Liebe Helga, ich habe die Geschichte ja schon heute morgen gelesen, eben noch einmal. Irgenwo muss in unserem Innern ein Auslöser sein, der etwas in Gang setzt, denn sonst würden wir das Fremde in uns nicht spüren. Ich spüre auch oft Veränderungen, aber erkenne oft, woran es liegt und kann dem dann evtl. entgegensteuern. Eine Ablehnung z.B, die ich spüre, das Gefühl, man will mich nicht, meine Worte laufen nur ins Leere und... mehr anzeigen
Liebe Helga, ich habe die Geschichte ja schon heute morgen gelesen, eben noch einmal. Irgenwo muss in unserem Innern ein Auslöser sein, der etwas in Gang setzt, denn sonst würden wir das Fremde in uns nicht spüren. Ich spüre auch oft Veränderungen, aber erkenne oft, woran es liegt und kann dem dann evtl. entgegensteuern. Eine Ablehnung z.B, die ich spüre, das Gefühl, man will mich nicht, meine Worte laufen nur ins Leere und andere um mich herum sind scheinbare Sieger. Ein wenig hört es sich auch nach einer Depression an. Dieses Zurückziehen, Kontakte einschränken. Vielleicht ist es gut, mal in sich zu gehen, das Fremde anzuschauen und zu überlegen, warum ist es mir fremd, was hat mich so verändert. Das Ende ist ein wenig schnell. Der Prozess dauert lange. Die Protagonistin hat es geschafft. Viele schaffen es nicht und scheiden dann oft aus dem Leben. Es muss nicht immer ein Amoklauf sein.
Ich erkenne mich auch ein wenig im Text, aber vermutlich geht das jedem so. Schön, dass mein Büchlein der Anstoß dazu gewesen ist. Gruß von Geli