diesen Zustand, wenn nicht selbst erlebt, hat man schon viel darüber gehört "Geliebte sein".
In wieder beeindruckender Weise hat die Autorin diesen Zustand beschrieben, die Gefühle, die dadurch entstehen, diesen ständigen Widerstreit zwischen starker Empfindung und Verstand. Es ist nicht so einfach, dieses "Brett" vorm Kopf zu lösen, man mag es zuweilen beiseite packen, trägt es aber mit sich, um es schnell wieder vor den Kopf... mehr anzeigen
diesen Zustand, wenn nicht selbst erlebt, hat man schon viel darüber gehört "Geliebte sein".
In wieder beeindruckender Weise hat die Autorin diesen Zustand beschrieben, die Gefühle, die dadurch entstehen, diesen ständigen Widerstreit zwischen starker Empfindung und Verstand. Es ist nicht so einfach, dieses "Brett" vorm Kopf zu lösen, man mag es zuweilen beiseite packen, trägt es aber mit sich, um es schnell wieder vor den Kopf zu nageln.
In den Träumen leben, gelebtes Leben versäumen, ja, das hat viel Wahrheit, in einer Art Warteschlange, sicher zum Teil wie paralysiert.
Das Bild von den Vögeln, die Nester bauen in den Haaren, das gefällt mir gut. Martin Luther hatte dazu mal einen Spruch geschrieben. Warum, so frage ich mich, lässt man es so weit kommen, dass dann die Sehnsucht wider den verstand antreten muss.Kann es hier nicht nur Verlierer geben?
Die Worte und was dahinter steht, kann ich sehr gut nachempfinden. Natürlich ist das sehr gekonnte Lyrik. Ich mag sie auch.
Und wenn es nicht von Signe wäre, würde ich es bestimmt wunderbar finden. So aber habe ich das Gefühl, dass die Autorin bewusst Bitterkeit in ihre Worte setzt, die schmerzt, dass sie sich ein wenig selbst weh tun möchte damit oder eben ein wenig ironiesiert, um Schmerz nicht zu spüren. Für mich bleibt ein schales Gefühl dabei, eine kleine Traurigkeit.
Dennoch chapeau für diese Gedichte.
lg
Enya