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Gelöschter User

Plumsklos kenne ich noch aus Kindertagen als wir in die damalige DDR nach Großdittmannsdorf zu meiner Oma gefahren sind. Auch einmal auf einer Berghütte in den Alpen. Waschtage deiner beschriebenen Art kenne ich nur aus Erzählungen meine Oma und Mutter und dieser, deiner Geschichte. Das war sicher sehr anstrengend, eine mühsame Plackerei...arme Hausfrauen waren das......hast Du wunderbar erzählt. LG Horst

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Gelöschter User

Was für ein Heckmeck damals... ich kann nur staunen. Aber damals war es halt so, da gab es ja nichts Hilfreiches für die Wäsche.

Da lob ich mir wirklich unsere Waschmaschine von damals und die Schleuder, die ich besonders mochte. - Ich hatte immer meinen Spaß daran, mich auf diese Schleuder zu setzen, weil sie beim schleudern stets auf Abwegen war und so durch das ganze Badezimmer "wanderte". Und das war dann immer eine... mehr anzeigen

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gittarina

wenn sie hier auch die paar Jährchen bemerkbar machen, denn die Bügeleisen, die auf dem Herd erhitzt wurden, kannte ich schon nicht mehr im Haushalt meiner Mutter, aber meine Großmutter hatte sie noch im Schrank. Und die Ackerei mit der Wäsche, das waren immer Tagen in denen nur Schnellküchenessen gab, Spinat mit Spiegelei oder irgendein Eintopf. Die Arztkittel meines Großvater wurden noch gestärkt und bügelten sich wie... mehr anzeigen

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Gelöschter User

war das. Ich kann es bestätigen. Ich erinnere auch noch, dass meine Mutter ein kleines rundes Holzteil hatte, das man über den Eisengriff des Bügeleisens stülpen konnte. So brauchte man nicht unbedingt den Topflappen.
Alles sonst, war echt so.
Toll, dass Du es mir so schön in Erinnerung gebracht hast.

LG Gitte

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spinnmeise

Super getroffen, das Thema!
Auch sprachlich schön, nicht zu intellektuell- einfach klasse.
Werde mich gleich durch weitere Teile der Familienchronik wuseln.

lg

spinnmeise

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klausblochwitz

Deine Geschichte habe ich fast identisch als kleiner Junge erlebt. Die Jauchengrube, das Klo für zig Leute, die Zinkbadewanne und den Waschtag in der Waschküche. Ein großer, gemauerter Ofen musste angeheizt werden, darin wurde die Wäsche gekocht, anschließend von Hand auf einem Waschbrett geschrubbt. Ewig lange ausgespült und wir Kinder mussten dann die Wäschewringe drehen.

Das waren Zeiten!

Meint
Klaus Blochwitz

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Gelöschter User

sobald es meine Zeit erlaubt, lese ich immer wieder Teile deiner Familienchronik. Auch dieser Teil hat mir gut gefallen, ich mag solche Geschichten einfach sehr gerne. Ich bin so froh, dass ich eine Waschmaschine und einen Trockner habe *lach*
LG Lianchen

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genoveva

Nein, wir hatten keine Brunnenversorgung für das Wasser. Eine Wasserleitung von der städtischen Wasserversorgung war schon vor dem Krieg ins Haus gelegt worden.
Kanalanschluss bekamen wir erst 1948 und dann endlich wurde ein Badezimmer gebaut!
Wir waren die ersten in dieser Straße und alle kamen, um das Wunderwerk zu bestaunen.

"Als unser Mama das erste dufte Bad eingenommen,
ist 9 Monat' später noch mei' Schwesterche',
es... mehr anzeigen

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Gelöschter User

Heutzutage kaum noch vorstellbar. Jaucheentsorgung im Garten und niemand hat darüber nachgedacht, ob dadurch das Brunnenwasser, welches das Haus mit Trinkwasser versorgte belastet wird. Die Waschtage kenne ich nur noch aus Erzählungen, aber das Bleichen in der Sonne praktiziere sogar ich noch gelegentlich bei hartnäckigen Flecken, z.B. Obstsaft, oft wirkt es besser, als das stärkste chemische Mittel.

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lady.agle

Es ist so unsagbar wichtig, dass du die
"Waschtage" festgehalten hast. Dass das
Einstige an die heutige Zeit weiter-
transportiert und vor dem Vergessen be-
wahrt wird. Dazu hast du banale Dinge mit
viel Spannung rübergebracht! Super. Helga

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