Da hatten es die Pharaonen einfacher: keinerlei Verwandtschaftsskrupel. Um die Thronanwärter-Schar nicht allzu sehr anwachsen zu lassen über die Generationen, hatte man gerne innerhalb der Familie geheiratet.
Etwas mehr Aktivismus von Deiner Protagonistin - toughe Prinzessinnen und mutige Märchen-Mädels tricksen doch gerne, besiegen mit Raffinesse bullerige Macho-Machenschaften.
Doch sie ist wohl vom Schreck erstarrt, dass... mehr anzeigen
Da hatten es die Pharaonen einfacher: keinerlei Verwandtschaftsskrupel. Um die Thronanwärter-Schar nicht allzu sehr anwachsen zu lassen über die Generationen, hatte man gerne innerhalb der Familie geheiratet.
Etwas mehr Aktivismus von Deiner Protagonistin - toughe Prinzessinnen und mutige Märchen-Mädels tricksen doch gerne, besiegen mit Raffinesse bullerige Macho-Machenschaften.
Doch sie ist wohl vom Schreck erstarrt, dass ihr Vater sie von sich weist, statt seine Beweggründe zu verstehen, die nicht mal er selber versteht.
Im Märchen begegnet man den selben Figuren in unterschiedlicher Erscheinung. Kann sein, dass ihr Vater drei Personen ist in ihrem Psycho-Drama: Er ist auch derjenige, der sie einsperrt im hohen Turm - und er ist der Mann in dem Bild, wo sie Geborgenheit findet.
Sehr interessante Märchen-Erzählung, der man gerne bis zur letzten Seite folgt ... auch wenn's kein Happy End gibt, so ganz unmärchenhaft.
Er zerstört nach und nach, was ihm als Bedrohung erscheint: die Schönheit seiner Tochter. Will sie andererseits ganz für sich - und aus diesem Wechselbad von Eiseskälte und Hitzigkeit entsteht keine rechte Behaglichkeit.
Lediglich dem Leser ist behaglich - konnte er doch eine sehr lesenswerte Story genießen. Dafür: Pokal und Herz.
LG
Phil Humor