Es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt bin ich endlich zum Lesen gekommen. Hatte mich schon drauf gefreut. Und ich bin nicht enttäuscht worden.
Mit jedem Text zeigt Bea ein neues Stück vielfältiger Bandbreite bei gleichbleibender Stilsicherheit.
In diesem Text kommen die wohlbeherrschten Pointen und Übertreibungen der Satire hinzu, Übertreibungen, die den Text in ganz eigener Weise über die Satire hinausheben und ihm Elemente... mehr anzeigen
Es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt bin ich endlich zum Lesen gekommen. Hatte mich schon drauf gefreut. Und ich bin nicht enttäuscht worden.
Mit jedem Text zeigt Bea ein neues Stück vielfältiger Bandbreite bei gleichbleibender Stilsicherheit.
In diesem Text kommen die wohlbeherrschten Pointen und Übertreibungen der Satire hinzu, Übertreibungen, die den Text in ganz eigener Weise über die Satire hinausheben und ihm Elemente des Thrillers zufügen, ihm gar eine phantastische Note einhauchen.
Die Schlusspointe wird in kürzester und absolut genialer Weise vorbereitet. Für mich das Sahnestück in diesem ohnehin schon ausgesprochen schmackhaften Text.
Dennoch sei mir auch ein bisschen augenzwinkernde Kritik erlaubt.
Dieser Text zeichnet sich auch dadurch aus, dass er einen beruhigenden Beweis liefert:
Wenn die Autorin den Text eine Überarbeitungsphase zu früh einstellt, zeigt sich, dass auch sie an Kleinigkeiten feilen muss, bis er die von ihr gewohnte Perfektion erreicht.
Was den Spannungsbogen angeht, der sich in diesem Fall in den Gefühlen und Reaktionen der Prota spiegelt, bliebe noch ein bisschen Potential: Er steigt schon auf einem Level ein, dass die Steigerung erschwert.
Das schreibe ich dir, Bea, aber noch ausführlicher in einer PN.