(M)Ein Thema - DAS Thema überhaupt, womit ich mich nun – wie lange?
Sehr, sehr lange befasse.
Wahrheit, Wirklichkeit, Wahrnehmung, Norm, Verrücktheit, - ver-rückt?
Wer mag eigentlich fest legen, was die Norm ist? In einer/meiner Leseproben schrieb ich darüber, nur im Ansatz...
Die Norm ist der Clown der Wirklichkeit, so musste ich im Laufe der Jahre leidvoll fest stellen.
Wahrheit? Gestern hatte ich eine Wahrheit, die sich heute... mehr anzeigen
(M)Ein Thema - DAS Thema überhaupt, womit ich mich nun – wie lange?
Sehr, sehr lange befasse.
Wahrheit, Wirklichkeit, Wahrnehmung, Norm, Verrücktheit, - ver-rückt?
Wer mag eigentlich fest legen, was die Norm ist? In einer/meiner Leseproben schrieb ich darüber, nur im Ansatz...
Die Norm ist der Clown der Wirklichkeit, so musste ich im Laufe der Jahre leidvoll fest stellen.
Wahrheit? Gestern hatte ich eine Wahrheit, die sich heute – plötzlich - geändert hat.
Wahrnehmung? Da spricht mir das Manifest förmlich aus dem Herzen, oder sollte ich sagen, aus dem Gehirn?
Wann eigentlich fangen die Neuronen an, sich zu vernetzen? Erst nach der Geburt? Es spielt wohl kaum eine Rolle, fest steht aber (oder doch nicht?), dass zu Beginn eines jeden Lebens Millionen dieser Neuronen ein gigantisches Feuerwerk bilden, - sie feuern in alle Richtungen, sind aber – ohne Vernetzung - dumm...
so die wissenschaftliche HEUTIGE Wahrheit, die sich natürlich entwickeln, erweitern, revidieren, völlig ändern, oder auch manifestieren kann, womit fest steht, dass nicht einmal die fundierte Wissenschaft eine allgemeingültige Wahrheit ist.
Zu Beginn eines jeden Lebens fangen die Neuronen an, sich durch Synapsen zu vernetzen, ähnlich wie bei einem Computer. Jede Eingabe bestimmt, wie der Computer, als verlängerter Arm eines Menschen – funktioniert. Und natürlich können sich auch Viren einschleusen, manche zerstören gar die Festplatte.
JEDE noch so winzige Eingabe beim Menschen wird gespeichert, nur ein ganz winziger Teil dessen wird bewusst wahr genommen. Und das, was wahr genommen wird, fließt auch noch zum Großteil in die Tiefen des Unbewussten. Das Unterbewusstsein widerrum agiert heftig von unten, bestimmt und leitet sozusagen primär das Bewusstsein. Das führte einst zur Erkenntnis, dass es keinen freien Willen geben kann, weil es u.a. unmöglich ist, etwas bewusst zu entscheiden. Die eigentlich Entscheidung wird unbewusst getroffen, bevor man dann glaubt, sie bewusst zu treffen.
Um bei den Vorgängen im Gehirn zu bleiben: Es bilden sich Assoziationen, diese können natürlich wieder dissoziiert werden, bestehende Vernetzungen greifen widerrum auf andere Vernetzungen über, bilden eine neue Vernetzung, ein ganzes Netzwerk... die Länge aller Nervenbahnen des Gehirns eines erwachsenen Menschen beträgt ca. 5,8 Millionen Kilometer, so die heutige Erkenntnis und Wissenschaft.
Wenn man das betrachtet, dazu auch weiß, wie sehr sich die einzelnen Gehirnregionen untereinander beeinflussen, = Kleinhirn, Zwischenhirn, Großhirn, diese dann auch noch mal unterteilt...
wenn man weiterhin bedenkt, wie sehr sich die Wahrnehmung auf das Denken und die Emotion auf die Wahrnehmung auswirkt, (Wechselwirkungen) so auch das Ausmaß des natürlichen Filters, - der Reiz, - und Sinneswahrnehmung, infolge der Sensibilisierung beeinflusst, lässt sich erahnen, dass es gar keine Objektivität in dem Sinne geben kann.
Und weiterhin lässt sich erahnen, dass es auch keine Norm geben kann, da sie vom Menschen fest gelegt wird, und der Mensch, weil er nun mal Mensch ist, nur über subjektive Wahrnehmungen und Wahrheiten verfügt. Die Norm legt aber nun Kategorien fest, die bestimmen, was krank und was gesund ist. Diese widerrum legen fest, was verrückt ist, ja wer und was ist denn nun ver-rückt?
Um an der Stelle (m)eine hoch geschätzte Psychoanalytikerin Michaela Huber zu zitieren:
"Das Gehirn ist ein neurochemischer *Großcomputer* von bislang unausgeloteter Komplexität"
Dem ist kaum etwas hinzuzufügen.
Ich habe hier bei all den Betrachtungen und Auseinandersetzungen mit dem Thema eine ausgezeichnete Benamsung für das Ganze gefunden. „Cyberspace der Phantasie“
Insofern ein Danke an dem Autor - auch für den Inhalt des Buches, der meine Auseinandersetzung mit dem Thema sehr präzise widerspiegelt.
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