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Gelöschter User

Liebe heidizemlin,

Dein Text ist gnadenlos ehrlich. Verkitschen und verniedlichen wir nicht durch Lügen von der heilen Kindheit die Welt, die wir unseren Kindern bieten. Wenn Fußball läuft oder "Deutschland sucht den nächsten Dünnschiss" ist Schluss mit knuddeln. Soll sich doch der liebe Kleine in dem mit Plastikabfällen zugemüllten Kinderzimmer beschäftigen. Wir haben kein Geld für den Ausbau von Kitas, aber um den Hoteliers... mehr anzeigen

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helgas.

einfühlsam erzählt, sehr gut geschrieben. Ich habe es voller Anteilnahme gelesen und verstehe das Denken des Kindes aber auch die Reaktion der Mutter, die vermutlich voller Sorgen lebt.
Natürlich entschuldigt nichts ihre Unsensibilität gegenüber den Gefühlen ihres Kindes. Sie ist sich dessen nicht bewusst. Leider! Der Junge wird ihr Verhalten nie vergessen.
Das Geschenk eines Kindes muss völlig anders bewertet und gesehen... mehr anzeigen

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honigbienexxl

Mich hat die Geschichte, ehrlich gesagt, etwas irritiert. Auf der einen Seite der naive, geradezu rührselige Plot mit dem armen Kind, das um die Liebesgunst seiner unterkühlten Mutter buhlt. Anderseits der Versuch, dieser doch eher banalen Alltagsgeschichte mehr Tiefgang einzuhauchen, als ihr eigentlich zukommt. Werde das Gefühl nicht los, als müsse sich die Autorin erst finden, um die beabsichtigte Botschaft genauer zu... mehr anzeigen

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nachtfalterxx1980.6

Wenn man als Realist und nicht als Phantast die Welt erschließen möchte, muss man realistisch bleiben. Nur so kann man mit sicherem Instinkt die nötigen Effekte ‚heischen‘, die ein Innenleben glaubhaft reflektieren und für einen Leser nachvollziehbar werden lassen; nur dann kann er in den Protagonisten wirklich eintauchen und nachempfinden, was er ‚vorempfindet‘. In diesem Sinne gelingt es der Autorin Buffons Ausspruch: ‚Le... mehr anzeigen

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sandwich

Das Kind in Manne
hängt ewig an der
Brust.
Verschenkte Liebe
ist wie ein Dorn
der Rose sie
schmerzt.

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waschbaer

Zwar musste ich das ‚comme il faut‘ erst nachschlagen, aber das ändert nichts an der überaus interessanten Charakterstudie, die hier vorgenommen wurde. Beim Lesen gewann ich zunehmend den Eindruck, dass es der Autorin weniger um die Geschichte als solche ging, denn vielmehr um die Darstellung der inneren Befindlichkeit des Jungen. Diese wurde in seiner ganzen Sensibilität aber auch Naivität nicht nur überzeugend, sondern... mehr anzeigen