ich hatte schon einen Kommentar geschrieben, aber irgendwie wurde er nicht gesendet. Also möglicherweise hast du jetzt zweimal den selben Kommentar:
Ein Leben ohne Träume? Für mich unvorstellbar. Nach dem Lesen deines Buches: mit Schrecken vorstellbar.
Das Thema „Träume“ beschäftigt die Menschheit schon seit Ewigkeiten. Ich finde es interessant, dass du es in deinem Buch aus zwei Blickwinkeln betrachtest.
1. Was bedeuten... mehr anzeigen
ich hatte schon einen Kommentar geschrieben, aber irgendwie wurde er nicht gesendet. Also möglicherweise hast du jetzt zweimal den selben Kommentar:
Ein Leben ohne Träume? Für mich unvorstellbar. Nach dem Lesen deines Buches: mit Schrecken vorstellbar.
Das Thema „Träume“ beschäftigt die Menschheit schon seit Ewigkeiten. Ich finde es interessant, dass du es in deinem Buch aus zwei Blickwinkeln betrachtest.
1. Was bedeuten Träume im Allgemeinen?
2. Was bedeutet der jeweilige Traum des Einzelnen?
Du hast beides auf eine interessante Art und Weise vereint, ohne dass man es erwartet.
Es gibt viele Theorien über die Funktion des Traums. Für die einen hat er beispielsweise keine Funktion, für die anderen dient er der Verarbeitung von Geschehenem, Problembewältigung, Lösungsfindung, Entspannung, Kompensation, Gleichgewichtsherstellung und und und. Beim Lesen des Buches neigt man, der zweiten Theorie zuzustimmen.
Die Hauptfigur scheint ihr Leben ohne diesen Ausgleich nicht mehr lebenswert, geradezu sinnlos zu empfinden. Und in dem Moment, wo sie das für sich auch erkennt und dem ein Ende setzen will (bewusst oder unbewusst), kommt dieser sehr überraschende Umschwung.
Tolle Idee, die Protagonistin aus diesem (Alp)Traum erwachen zu lassen und hierbei den zweiten Blickwinkel (über die Bedeutung des jeweiligen Traums) dem Leser zu offenbaren. Vielleicht ein Hilferuf ihres Unterbewusstseins, sich mehr auf die schönen Seiten des Lebens zu konzentrieren, die kleinen Dinge(wie Kaffeeduft und –genuss) wahrzunehmen, anstatt sich von der Arbeit und der Routine auffressen zulassen? Genial!
Der Schreibstil ist federleicht und sehr natürlich. Die Dramatik ergibt sich aus dem Inhalt und bedarf keiner schweren und gewichtigen Wortwahl. Das gefällt mir sehr gut.
Das Buch verfehlt seine Wirkung in keinster Weise. Es regt zum Denken über den eigenen Alltagstrott an.
Super! Sternchen.