Bei der Tiergeschichte sagt mir vor allem die bewusst nicht vermenschlichende Perspektive zu. Ja, wir sollen ihnen nicht unsere Gefühle und Gedanken unterschieben. Man kann sich ihrem Erleben der Realität nur in kleinen Erkenntnisschritten nähern oder, wie du hier, versuchen, es von innen heraus aufzubauen, d.h. von ihren Voraussetzungen auszugehen. Das scheint mir hier durchaus gelungen. - Die Winterimpressionen sind recht... mehr anzeigen
Bei der Tiergeschichte sagt mir vor allem die bewusst nicht vermenschlichende Perspektive zu. Ja, wir sollen ihnen nicht unsere Gefühle und Gedanken unterschieben. Man kann sich ihrem Erleben der Realität nur in kleinen Erkenntnisschritten nähern oder, wie du hier, versuchen, es von innen heraus aufzubauen, d.h. von ihren Voraussetzungen auszugehen. Das scheint mir hier durchaus gelungen. - Die Winterimpressionen sind recht anheimelnd, nur in deinem Sommerbild erkenne ich meinen Sommer nicht wieder. Es ist wohl vor allem dem feuchtwarmen niederrheinischen Klima geschuldet, nehme ich an. In weiter östlich gelegenen, trockeneren Landschaften ist es viel angenehmer. Mit besonderem Interesse habe ich gelesen, du liest Heinrich Mann. "Der Untertan" war einer der wichtigsten Romane, die ich als ganz junger Mensch gelesen habe. Der Theaterabend, den ich später in "Schubert spielen" beschrieben habe, geht formal u.a. auf die "Lohengrin"-Episode bei Mann zurück. - Arno Abendschön -