Friederikes Tod?
Es war einer dieser unerträglichen Sommer im Jahre 1963 und Elisabeth war schwanger. Mit wutrotem Gesicht schleppte sie ihren unförmigen Körper durch das Haus. Dieses widerliche Blag in ihrem Bauch machte ihr nichts als Ärger. Erst war sie ungewollt schwanger geworden und hatte es erst im letzten Augenblick geschafft den langweiligen, dicklichen Matthias zu ehelichen. Sein Einkommen war in ihren Augen mickrig,... mehr anzeigen
Friederikes Tod?
Es war einer dieser unerträglichen Sommer im Jahre 1963 und Elisabeth war schwanger. Mit wutrotem Gesicht schleppte sie ihren unförmigen Körper durch das Haus. Dieses widerliche Blag in ihrem Bauch machte ihr nichts als Ärger. Erst war sie ungewollt schwanger geworden und hatte es erst im letzten Augenblick geschafft den langweiligen, dicklichen Matthias zu ehelichen. Sein Einkommen war in ihren Augen mickrig, was ihre Laune nicht unbedingt besserte. Dafür kannte er sich weder mit Frauen noch mit Schwangerschaften aus, was ihr ein gehässiges Grinsen entlockte. Der Tölpel würde nie und nimmer dahinter kommen, dass sie ihm ein Kuckuckskind ins Nest legte. Allerdings hatte seine Mutter sie sofort durchschaut, weswegen sie die Schwiegermutter jetzt ganz oben auf ihrer Hassliste stehen würde – ein Leben lang. Elisabeth hatte die Schnauze voll, sie war am Ende ihrer Kraft, sie kriegte das Balg einfach nicht aus ihrem Körper. Sie beschloss baden zu gehen, nachdem sie gelesen hatte, dass davon hier und da Wehen ausgelöst wurden. Als sie mühsam aus der Wanne krabbelte, hörte sie wie die Haustüre ins Schloss fiel. Keifend schrie sie ihren Ehetrottel herbei. Schnell wurde eine Tasche gepackt und ein Taxi gerufen. Einen Wagen konnte man sich ja anhand des mickrigen Einkommens nicht leisten, aber im Moment fehlte ihr einfach die Kraft, den verhassten Mann damit zu traktieren. Endlich im Kreißsaal angekommen, hoffte sie jetzt auf schnelle Hilfe und Lösung ihres Problems. Ihr Gesicht wurde dunkelrot als die Hebamme verkündete sie könne wieder nach Hause gehen. Sie keifte, schrie und tobte so lange, bis die Hebamme sie wütend ins Bett verfrachtete. Auf dem Weg zur Türe kündigte die Hebamme noch an, dass Elisabeth bis zur Geburt des Kindes ausschließlich Apfelsaft zu sich nehmen dürfe. Heulend, fluchend und außer sich vor Wut schrie Elisabeth und kündigte Rache an.
Endlich kommt das widerliche Blag zur Welt.
Elisabeth hatte seit Stunden Wehen und wurde jetzt laut zeternd in den Kreißsaal gefahren. Ich werde es mir aus dem Leib reißen, ich halte es nicht mehr aus schreie sie und dabei spritzte weißer Schaum aus ihrem Mund. Ihr Gesicht war knallrot. Die Hebamme war versucht diese schreckliche Frau zu fesseln, zu knebeln und mitten ins Gesicht zu schlagen. Aber es half alles nichts. Die nächsten Stunden mussten sie es miteinander aushalten. Um 9 Uhr am 12. September wurde Friederike geboren. In diesen Jahren war es nicht üblich der Mutter ihr Kind zu überlassen, und so wurde Friederike bald in die Hände der Kinderschwester übergeben. Familienmitglieder konnten das kleine Bündel Mensch durch eine Scheibe besichtigen. Es war ein hübsches Baby mit vielen dunklen Haaren, knapp 8 Pfund schwer und schwarzen Augen. Nach einer Woche wurde Elisabeth entlassen. Der Ehetrottel hatte nochmals ein Taxi geordert und damit fuhr die kleine Familie nach Hause.
Zu Hause mit dem Blag
Das kleine Bündel Mensch wurde in ein eiskaltes, ungeheiztes Zimmer abgelegt. Elisabeth hatte sich schon auf das rote Sofa geschmissen, um sich endlich zu erholen, schließlich war ihr Ehetrottel ja noch zu Hause. Dieser begab sich in das eiskalte dunkle Zimmer. Er nahm das Baby auf den Arm und schaute es hilflos an. Elisabeth war mittlerweile wieder einmal außer sich, stürmte in das Zimmer, um das hilflose Bündel Mensch an sich zu reißen und schlug auf den Po des Babys ein. Der Ehetrottel sah sich die ganze Sache zweifelnd an und wagte es Elisabeth darauf hinzuweisen, dass das Baby Schaden nehmen könnte. Sie wies ihn keifend zurecht, wobei sie nicht mit zahlreichen Beschimpfungen sparte. Dumm nur, dass es zu dieser Zeit ausschließlich Stoffwindeln gab und der Inhalt der Selbigen sich durch die Schläge mehr oder weniger über den kleinen Körper verteilte. Angewidert hielt Elisabeth den kleinen, stinkenden Körper von sich weg. Friederike schrie aus Leibeskräften. Sie brauchte Körper- und Windelpflege, hatte Hunger und der kleine Po tat weh.
Mit angehaltenem Atem und Schnappatmung reinigte Elisabeth den kleinen Körper. Mit dem Stillen gab es naturgemäß auch Schwierigkeiten.
Wie findest du das?????????
ich werde bei Gelegenheit gerne mal luschern kommen, danke Thomas
und vielen Dank für die beiden Herzen
Bitte gern geschehen. Ich freu mich schon über einen Besuch auf meinem Profil
Grüße Tomy
haha Namensfetter??