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Gelöschter User

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concortin

ich weiß es nicht, wie es heute zugeht. Aber die Lebensphasen werden sich schon einigermaßen gleichen. Es freut mich immer, wenn man mich für jünger hält als ich bin. Danke dafür und sowieso.

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concortin

Die Adenauerzeit war eine Zeit der Doppelmoral, strenger Hierarchien, und allem was sich daraus ergibt, Geltungsbedürfnis, Selbstdarstellung, Intrigen. Der Protagonist ist in seiner Ahnungslosigkeit natürlich naiv aber das Gegenteil von trivial. Wenn er hier ein Bild dieser Vorgestztenriege imaginiert, so enthüllt sich ihm damit deren wahre Gestalt hinter der Fassade des Biedermanns. Was ihn dazu befähigt ist aber nicht nur... mehr anzeigen

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macsoja

so enthüllt sich ihm damit deren wahre Gestalt hinter der Fassade des Biedermanns.
Wenn er in diesem Alter schon in der Lage ist, diese Enthüllung wahrzunehmen und in seine Weltsicht einzuordnen, wozu neben Sensibilität auch Reife und Lebenserfahrung gehören sollte.
D.h. bevor ich... mehr anzeigen

concortin

Wenn es dir nicht lästig wird,komme ich auf die Diskussion zurück,
Die Erwachsenenwelt in der Firma ist für den Protagonisten Neuland. Sie hat für ihn etwas Unheimliches, Bedrohliches. Er wehrt sich dagegen, indem er seinen Individualismus betont, wodurch die hierarchisch... mehr anzeigen

macsoja

Zu Deinen Anmerkungen:
Die Erwachsenenwelt in der Firma ist für den Protagonisten Neuland. Nun, so geht es ja eigentlich jedem Azubi. Und momentan lese ich hier weder erhöhtes noch unterentwickeltes Selbstvertrauen heraus. Er verhält sich ganz normal, wenn er auch einen... mehr anzeigen

concortin

Danke für diese ausführliche Antwort. Da habe ich wohl zuviel schon an Vorwissen hineinprojizíert, und du hast durchaus recht damit, dass es so noch nicht zum Ausdruck kommt und auch nicht kommen darf.

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macsoja

...heutzutage sind es ja eher flache Hierachien und Teams angesagt. Und es heißt dann eher Meeting anstatt Konferenz.
Und die Zeiten, wo jeder eine Sekretärin hatte sind mit dem Computer wohl entgültig vorbei
Die Frage ist, ob der Protagonist hier einem internen Meeting beiwohnte oder eben einer Zusammenkunft mit externen Partnern/Kunden.

In einem internen Meeting können auch mal die Fetzen fliegen, aber extern lächelt man die... mehr anzeigen

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concortin

ich bedanke mich für den Diskussionsbeitrag, siehe such unter Weltsicht

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latentia

Wenn ich da lese: "Ein echter Cortin!", dann müssen ja noch mehr Phantasien jener Art vorhanden sein. Das Stück ist unterhaltsam, wenn auch mit jähem Ende. Man erwartet etwas großartiges, ohne Zweifel, aber das Selbe erschöpft sich in einer Orgie. Die - an sich immer gut- leider zu aprupt endet, wie ich finde.
Es bleibt: Der Spass an der cortinschen Sprache. Immerhin.:)

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concortin

Möglicherweise, vielleicht auch nicht, wurde übersehen, dass es sich um Kapitel eins handelt. Die Sache ist nicht abgeschlossen, wird nächstens fortgesetzt. Übrigens, die Vermutung trifft nicht zu, "Männerphantasien" dieser Art sind unter den anderen Texten keine vorhanden.

latentia

Dann nehme ich die Männerphantasien tunlichst zurück und werde mich in den nächsetn Tagen mit weiteren Texten beschäftigen. Gibt es denn eigentlich auch Gedrucktes von Cortin?
Grüße
Latentia

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columbus

habe in meinem Leben Hunderte von solchen Meetings miterlebt, hinter dicht verschlossenen Türen, aber leider, leider, ist es nie so weit gekommen, obwohl alle Manager insgeheim wohl immer davon geträumt haben, da bin ich mir ziemlich sicher.Wunderbar erzählt und die Sache auf den Punkt gebracht.

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concortin

Dieser Columbus, wodurch kommt er nur bloß zu solch treffenden Einsichten, so wird sich mancher fragen. Ganz einfach, durch das Ei des Columbus.

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gluehwuermchen

Ein Meisterwerk über "Sein und Schein". Göttlich und unbedingt empfehlenswert!

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concortin

Den Gegensatz zwischen Schein und Sein erleben wir - durch Fernsehen übermittelt - penetrant bei den Manager, den Politikern usf. und die merken das selber nicht, sonst würden sie vor Scham in den Boden versinken,

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Gelöschter User

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concortin

Auf die Frage gehört sich eine Antwort. Ich sage nur: Im Geheimen in der Adenauer-Ära

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dreamingcat

man ein Theaterstück draus machen. Muss ja nicht gleich ganz hüllenlos sein;-)
Ich bitte um Fortsetzung. Habs mit Vergnügen gelesen.

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concortin

eine prima Idee, darauf wäre ich nie gekommen, dabei kann man sich ein Theaterstück sehr gut vorstellen plus den Riesenerfolg und vielleicht sogar Skandal.

Gelöschter User

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concortin

Danke für die engagierte Entgegnung. Nur noch eine Spekulation: Wie wäre ein Theaterstück in der Art von "Magic Afternoon" oder "Change" von Wolfgang Bauer.

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liebelle

Ich bin fasziniert und auf die Fortsetzung gespannt :-)

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klaerchen

Als kleiner Lehrling fing er an, nun aus ihm ein Meister werden kann.
Er muss die Dinge nur erkennen und sie beim richtigen Namen nennen.
Das Herz am rechten Fleck, das Gelernte nimmt man ihm nicht weg!
Er wird nur daran wachsen!

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concortin

wie's weiter geht, weiß ich noch nicht,
doch dank ich dir für dies Gedicht.

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