Das berührt mich sehr! Wunderschön, liebe Pia!
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Das berührt mich sehr! Wunderschön, liebe Pia!
Manche versuchen mit Strenge, Härte ihrem Leben Struktur zu geben - wahrscheinlich eine Kompensation: Sorge, dass Laxheit die Oberhand gewinnen könnte. Man will nicht nachgeben, will Herr sein übers Schicksal - und leider damit auch über das Schicksal seiner lieben Mitmenschen, die einen als gar nicht mehr so lieb empfinden.
Martha als Marter. Es gut meinen und dennoch beständig üble Stimmung verbreiten - Martha steckt da in... mehr anzeigen
Na, hier hat der Schein aber ganz vehement getrogen!
Mir war das Ende fast schon zu versöhnlich (obwohl wirklich schön!), da Martha selber zugibt, ihr ganzes Leben ununterbrochen an ihrem Mann herumgemäkelt zu haben. Und dass beide immer nur für Fotos gelächelt haben ...
Dass Helmut da im Jenseits so uneingeschränkt positiv im Rückblick denkt, erscheint mir persönlich zu kontrovers. Aber dennoch eine schöne Vorstellung.
Sehr... mehr anzeigen
Sich selbst zu verzeihen ist schwer. Vor allem, wenn es eigentlich zu spät ist, man seine Fehler nicht mehr gut machen kann. Bleibt zu hoffen, dass wir selber es besser machen.
LG
Marcel
Eine sehr schöne Geschichte hast Du da geschrieben über späte Einsichten, das Verzeihen und den letzten Weg, den man bereit sein muß zu gehen, erst dann kann man Loslassen
LG Michael
Es ist oft so, dass der Schein trügt und dass eine nach außen harmonisch scheinende Ehe oder Partnerschaft in den eigenen vier Wänden ganz anders abläuft.
Auch jemand, der nach außen grantig scheint, kann ein herzensguter Mensch sein, wie deine Erzählung zeigt.
Den Schluss finde ich besonders schön! Endlich hat Martha Frieden gefunden und kann loslassen.
Ach... meine Großmutter mütterlicherseits hieß übrigens auch Martha. Sie... mehr anzeigen
Dankööö! ;0)
Zwei Sichtweisen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Hat mir sehr gut gefallen.
Deine Geschichte gefällt mir. Man hört immer wieder, dass Menschen nicht gehen können, bevor sie nicht Frieden geschlossen haben. Gerne gelesen.
Der Schein truegt hier in zweierlei Weise. Versöhnlich, wie Du die alte Dame beschreibst, deren vermeintlich hartes Herz doch so weich war, dass die Familie sie ehren und friedvoll verabschieden kann.
Lieber Phil,
deine Rezensionen sind besser als meine Texte. ;0))
Ich danke dir!
LG DublinerTinte