind vmtl. 2004/2003 geboren wurde, die Geschichte also ein wenig in der Zukunft spielt, aber es ist dann immer noch dasselbe Prinzip.)
Ich habe mich gefragt, wie würde jemand heute über einen "Nebenjob" von damals sprechen? Würde ich heute sagen, dass ich mir einen 325€-Job (ich glaube, so lagen die mal) hätte suchen müssen oder würde ich, wenn ich heute spreche, eben von einem 450€-Job sprechen?
Ich denke, nach dem WS werde ich es einfach in "Nebenjob" ändern, aber ein Feedback - auch von anderen Lesern - würde mich dazu mal interessieren. Ich hatte eher den Eindruck, ich würde 450€-Job sagen...
VG June