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helgas.

Sicher hört es sich gut an:
Er war ein großer Entdecker.

Aber Wettläufe auf Leben und Tod, wozu soll das dienen? Die Ehre der Nation. Schönen Dank auch.

Die Fahne als erster hissen....man versucht es nun auf dem Meeresgrund, um Besitz zu ergreifen und Recourcen für sich zu erobern. Das mag ja noch Sinn machen, auch wenn ich denke, man kann es diplomatisch lösen.

Extreme sind mir stets suspekt, um es moderat auszudrücken. Aber... mehr anzeigen

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Jacob Nomus

Ich war ein Kind, als ich in einem Buch von Scotts Schicksal las; von der Naturgewalt gehindert, das rettende Depot zu erreichen, in einem Zelt eingeschlossen; beizuwohnen, wie die Kameraden, vielleicht Freunde, erfrieren, einer nach dem anderen; schreibend, in der Gewissheit, ihr Schicksal bald zu teilen. Damals hinterließ dieses Schicksal in mir ein tiefes Gefühl der Sinnlosigkeit. Auch in der Garlin'schen Variante, in der... mehr anzeigen

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Gelöschter User

zu diesem eindrucksvollen Text nichts mehr hinzuzufügen. Es wurde schon alles gesagt.
moonlook

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lothar.gunter

unterhaltsam, lehrreich und flüssig gut geschrieben. Sich soweit in die eisige Terra Nova hinauszuwagen, schriftlich meine ich, ist an sich schon ein Verdienst. Bravo der Erzählpower!
LG
Lothar

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gaschu

dieser Gedanke beherrscht uns doch heute noch ganz genauso... Und wer wäre nicht gern ein "Entdecker" gewesen oder würde auch heute noch gern ein solcher werden?! Diese Art der Unsterblichkeit ist doch etwas für unsere eitle, sich selbst überschätzende, arrogante, kleine, dumme Menschenseele...

Dabei - ohne irgendeine Hilfe könnte es KEINER schaffen, selbst wenn es "nur" der Hilfe von Hunden bedarf oder von Maschinen...

Ich... mehr anzeigen

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fabianl

die Umsetzung des Themas halte ich hier für besonders gelungen. Besonders gut finde ich auch, dass hier auf eine reale Expedition Bezug genommen wurde.

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struwel

nach dem Sinn oder Unsinn solcher Expeditionen auf. Sicherlich Unsinn, da eine derartig schlechte Vorbereitung auf Selbstmord hinausläuft. Aber ohne den Pioniergeist und Wagemut solcher Männer wären wir heute mit Sicherheit nicht so weit wie wir sind. Hervorragend geschrieben.
LG Struwel

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concortin

Hallo Bert, das war eine Wachrüttler-Lektüre, da ist man selbst als Nachtlicht vom ersten Satz an hellwach. Man wünscht sich einen Roman von dir oder anderes Dickbändiges, und dafür statt dieser Herzchen einen richtrigen Preis z.B. den "nobel"sten.

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laemmchen

Thriller in HD-Qualität.
Lieber tot als Zweiter...
Ehrgeiz ist nur begrenzt haltbar, nicht wahr.
Handelte Oates wirklich aus dem Ehrenkodex heraus, war er ein Verräter, war er ein Held? Es ist noch zu frisch, mir meine Meinung darüber zu bilden.
(Aber eines nehme ich ihm jetzt schon sehr krumm: Die Ponys, schluchz :(

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Gelöschter User

Lieber Bert,

So war es, kein Zweifel, ganz genau so.
„… Er hustete ein Stück Lunge raus, würgte, und flüsterte dann …“
Ich bin wieder in der Welt von Wildhüter und Jack London. Auch deren Erzählungen waren mir Realität.
So schreibt ein Profi, so schreibt Bert Rieser.
Die Eigenwilligkeit von Scott, „88° 23’“, Fakten (wohl sorgfältig recherchiert) werden mit ausgedachten Ereignissen so eng verwoben, dass der Leser „dabei“ ist.... mehr anzeigen

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