und versuche mich - über mein Gefühl hinaus - deinen Worten anzunähern.
Andenken:
Hier spüre ich ein wenig die Unfähigkeit, sich aufzuraffen. Man verliert sich im trägen Blick: "zum Träumen", das die Sehnsüchte Gestalt annehmen lässt, "zum Heulen" über Gewesenes oder Jetziges.
Aber man bewegt sich nicht selbst, überlässt dies dem Vöglein, das nicht nach gestern, heute, morgen fragt, sondern sich dem Moment des Lebens hingibt und... mehr anzeigen
und versuche mich - über mein Gefühl hinaus - deinen Worten anzunähern.
Andenken:
Hier spüre ich ein wenig die Unfähigkeit, sich aufzuraffen. Man verliert sich im trägen Blick: "zum Träumen", das die Sehnsüchte Gestalt annehmen lässt, "zum Heulen" über Gewesenes oder Jetziges.
Aber man bewegt sich nicht selbst, überlässt dies dem Vöglein, das nicht nach gestern, heute, morgen fragt, sondern sich dem Moment des Lebens hingibt und der Leichtigkeit folgt.
Es soll "Glück" wünschen. Hier liegt Wehmut in den Worten, das LI glaubt, sein Schicksal nicht selbst in die Hand nehmen zu können, ist auf die "Andenken" anderer (hier Vogel) angewiesen und bleibt in sehnsuchtsvollen Träumen gefangen.
Unterschiede:
Hier hat der Autor Allgemeines und Besonderes gegenübergestellt, befindet sich dazwischen, sieht beides.
Sie (die Menschen im Allgemeinen) krächzen (können nicht klar artikulieren) über Werte, die scheinbar verloren sind und sich nun in Sehnsüchten manifestieren. Sie zweifeln, kein Aufraffen scheint möglich und die Ohnmacht macht Angst. Das Dürsten und Lechzen klingt nach beinaher Ausweglosigkeit. Wer sollte diesen Durst stillen?
Das "Du" (im Besonderen) zeigt den Weg, der in der Liebe liegen mag, deren Grundsteine Respekt und Vertrauen sind, sodass man schon mal ertrinken darf.
Zwei Gedichte, die m.E. beide von einem Verharren, einer Sehnsucht sprechen.
Während im ersten Gedicht die Lösung zweifelhaft scheint, da sie nicht herausführt aus der Trägheit, bietet der Autor im zweiten Gedicht einen doch mutmachenden Ansatz.
Ob dieser Ansatz für den Autor einen möglichen Weg bietet, ist für mich noch nicht deutlich.
Ich muss öfter lesen, mich weiteren Gedichten zuwenden. Aber alles zu seiner Zeit.
Angesprochen fühle ich mich allemal und zum Nachdenken angeregt werde ich auch. Sehr schön. Ich komme wieder.
lg
Enya