solltest Du Lothar suchen,
der ist heute Abend mein Gast.
Alleine versteht sich!!
L.G. Cornelia Marie Luise
- Permalink
- Kommentieren
- Kommentare sind geschlossen
solltest Du Lothar suchen,
der ist heute Abend mein Gast.
Alleine versteht sich!!
L.G. Cornelia Marie Luise
Lieber Concordin! Phantastisch! Habe mir die "Identität" besonders vermerkt.
Es ist nicht nur legitim, sondern sogar notwendig, sich in Kunstformen der Transzendenz zu bedienen, da wirkliche Kunst immer Irdisches überschreiten muss, schon allein deshalb, weil Irdischen allein genommen, alltäglich und somit viel zu banal ist und zu eng würde, etwas auszudrücken, was in und vor allem zwischen den Zeilen schwingt, also genau das, worauf es letztlich ankommt – nämlich jener Botschaft, deren Interpretation... mehr anzeigen
Zum Thema Halluzination. Für den, der eine Halluzination hat, sind die Personen, die er dabei erlebt, real existent, obwohl sie natürlich real nicht existieren. Es handelt sich um eine vom Normalen abweichende Wahrnehmung.
Wahrnehmungstäuschungen hat natürlich jeder mal. Wo kämen sonst die Zauberer hin, die müssten ihren Laden dicht machen.
Ein Autor, dem die Personen seines Dramas "erscheinen", weiß natürlich, dass sie nicht... mehr anzeigen
Es gibt doch immer mehrere Seiten, unterschiedliche Betrachtungsweisen: die streng wissenschaftliche und die der Kunst, was gefällt bleibt dabei unerheblich.
In der Kunst ist alles erlaubt, jedes Mittel sollte gestattet ein, um der Kunst Freiraum zu geben, um sie lesenswert und... mehr anzeigen
...eine wunderbare und same Welt der Phantasie. Leise vor mich hin schmunzelnd folge ich Conrads Spuren seiner unsichtbaren Götter und Geister, die so deutlich spürbar wandeln.Jeder der ein klein wenig Phantasie und Gespür für Zwischentöne und Zwischenfarben hat, weiß, dass es sie gibt, das man mit ihren reden kann und spürt sie wenn er besonders sensibel und empfängnisbereit ist. Unsere Antennen spüren und sehen die... mehr anzeigen
Unsichtbar würde ich in diesem Zusammenhang nicht unterschreiben (schon gar nicht als Revenant, womit das ganze in trivialere Richtung driften und als Thema verflachen würde). Denn wirklich unsichtbar ist nur, was man nicht sehen/spüren und folglich auch nicht fassen/definieren kann. Es bleibt verborgen und somit auch in den Künsten gegenstandslos. Anders verhält es sich mit dem Wähnen/Ahnen – jener rätselhaften Chimäre... mehr anzeigen
Viele Autoren greifen, in ihrer Art modifiziert, auf irgendwelche Unsichtbare zurück, um ihre ureigenste Haltung zu den Geschehnissen zum Ausdruck zu bringen. So verpackt, geheimnisumwittert, mystisch, ja auch gruslig, kommen gewisse Botschaften rüber. Jeder sieht das, was sein Verständnis oder seine Fantasie hergibt. Wundervoll, wenn eine Geschichte soviel zulässt oder auslöst.
Gehen wir doch, ob wir wollen oder nicht alle... mehr anzeigen
Ein Freund von uns, Werner Schlierf (er starb vor gut einem Jahr), Autor vieler Bücher, vor allem vieler Dramen, erzählte uns einmal:
Nachts sitze ich in meinem Schreibzimmer unterm Dach und um meinen Schreibtisch versammeln sich die Personen des Dramas an dem ich gerade... mehr anzeigen
Das sollte man auch, Conrad. Wie wir schon in vergangenen Diskussionen konstatiert haben, provoziert der Künstler eigentlich immer nur, und je größer die Interpretationsvielfalt, je tiefer die Aufnahme des beabsichtigen Gedanken- /Ideengutes. So gesehen ist ein Schuss Surrealismus - fast in jedem deiner Werke zu finden - auch immer dazu angetan, diese Provokationen noch zu pointieren, weil gerade in der Übertreibung ihre... mehr anzeigen
Es gibt wohl nichts Faszinierenderes als die Frage nach dem Jenseits, die so alt ist, wie die Menschheit selbst. Und sie wird es wohl auf ewig bleiben, weil ihr etwas Magisches, Mystisches anhaftet, wessen die menschliche Seele einfach bedarf, als Traum- und Hoffnungsquelle sozusagen. Nur wird es problematisch, sobald sie sich verselbstständigt und in die Realität greift, ihr sozusagen ‚aus der vierten Dimension ins Lenkrad... mehr anzeigen
wie du die immanenten Grundgedanken herausdestilliert hast, ist beachtlich. Man kann diese Texte auf sehr verschiedene Weise lesen, was mich das geradezu erstaunt. Aber deine Interpretation wäre wirklich Anlass zu einer Diskission. Mal sehen ob sich wer findet.
Aufschauen ist immer mit einer inneren Demütigung verbunden, da man sich unwillkürlich ins Verhältnis setzt und kritisch bemisst, wobei man freilich niemals günstig abschneidet. Aber wenn dies alles mit visionären Erscheinungen einhergeht, die der Autor hier gekonnt mit der nüchternen Realität konfrontiert und das auch noch mit einer gehörigen Portion Ironie würzt, dem natürlich ein hintersinniger Fingerzeig nicht fehlt,... mehr anzeigen
bist selber ein äußerst hintersinniger Autor, der wie aus dem Nichts auftaucht, und dann herrscht immer große Freude und Dankbarkeit, da deine Worte gewichtig sind und gültig.
sag Lothar beim nächsten Mal einen schönen Gruß von mir,