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nachtfalterxx1980.6

Ich glaube, es handelt sich in diesem Falle eher um ein Beispiel für ein intuitiven Protest, eine Art ’bewusstes Negativ’ zu allen übrigen Erscheinungen. Die äußere Welt wird für das eigene Dilemma, ergo das Unvermögen zum Ausbruch aus dieser Misere verantwortlich gemacht, wodurch ein bizarrer Kontrast der Innenwelt gegenüber jeglicher Außenwelt entsteht. Die Folge ist ein Rückzug, ein Einigeln mit beginnender Feindseligkeit... mehr anzeigen

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concortin

Nachtfalters psychologische Analyse ist in sich stimmig. Ab einem gewissen Punkt könnte sie auch anders weitergeführt werden. Die Fähigkeit zur Empathie, über die der Prot. im Übermaß verfügt, verhindert bei ihm Aggressivität, er versucht abzuwiegeln, aber es nimmt ihn keiner... mehr anzeigen

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Gelöschter User

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concortin

Moral bzw. Ethik führen zu Selbstgerechtikeit, wenn die natürliche Güte, das sog. "gute Herz" fehlt.

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helgas.

Leider musste ich in meinem Leben in vielen Konferenzen sitzen, sie manchmal sogar leiten.
Eine derartige, wunderbar unterhaltsame Art der Konferenz, wo die Manager wie eine wildgewordene Affenherde über einander herfallen, vorher stilvoll mit unverständlichen Fremdworten Fachwissen vortäuschen, ist mir leider nicht untergekommen. Wahrscheinlich spielt es sich so auf den oberen Plattformen ab. Köstlich!
Ich wusste es, die... mehr anzeigen

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concortin

bei dieser Groteske (leider gibt es diese Kategorie bei bookrix nicht) hatte ich wahrlich meine Befürchtungen. Sie waren nicht ganz unbegründet. Ehrliche arbeitsame Manager gibt es schließlich auch und die brauchen sich nicht angegriffen zu fühlen, aber - wie sich herausgestellt... mehr anzeigen

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Gelöschter User

Ich spreche ein literarisches Problem in der Diskussion an, die Glaubwürdigkeit eines Textes. Will man die Dimension der Marktgängigkeit eines literarischen Produktes erreichen, so muss man seine Phantasie in den gängigen Klischees ausschweifen lassen. So erzielt man Auflage mit den „Nieten in Nadelstreifen“ und der „Normalität“ (von der hier in der Diskussion die Rede ist) von Bordellamüsements bei Geschäftsreisen nach... mehr anzeigen

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concortin

Lieber Josef, natürlich hätttest du recht, ginge es um Kritik an Managern. Umgeschrieben und Ironie beiseite heisst deine Aussage: Export-Weltmeister wäre dieses Land nicht, gäbe es nicht fähige Manager. Mit "Nieten in Nadelstreifen" wäre das nicht zu schaffen.
Nach dem... mehr anzeigen

Gelöschter User

Lieber concortin,
in unsere Texte haben sich zwei niedliche Fehler eingeschlichen. Ich sprach von "Dimensionierung", meinte die "Dämonisierung". Du sprachst über das "Parkinson-Prinzip", und meintest "Das Peter-Prinzip". (Peter & Hull, Das Peter - Prinzip, rororo 6793).
Gruß
Josef

Gelöschter User

Lieber concortin,

die Dämonisierung ist ein oft gebrauchtes Arbeitsinstrument und Stilmittel. Die Grünen und die Atomenergie, die Pazifisten und die kriegerische Gewalt, Politiker: „Die … hat total versagt!“, der gute Dabbeljuh und die bösen Schurkenstaaten, Veganer, Gegner von... mehr anzeigen

concortin

Lieber Josef,
schon wieder Ich hätte sollen --
alsó ich hätte erläutern sollen, was ich unter Dämonisierung meine,
hier nur ein Stichwort dazu, kann darauf natürlich noch ausführlich eingehen:
es handelt sich um einen Begriff aus der Psychobiologie der Neurosen,
also um nichts... mehr anzeigen

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winterschlaefer

Bemerkenswerte Studie einen Naivlings in einer für ihn abstrus-bizarren Welt, deren Widersprüchlichkeit nicht faszinierender und abstoßender zugleich sein kann...solltest deinen Prot. in weiteren Folgen noch tiefer mit dieser Widersprüchlichkeit konfrontieren. Es wäre interessant zu sehen, welche Lehren und Erkenntnisse er daraus zieht...

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concortin

Manager setzten an dem Text aus, Satire ist es keine, da sich Satire immer auf reales Geschehen bezieht, es überzeichnet. Aber selbst solche Phantasien, die man als völlig realitätsfern betrachtet, werden manchmal sogar von der Realität übertroffen.
Dazu fällt mir ein, was über... mehr anzeigen

concortin

In diesem Fall handelt es sich doch nicht um solche Informationen über Managerfehlverhalten aus Presse und Fernsehen. Nein. Es geht um das was, man in der Psychologie "Dämonisierung" nennt. Anstelle der Tatsachen treten überwertige Vorstellungen, Idolisierung oder Verteufelung,... mehr anzeigen

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findevogel

der Ablauf der Geschichte und wie unvorhergesehen - für mich, die sich in Managerkreisen nicht auskennt - sie sich entwickelt. Fast so, als ließe der Autor seine Fantasie frei, und würde nun beginnen - wie auf einer Bühne - ihr eigenes Leben zu entwickeln.
Soll ich lachen oder weinen? Ich weiß es nicht so genau.

Herzlich, der Findevogel

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concortin

Wenn die Gefühle auf solche Weise angesprochen werden, ist das ein gutes Zeichen, besonders dann, wenn es Findevogel widerfährt, die Manager nur vom Hörensagen kennt.

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Marvi

Mit einem Lächeln, aber auch einem Nicken saß ich über die Zeilen - lesenswerte Zeilen im Übrigen.
Wie so oft, zeigt es sich auch hier:
Es gibt Menschen, zumeist auch noch Führungspersönlichkeiten (u.a. Manager) die sich kompliziert ausdrücken, nur um eben kompliziert zu sein, Und das nennen sie dann intelligent.
Es reicht nicht, sich auf Kernsätze zu konzentrieren, oder die einfache Sprache zu verwenden. Zu einfach wäre es...
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concortin

der Zweifler an sich selbst, rappelt sich dank deiner wieder auf, bis ein Manager ihn wieder umhaut.

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Gelöschter User

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concortin

eine schöne Formulierung liebe Gisela. Das trifft genau die Stimmung der Jugend in der Nachkriegszeit vielleicht auch bei manchen Jugendlichen von heute.

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garlin

Ich bin mir nicht sicher, finde aber die Kategorie Satire doch passender. Ich habe viel mit Azubis zu tun und stelle (leider?) fest,dass deren Psyche sich oft nur marginal mit dem zukünftigen Erwerbsleben befasst. Andererseits ist der scharfe Blick des unverdorbenen Jugendlichen auf die Welt doch genial. Hinter jeder guten Satire steckt eine Botschaft, eine Kritik, eine Anregung...

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concortin

Ich tendiere ja auch eher zu Satire, das kommt der Sache schon am nächsten, andererseits kann ich verstehen, wenn Manager sich auf die Füße getreten fühlen.

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gina1207

Ich war Auszubildene zwar nicht im Verlagswesen, aber in der Werbebranche und habe mich auch immer gefragt, was da hinter verschlossenen Konferenzaumtüren vor sich geht. Wenn ich es richtig beurteile, dann war es in meiner Lehrfirma wohl eher nicht so, wie es in deinem Buch zu lesen ist ... aber ich kann mir gut vorstellen, dass es wonanders so sein könnte. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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concortin

Natürlich ist das keine reale Geschichte und ich hatte schon vor sie wieder zurückzuziehen, aber dann bekam ich doch Bestätigung. Die Kategorie Satire war falsch gewählt. Es handelt sich eher um ein Psychogramm.
Die psychologische Deutung ist hier notwendig. Wunschphantasie,... mehr anzeigen

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