Nicht short, weil die Geschichte doch sehr detailliert und ruhig erzählt worden ist. Für's Lesen nicht schlimm (ganz im Gegenteil), für den Wettbewerb jedoch meines Erachtens nicht sooooo passend.
Aber shocking, weil ich die ganze Zeit voller Spannung gelesen habe, Herzrasen hatte, mit ihr geflohen und um "mein" Leben gerannt bin. Und dann die bittere Ernüchterung am Ende. :(
Armes Mädel.
RECHTSCHREIBUNG/GRAMMATIK
Es finden sich... mehr anzeigen
Nicht short, weil die Geschichte doch sehr detailliert und ruhig erzählt worden ist. Für's Lesen nicht schlimm (ganz im Gegenteil), für den Wettbewerb jedoch meines Erachtens nicht sooooo passend.
Aber shocking, weil ich die ganze Zeit voller Spannung gelesen habe, Herzrasen hatte, mit ihr geflohen und um "mein" Leben gerannt bin. Und dann die bittere Ernüchterung am Ende. :(
Armes Mädel.
RECHTSCHREIBUNG/GRAMMATIK
Es finden sich einige Zeitformschnitzer. Du schreibst im Präsens, hast aber Ausrutscher ins Präteritum drin.
Beispiele:
- Ein Windzug streift mein Gesicht. Die Tür zu meinem Gefängnis WAR nicht verschlossen.
- Ich passiere einige Büros, die anscheinend schon seit Jahren leer STANDEN. Sie WAREN spärlich möbliert und die Tapeten HINGEN nur noch als Fetzen an ihren Wänden.
Ansonsten Rechtschreibung top!
AUSDRUCK
Durchweg gut, jedoch auch hier Ausrutscher, die nicht so recht zum allgemeinen Niveau passen wollen:
- Es ist, als wenn er mich zu sich ziehen würde... (Vorschlag: Es ist, als würde er mich zu sich ziehen ...)
- Dies ist die Fabrik von meinem Vater. (Wie wäre es mit Genitiv? Dies ist die Frabrik meines Vaters.)
LOGIK
Der Schluss geht nicht auf. Da fehlen ca. 25 Jahre.
Selbst wenn sie tatsächlich so lange in Gefangenschaft war, dann müsste ihr doch zumindest am Aussehen ihres Vaters die vergangene Zeit auffallen. 5 oder 10 Jahre mögen einem in der Euphorie der Heimkehr vielleicht nicht auffallen, aber 25 Jahre sieht man einem Menschen definitiv an!
Ich glaube jedoch nicht, dass sie so lange gefangen war. Kann gar nicht sagen, warum. Auf jeden Fall stimmt nun wieder das Datum der zweiten Zeitung nicht.
Der Schluss des Artikels lautet zwar "Dieser Tag, der sich vor ... [25 Jahren ereignete?]", aber bei aller Liebe zur Sentimentalität - Zeitungen haben besseres zu tun, als so alte Fälle durchzukauen. Außerdem hätte der Artikel ins Plusquamperfekt gehört. So, wie er ist, ist er schlichtweg falsch und wäre nicht von der Redaktion angenommen worden. ;)
So. Genug gemeckert. Die Geschichte liest sich wunderbar, ist nicht perfekt, aber weit über dem BX-Durchschnitt. Gern gelesen. Gern Pokal. Und gern auch Herz.
Liebe Grüße von
Yola
Achso... Nachtrag: Bin ausschließlich wegen des auffälligen Covers hier gelandet, als ich nur der Neugier wegen die Platzierungen beim Wettbewerb durchgeschaut habe.
SUPER! Und super anders! Auffällig eben! ;)