Als Zivilbeamte der Secureté 500 Meter hinter dem Zollübergang „Goldene Bremm“ Freddy, er war mit seinem Gesang noch nicht bis zur 2. Strophe der Marseillaise gekommen, mitsamt seinen 500.000 Blüten aus albanischer Produktion und einen deutschen Schlapphut zwar vollständig, aber verteilt in 12 Plastiktüten vom ALDI, aus dem Verkehr und zogen, kam die Wahrheit ans Licht. Die bloße Androhung amerikanischer Verhörmethoden hatten... mehr anzeigen
Als Zivilbeamte der Secureté 500 Meter hinter dem Zollübergang „Goldene Bremm“ Freddy, er war mit seinem Gesang noch nicht bis zur 2. Strophe der Marseillaise gekommen, mitsamt seinen 500.000 Blüten aus albanischer Produktion und einen deutschen Schlapphut zwar vollständig, aber verteilt in 12 Plastiktüten vom ALDI, aus dem Verkehr und zogen, kam die Wahrheit ans Licht. Die bloße Androhung amerikanischer Verhörmethoden hatten Freddy weiche Knie beschert und ihn zum Singen gebracht. Wieder hatte J.B. („Mein Name ist Bondowitch, Jamesowski Bondowitsch“) zugeschlagen. Dank der fingerfertigen Professionalität eines ukrainischen Lockvögelchens konnte er einen orgasmusgesteuerten Nanochip aus kirgisischer Produktion – das einzige, was das Lockvögelchen zur Zeit der Tatbegehung am Leibe trug – in dem Föhn, mit dem sie bei ihrem Kunden Kiki, wie er sich bei der Abwicklung seines Geschäfts nannte, unterhaltsame Spiele in der Badewanne betrieb, installieren. Als die Biologie von Kiki dem Nanochip gemäß seiner Steuerungsprogrammierung hochfrequente Signale sandte, setzte ein quadrophonaskonischer Impuls aus einer Relaisstation auf dem 3. Aszendenten des Kometen links vom Mars den F-I.-Schalter (Fehlerstromschalter) für 10,46 Minuten außer Funktion. J.B., der sich einen Spaß daraus gemacht hatte, eine A8 aus dem Fuhrpark des bayerischen Innenministeriums zu „entleihen“, nutzte die im Schlagbolzen einer im A8 befindlichen MPI (Marke Heckler & Koch), um den Nanochip zu veranlassen, den elektrischen Strom in der Tatbegehungswohnung umzupolen; der „faule Strom“ wandelte sich in einen „fleißigen Strom“. Er suchte den längsten Weg zum Herz von Kiki, penetrierte seine Herzmuskel, und setzte Kiki biologisch außer Betrieb. Der orgasmusgesteuerte Nanochip stieß ein freudiges „Halali – ozapft is“ in die feuchtigkeitsgeschwängerte Luft über der Badewanne. Das war für J. B. im A8 das Zeichen – gemäß einem seiner Erfolgsrezepte hinterließ er noch nie eine Zeugin seiner Arbeit am Tatort -, um mit zwei Streichelbewegungen an seiner rechten großen Zehe 17 Bs („Bums“) astrokinoartige Energie zum Lockvögelchen, das sich gerade ankleiden wollte, zu senden. Das Vögelchen wurde auf der Stelle entmaterialisiert und in eine Dose Kältespray transfiguriert. Dadurch wurde sie für ihren Beruf untauglich. J.B. nahm diesen Kollateralschaden billigend in Kauf. Wichtiger war ihm, dass der Nanochip aus dem Kortex von Kiki, bevor dieser seiner Funktionsfähigkeit verlustig ging, die Nummer des Kontos bei der USB und den Zugangscode zu den 30 Milliarden, die dort lagerten, absaugte.
Der Rest ist Routine. Garlin wird sie schildern, wenn er das Nachwort zu seinem Roman schreibt.
Gruß
Josef