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fradiavolo

Soll man sich die Pokale zur Wettbewerbsabräumung selbst verleihen oder wie soll das ohne den sozialen Kitt, also kübelweise Schleim funktionieren?
An einer Kurzgeschichte schreibe ich 2, 3 Stunden, aber um sich eine Fanbase oder Lesegemeinde zu erschleimen braucht's sicher 200 oder 300 Stunden. Mit meiner knapp bemessenen Zeit schreibe ich da lieber.

Fabiana, wo du sie ansprichst, hat meines Wissens auch mal einen ganz gut... mehr anzeigen

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fradiavolo

Wettbewerbe (die von vergebenen Pokalen abhängig sind) räumst du aber auch nur dann ab, wenn du den bereits hier skizzierten Weg der Schleimerei gehst.
Dafür ist mir meine Zeit zu schade und allein der Stolz verbietet einem das, sofern man überhaupt welchen besitzt.

Ich muss doch bitten: Wer löbliche Worte für die schreibvermassende und alles Schreiben vermasselnde Bx-Gemeinde fände, outet sich per se als Minderbemittelter und... mehr anzeigen

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fradiavolo

Ich denke, das Problem hier ist grundsätzlich ein ganz Anderes, ob der "mentale Abstand" nicht eingehalten wird oder der Text die Ordnung vermissen lässt, er provoziert oder nicht etc. etc., ist total zweitrangig (der Eine sagt sowieso dies und der Andere genau das Gegenteil davon).

Die Wahrheit ist schlicht und ergreifend, dass bei Bookrix die Banalität König ist, die ganze Plattform weicht nur so durch vor banalen und... mehr anzeigen

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flojoe

bitte genau lesen - ich habe nicht gesagt, dass der text nicht provoziert (das tut er ja offensichtlich bei einigen hier...), sondern ich erwähnte, dass ICH keine provokation in ihm sehe.
das ist mein subjektives empfinden.

ich sprach auch nicht von einer generellen themenverfehlung (da gebe ich dir recht im bezug auf ein paar andere texte in dieser runde...), sondern dass bei mir der eindruck ensteht, dass...(siehe mein... mehr anzeigen

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philhumor

Zorn kann einem helfen, kraftvolle Worte zu finden. Eindrucksstarke Bilder.

Doch die Gemütsruhe sollte danach Gelegenheit haben, die erste Text-Version zu bearbeiten.
Aus dieser Kombination - von starkem freilaufendem Gefühl und dem ruhigem Nachdenken - können Meisterwerke entstehen.

Was einen antreibt beim Schreiben, darf nicht zu sehr an Übergewicht gewinnen, so dass die Schwungmasse einen mit sich reißt gänzlich ohne... mehr anzeigen

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joe.mac.zey

Besser als dein Henri Marie Raymond de Toulouse-Lautrec, aber meilenweit von deinem Lombroso entfernt.
Jedenfalls habe ich interessiert bis zum Schluß gelesen, und hatte den Eindruck, dass du zum Ende hin einen versöhnlichen Ton angeschlagen hast, um dir nicht schon wieder Feinde und Feindseligkeiten einzuhandeln. Hey, so schlimm sind wir doch nicht.

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fradiavolo

Hmm, wenn der Text nicht provokativ wäre, FloJoe, würde er kaum diese überschäumenden Reaktionen nach sich ziehen.

Was die Themenverfehlung angeht, so halte ich die Hälfte der eingereichten Texte für verfehlt, weil zwar Perlen vorkommen, aber das Wofür nicht bedient wird. (Du selbst kürst sogar den thematisch verfehltesten Text zum besten?!)
Man kann dieses "FÜR eine Handvoll Perlen" durchaus im übertragenen Sinne sehen, was... mehr anzeigen

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flojoe

Ich sehe hier weder Provokation noch einen richtigen Bezug zum Wortspiel-Thema. Das ist mein Kritikpunkt an dem Text.
Friedmann scheiße zu finden, ohne Antisemit zu sein, ist nicht schwer.
Sich rund um das Thema literarische Gedanken zu machen, die nicht dem Mainstream unterliegen, schon viel schwerer. Der Text macht diesen Versuch. Das Polarisieren ist gelungen, viel mehr bleibt bei mir aber nicht hängen - und zur... mehr anzeigen

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fradiavolo

Danke, ich bin immer froh, wenn jemand den Text überhaupt zu verstehen sucht und sich die Frage stellt, was kann der Autor damit gemeint oder gewollt haben.

Gute Literatur erkennt man u.a. daran, dass dem ein Konflikt innewohnt, die Hauptfigur muss einen Kampf mit sich oder mit seiner Umwelt ausfechten.
Bernhard Schlick's "Der Vorleser" ist ein ausgezeichnetes Beispiel, weil es auch Tabuthemen birgt, da ist diese mittelalte... mehr anzeigen

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fradiavolo

Vielleicht nimmst du die Aufrüttler nur nicht wahr oder willst sie nicht wahrhaben @Tinka?

Wenn im Text von Ausschlachtern und Preisabholern die Rede ist, diese ganze selbstisch-zielbewusste Trittbrettfahrerei, dann soll das schon auch aufrütteln, oder wenn über den Protagonisten gesagt wird, er sei sowieso der Antityp und sei grundsätzlich gegen die (herrschende) Mehrheitsmeinung, muss man sich doch nur aufrüttelnder Weise... mehr anzeigen

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