Ein paar Worte zum Gelesenen:
Signe denkt über Recht und Unrecht nach und ist damit auf meiner Wellenlänge. Sie stellt Fragen, berechtigte Fragen. Ein Recht auf Arbeit z.B. das hätten wir jetzt auch alle sehr gerne, aber das ist Illusion und doch gab es dasselbe: in einem Unrechtsstaat, ein sehr großer Haken. Da will keiner mehr hin. Recht und Unrecht scheinen nahe beisammen zu sein. Ich möchte hier nicht ausufern aber das... mehr anzeigen
Ein paar Worte zum Gelesenen:
Signe denkt über Recht und Unrecht nach und ist damit auf meiner Wellenlänge. Sie stellt Fragen, berechtigte Fragen. Ein Recht auf Arbeit z.B. das hätten wir jetzt auch alle sehr gerne, aber das ist Illusion und doch gab es dasselbe: in einem Unrechtsstaat, ein sehr großer Haken. Da will keiner mehr hin. Recht und Unrecht scheinen nahe beisammen zu sein. Ich möchte hier nicht ausufern aber das Thema eignet sich für eine ausgewachsene Diskussion, denke ich. Vielleicht an anderer Stelle.
Das Interview mit Tilken hat Signe wie gewohnt professionell und sehr sachlich durchgezogen. Es war für mich manches neu, wenn auch nicht alles. Die vehemente Verteidigung der Trivialliteratur war mir auch bekannt und wurde ja auch schon umfassend diskutiert. Ich gehöre zu den erwähnten Ablehnern und es ist mir nicht peinlich, auch wenn es Millionen Freunde gibt. Aber wenn man damit Geld verdienen kann oder muss, dann ist ja alles in Ordnung. Das meine ich jetzt ganz bestimmt nicht gehässig. Bitte nicht missverstehen. Wenn der Job Spaß macht und gleichzeitig etwas einbringt, dann hat man sicher viel Glück im Leben.
Das Schreiben ist natürlich mehr als ein Job.
Und schon komme ich zu den Gedanken Signes über das Nichtssagen und Dochschreiben ("der letzte Furz des Enkelkindes"...köstlich ausgedrückt und es trifft den Kern ...viele Leser mögen ihn und unterhalten sich, das ist nämlich das Wichtigste in diesem Forum, denke ich jedenfalls.)
Jetzt oute ich mich mal kurz (wie so oft schon): manchmal schreibe ich auch nur, um meine Ausdrucksweise zu üben, schlimmer noch, um zu testen, ob es noch Leute gibt, die aufmerksam lesen, die zwischen den Zeilen Kritik erkennen können und ich bin oft überrascht. Es gibt sie doch: die Leser, die sich große Mühe geben, zu reflektieren, die verstehen, was ich sagen wollte. Meistens möchte ich wirklich auch etwas sagen, ob es nun allen passt oder nicht.
Jetzt bin ich beim nächsten traurigen Thema "Charity in Sachen gefangene Worte", was für die meisten wohl kein wichtiges Thema ist. Es ist wenig unterhaltsam und alles andere als locker. Für mich ist es ein Riesenskandal, dass man Autoren den Mund verbietet, dass man nicht hören will, was sie zu sagen haben, dass man sie einsperrt.
Vermutlich denken unsere lieben BookRixler, so etwas gibt es nur in China oder sonstwo, nicht bei
uns und es betrifft uns halt nicht. Jedenfalls haben sich bei anderen Charity-Aktionen die BookRixler rege beiteiligt. Ist ja auch schön, auch Bären müssen gerettet werden. Doch vielleicht ist es ganz simpel der Videozwang, der davon abgehalten hat, sich zu beteiligen. Hier musste man sich sehr anstrengen, nicht nur ein Gedicht rauslassen, was ungleich schneller geht und ohne Mühe verfasst werden kann.
Die Gedichte, die ich hier las, sind dennoch ganz witzig und gut gelungen, ich möchte sie nicht vergessen zu erwähnen. Hund und Katze sind aber auch nicht unbedingt schwierige oder seltene Themen.
Themensuche ist schwierig. Seufz!
Ein Wort noch zur Länge der Bücher. Der Autor der Gedanken hat sicher Recht: Alles ist möglich! Ha,ha.
Und man sollte sich treu bleiben. Unbedingt.
Jeder Leser findet hier das Passende, auch und gerade ein buntes, gut gestaltetes und interessantes Magazin wird seine Leser finden. Das wünsche ich dem Team, welches sich mit dem vorliegenden so sehr anstrengt.
Großes Lob von
Helga