Nun, man sollte über den Glauben anderer nicht unbedingt spotten. Das wird aber dennoch immer getan. Man spottet auch über diejenigen, die keine Götter haben bzw. man bemitleidet sie deswegen. Wie es in der vorliegenden Geschichte abläuft, ist krass und nicht gerade respektvoll. So kann man Widerwillen und Hass erzeugen zwischen unterschiedlichen Kulturen.
Zum letzten Teil der Geschichte, dem Bild:
Schönheit kann der... mehr anzeigen
Nun, man sollte über den Glauben anderer nicht unbedingt spotten. Das wird aber dennoch immer getan. Man spottet auch über diejenigen, die keine Götter haben bzw. man bemitleidet sie deswegen. Wie es in der vorliegenden Geschichte abläuft, ist krass und nicht gerade respektvoll. So kann man Widerwillen und Hass erzeugen zwischen unterschiedlichen Kulturen.
Zum letzten Teil der Geschichte, dem Bild:
Schönheit kann der Hässlichkeit inne wohnen, ...
muss aber nicht zwangsläufig. Die Betonung liegt auf "kann".
Die Schönheit, die sich einem Menschen erschließt, wenn er gewillt ist, sich zu vertiefen, wenn er Hintergründe verstehen möchte, ist ganz anders geartet als die äußere Schönheit, die wir mit Ästhetik, Zeitgeschmack oder Ähnlichem verbinden.
Sie zeigt vielleicht Wahrheit, sie enthüllt, sie inspiriert, sie hat Geist und sie beeindruckt bestimmte Menschen.
So würde ich das auch mit der religiösen Symbolik definieren, die mit einem dergestaltigen Kunstwerk verbunden wird.
Man schaut das Bild an und wird von ihm ins Innere gezogen.
Das kann im Übrigen mit jedem Menschen passieren, der so ein Kunstwerk anschaut, er muss nicht religiös sein. Ich glaube auch, dass Künstler so etwas erschaffen können, die nicht religiös sind. Ich sehe da keinen zwingenden Zusammenhang.
Ein wahhaftiger Künstler malt aus sich heraus, er gibt alles und lässt sich durch nichts beeinflussen. Er vernachlässigt sich selber, die eigenen Bedürfnisse, alle Kraft gilt dem Bild. Danach muss er sich erholen, er hat sich für seine Kunst verausgabt. Das Ganze kann ein tolles und "anbetungswürdiges" Ergebnis bringen, muss es aber nicht. Die Betrachter sehen es auch unterschiedlich.
"Es kommt auf solche Dinge an, erklärt sie uns, wie den Wind. Weht er von links oder von rechts. Man muss sich auf ihn einstellen, er malt mit. Und dann achte man auf die Bäume. Winken sich die Wipfel Bäume zu, ist das ein gutes Zeichen. Zeigen aber die Wurzeln aufeinander, hat es eine schlechte Vorbedeutung."
Hier muss ich passen. Das schaut für mich irgendwie nach Aberglaube aus. Die Sache mit den Zeichen, den guten wie den bösen, ist nichts für mich. Dass alte Indianer oder Sterndeuter und Weissager aus grauer Vorzeit in allen Naturerscheinungen Zeichen sahen und sie deuteten ist ja bekannt, aber ich bin Realist und der Hokuspokus erscheint mir für die heutige Zeit aufgesetzt. So kann man natürlich einem Werk eine höhere Bedeutung herbeireden. Geheimnisse kommen immer gut an.
Was ich allerdings einräume ist, dass die Natur, das Umfeld überhaupt, den Künstler positiv oder negativ einstimmen und beeinflussen kann. Das geschieht mit ganz normalen Menschen aber auch.