Es ist traurig zu lesen, wie unfreundlich Du als werdende Mutter im Krankenhaus behandelt wurdest. Eine Atmosphäre wie am Fließband, die wenig einladend für Familienangehörige war, geschweige denn für den "Empfang" eines neuen Erdenbürgers. Ja, heutzutage wird leider in dieser Hinsicht vieles übertrieben. Mag sein, daß Frauen aus früheren Generationen viel mitmachen mußten, aber das "Verhätscheln" von werdenden Müttern halte... mehr anzeigen
Es ist traurig zu lesen, wie unfreundlich Du als werdende Mutter im Krankenhaus behandelt wurdest. Eine Atmosphäre wie am Fließband, die wenig einladend für Familienangehörige war, geschweige denn für den "Empfang" eines neuen Erdenbürgers. Ja, heutzutage wird leider in dieser Hinsicht vieles übertrieben. Mag sein, daß Frauen aus früheren Generationen viel mitmachen mußten, aber das "Verhätscheln" von werdenden Müttern halte ich heute für ziemlich übertrieben. Daß die Schwangerschaften mit Mühsal verbunden sein würden, davon lesen wir schon in Gottes Wort. Aber eines ist gewiß: Wenn Er diese Erde neu gestaltet, wird es keine Schmerzen und keine Tränen mehr geben. - Ich hab so richtig mitgefiebert bei Deinen Beschreibungen. Die Strenge, die Du in Erinnerung an früheren Zeiten oft zum Ausdruck bringst, muß nicht unbedingt etwas Negatives sein. Denn schau: Sie haben mit dazu beigetragen, daß Du Dir aufrichtige Gedanken machst über alles, was Dich umgibt, echtes Interesse und Anteilnahme am Nächsten vorlebst, und daß Du Deinen Weg gefunden hast und ihn geradlinig gehst. Jede Härte im Leben kann dazu dienen, uns stark an Empathie werden zu lassen. - Ein sehr einfühlsam und charaktervoll geschriebenes Werk von Dir:-)