"...dass die Abwesenheit des Zieles bzw. aller Grenzen ein endloses Streben bewirkt, was dazu führt, dass unser Wissensdrang niemals dauerhaft befriedigt werden kann..."
sie haben mich angesprochen, dennoch möchte ich Folgendes zu bedenken geben:
Sicherlich ist der Wissensdrang etwas Unendliches (glücklicherweise) aber dass gerade die Abwesenheit des Zieles dazu führt, wage ich zu bezweifeln. Aber so meint es nachtfalter... mehr anzeigen
"...dass die Abwesenheit des Zieles bzw. aller Grenzen ein endloses Streben bewirkt, was dazu führt, dass unser Wissensdrang niemals dauerhaft befriedigt werden kann..."
sie haben mich angesprochen, dennoch möchte ich Folgendes zu bedenken geben:
Sicherlich ist der Wissensdrang etwas Unendliches (glücklicherweise) aber dass gerade die Abwesenheit des Zieles dazu führt, wage ich zu bezweifeln. Aber so meint es nachtfalter vermutlich gar nicht, denn zumindest ein grobes Ziel dürfte notwendig sein. Ins Blaue forscht wohl niemand nach Wahrheiten. oder doch?
Ich sehe die Praxis und denke immer an die Mittel, die für die Forschung von Nöten sind. Auch und gerade für die Wahrheitsfindung ist meist Geld nötig. Allein wenn man mal von der Philosophie weg in die Verbrechensaufklärung geht.
Also ohne Ziele vor den Augen macht das Ganze keinen Sinn.
Wer Mittel aufwendet ob privat oder die Gesellschaft mit Steuergeldern, wird ganz sicher vorher auch darüber nachdenken, was mit den Ergebnissen der Wahrheitssuche anzufangen wäre.
Leider habe ich auf diese Frage von Gerhard, was seine Forschung anbelangt auch keine Antwort bekommen.
Meine Meinung ist durch die Argumente bislang nicht entkräftet worden, nämlich dass die Wissenschaft, die Wahrheitsfindung, die Forschung also unbedingt ein Ziel haben muss und den Menschen zu dienen hat. Alles andere artet in Spinnerei aus, das kann sich nur ein sich selbstfinanzierender Mensch leisten, der niemandem Rechenschaft schuldet.
Die allgemeine Bemerkung Nachtfalters, dass der Wissensdrang niemals dauerhaft befriedigt werden kann, ist natürlich absolut richtig.
Die Suche nach Wahrheiten wird bleiben, die Sucht sie zu vertuschen auch.
Dem kann ich nur zustimmen, meine Liebe, gerade weil der Inhalt gefragt ist und nicht die Form, will man ein Buch richtig rezensieren, - und diesen Anspruch erhebe ich – sollte vor allem seine Gesamtwirkung reflektiert werden. Nur so ist der Text einigermaßen qualifiziert zu... mehr anzeigen
Dem kann ich nur zustimmen, meine Liebe, gerade weil der Inhalt gefragt ist und nicht die Form, will man ein Buch richtig rezensieren, - und diesen Anspruch erhebe ich – sollte vor allem seine Gesamtwirkung reflektiert werden. Nur so ist der Text einigermaßen qualifiziert zu kommentieren, besonders wenn er, wie in diesem Falle, philosophische Fragen tangiert. So gesehen wagte ich in aller Bescheidenheit zu behaupten, dass ich für meinen Teil schon einiges zur Diskussion, angeregt durch Monis Gedanken, beigetragen habe. Und das Feedback für die Autorin wird deshalb mit Sicherheit viel größer und vor allem intensiver sein, als hielte man sich nur bei Fragen der Stilistik und Orthografie auf. In einem haste allerdings recht, das ‚bäh’ nehme ich zurück im Interesse eines kulturvollen Dialogs … demutsvoll das Haupt neigend. ;-)