Hier meine von Dir gewünschte Kritik.
Das Cover ist sehr gelungen, aber ich sehe da Deinen Namen nicht?
Der farbige Hintergrund wirkt geheimnisvoll, ist aber sehr dunkel und stört die Lesbarkeit.
Deine Sprache ist gut und flüssig.
Meine Meinung zu einigen Details:
Prolog:
"Ich war immer alleine gewesen und ......
Die einzige ........ meine Zwillingsschwester.."
Für mich ist das ein Widerspruch. Dann war Ko nicht immer alleine,... mehr anzeigen
Hier meine von Dir gewünschte Kritik.
Das Cover ist sehr gelungen, aber ich sehe da Deinen Namen nicht?
Der farbige Hintergrund wirkt geheimnisvoll, ist aber sehr dunkel und stört die Lesbarkeit.
Deine Sprache ist gut und flüssig.
Meine Meinung zu einigen Details:
Prolog:
"Ich war immer alleine gewesen und ......
Die einzige ........ meine Zwillingsschwester.."
Für mich ist das ein Widerspruch. Dann war Ko nicht immer alleine, sondern "fast" immer.
Seite 6
"strich über meine fahle, weiße Wange"
Da würde ich "Wangen" schreiben, weil es besser klingt und sicher beide Wangen fahl und weiß sind.
"Es war ein Fluch. Weiter nichts."
"Weiter nichts" finde ich aufgrund der vorherigen Beschreibungen der Schmerzen und des schlechten seelischen Zustands nicht angebracht. "Weiter nichts" klingt gleichgültig. Ich würde es weg lassen.
Seite 7
"Was hatte ich vergessen? Mein Herz?"
Sehr, sehr gut! Damit machst Du das innere Chaos nachvollziehbar.
"Ich saß in diesem kleinen, dunklen Räumchen."
"Räumchen" klingt niedlich. Das passt nicht zur Situation. "Kleiner Raum" wäre besser.
Seite 8/9
"Ich krallte mich am Stuhl fest, als wäre ich kurz vor dem Sterben".
"... als ginge es um mein Leben." würde dramatischer klingen. Bei "sterben" denkt man an schwach und nicht an "krallen".
"sie exorzierten mich auf grausame Weise.."
Hm, ist bei Fantasy alles möglich? Exorzismus ist eine geistige Beschwörung.
Seite 10
"Man verlagerte mich in ein Einzelzimmer..."
"verlagerte" ? Meinst Du "verlegte"?
Seite 11
"dass ich an ein Gerät angeschlossen war. Als ich auf beiden Beinen stand..."
Wie kann sie aufstehen, wenn sie an ein Gerät angeschlossen ist? Was ist das für ein Gerät? Zieht sie Schläuche oder irgendetwas ab?
Seite 12
"dass ich nicht Autofahren könnte, aber wie sonst..."
Sie ist also gefahren? Eine Beschreibung der Fahrt wäre gut gewesen.
Seite 13
"... machte die Gläser mit seinem braunen Schal trocken."
Das klingt nicht gut, besser: "..trocknete die Gläser mit...." (ähnlich Seite 19)
Seite 14
"Ich schüttelte zag aber aussagekräftig..."
Meinst Du "zaghaft"?
".. Mann, der mir planlos hinterher sah..."
"Ratlos" würde sprachlich hier besser passen.
Die Traumsequenz ist sehr gut geschildert!
Seite 15
"Ich räkelte mich vor Schmerz."
"Räkeln" ist angenehm. Meinst Du "wälzte mich vor Schmerz"?
Seite 16/17
Was ist mit der Schwester? Sie äußerst sich gar nicht?
Die Spiegelszene ist spannend!
".. weil ich an diesen Kerl denken...
"Kerl" finde ich unschön. Sie empfindet ihn ja positiv. Da wäre "Mann" besser.
Seite 18
...stand nach einem Gedankenblitz auf...
Was für ein Gedankenblitz? Das wird nicht deutlich.
Die restlichen Seiten sind schön flüssig und gut geschrieben. Da hast Du immer die richtige Ausdrucksweise gefunden.
Der Schluss ist tragisch. Aber - Du hast in der Ich-Forum geschrieben - wer hat die Geschichte erzählt, wenn "ich" jetzt tot ist? Diese Frage wurde mir auch schon mal gestellt und seitdem vermeide ich die Ich-Form in solchen Fällen.
Deine Idee gefällt mir. Dafür einen Stern.
Grüße von Monirapunzel