Sehr interessante Reiseroute mit den Zwischenstationen und ihren Sehenswürdigkeiten gut beschrieben.
Zweifel bekam ich bei meinen Geschichts-Kenntnissen. Der Zweite Weltkrieg begann nach meinen bisherigen Informationen mit dem fingierten Überfall am 31. August 1939 auf den Sender Gleiwitz in Oberschlesien. Aber die bekannten Worte "ab 5.45 Uhr wird zurückgeschossen" beziehen sich auf den 1. September – und da hatte die... mehr anzeigen
Sehr interessante Reiseroute mit den Zwischenstationen und ihren Sehenswürdigkeiten gut beschrieben.
Zweifel bekam ich bei meinen Geschichts-Kenntnissen. Der Zweite Weltkrieg begann nach meinen bisherigen Informationen mit dem fingierten Überfall am 31. August 1939 auf den Sender Gleiwitz in Oberschlesien. Aber die bekannten Worte "ab 5.45 Uhr wird zurückgeschossen" beziehen sich auf den 1. September – und da hatte die Wehrmacht schon eine Stunde zuvor die Westerplatte beschossen. Man lernt nie aus!
Als du von den vielen Baustellen und später schlechten Straßen berichtet hast, fielen mir meine Beobachtungen zu meiner Kraków-Reise vom Mai 2017 ein und die Überlegungen dazu. Bis zur alten deutschen Reichgrenze war die Autobahn schlecht, die Raststätten klein und nicht des Namens würdig. Das änderte sich ab etwa Gliwice, der ehemaligen Grenze. Alles toll ausgebaut, dreispurig und dann auch mautpflichtig. Ich hatte den Eindruck, dass daran die (west)deutsche Politik einen Anteil haben könnte. Die Nicht-Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze bis zur deutschen Wiedervereinigung könnte die Polen davon abgehalten haben, zuviel in die (jetzt) westpolnischen Gebiete zu inverstieren. Der Stau an notwendigen Maßnahmen ist nun gewaltig und auch nach so vielen Jahren noch nicht bewältigt.
Übrigens: Das Tyskie-Bier habe ich auch lieben gelernt.
Ein ähnliches Schiffshebewerk (aber nur eine Stufe) habe ich in Lothringen kennengelernt und war auch beeindruckt.
Die Gedanken zur Wolfsschanze und zum Widerstand kann ich nur dick unterstreichen. Die Motive der Männer vom 20. Juli werden bewusst gern übersehen. Daumen hoch für deine klaren Worte!
Geärgert hatte ich mich immer über den immer wieder wiederholten Titel und war schließlich so froh über deine Worte: »Ich nehme alles zurück, behaupte das Gegenteil und erkläre meine Handlungsweise für gemein." Also, Leute, fahrt nach Polen, sagt "Dzień dobry" und genießt das schöne Land.«
Danke für diese Reportage!
Liebe Grüße von Franck
Das verstehe ich nur zu gut, irgendwann ist der Speicher voll.
Vielen Dank für Deinen netten Kommentar!