Sou, ich bin endlich dazu gekommen, ein Kommentar zu deinem Buch zu verfassen. Da es schlichtweg nicht mein Geschmack ist, habe ich nur den Prolog gelesen und kann dir dazu und zur Aufmachung des Buches eine kurze Kritik hinterlassen. :)
Aufmachung:
Cover: Ich mag das Cover nicht.
Ja, klar, das Bild ist ganz schön, es zeigt wohl deine Protagonisten und dem geheimnisvollen Mann, aber als Gesamtbild sieht es einfach nicht aus wie... mehr anzeigen
Sou, ich bin endlich dazu gekommen, ein Kommentar zu deinem Buch zu verfassen. Da es schlichtweg nicht mein Geschmack ist, habe ich nur den Prolog gelesen und kann dir dazu und zur Aufmachung des Buches eine kurze Kritik hinterlassen. :)
Aufmachung:
Cover: Ich mag das Cover nicht.
Ja, klar, das Bild ist ganz schön, es zeigt wohl deine Protagonisten und dem geheimnisvollen Mann, aber als Gesamtbild sieht es einfach nicht aus wie ein Buchcover, sondern ein Bild, wo man den Titel und Autorennamen raufgeklatscht hat und das war's ^^
Zum Titel ... Lost Found Love ... Gefundene, verlorene Liebe, hm.
Ne, ich mag auch den Titel nicht. ^^'
Aber: Geschmackssache. :)
Und zum Klappentext:
Ja, geht so. ^^
Die Ideen haut mich nicht wirklich um, klingt aber ein wenig nach "Die Schöne und das Biest" und neu aufgelegte Märchen haben, finde ich, durchaus ihren Reiz, aber du könntest den KT ganz sicher noch um einiges spannender machen.
Was mir fehlt: Ein Zitat aus dem Buch, das wirkt einfach immer schön :)
Ansonsten hat mir diese Formulierung nicht sonderlich gefallen: "aus unerklärlicher Kraft", da würde ich das "aus" durch einen "durch" ersetzen.
Der Letzte Satz, der wohl endgültig die Neugier erwecken soll, klingt ebenfalls ein wenig seltsam. Okay, sie versucht zu Überleben, weil der Mann gefährlich ist, aber wie kann man etwas anziehend finden, von dem man sich fürchtet und vor dem Tod flüchtet? Erschließt sich mir nicht.
Ich würde, wenn schon, das etwas anders formulieren, und statt Anziehung vielleicht Faszination oder Neugier nehmen.
So zum Inhalt:
Prolog: Ein Prolog sollte eher etwas Spannendes beinhalten, sich irgendwie vom Rest der Story abheben, aber dieser hier tat dies eher weniger. Deswegen ist es eher für mich einfach der Beginn der Story, das 1.Kapitel, als ein Prolog und würde dir eher raten, etwas anderes als Prolog zu nehmen. Ich kenne zwar nicht den weiteren Verlauf der Story, aber, soweit ich weiß, geht es ja auch um diesen Mann auf der Insel. Wieso nicht im Prolog etwas über ihn schreiben, damit es auch geheimnisvoller wirkt? Also, ich fände das sehr spannend. :)
Zur Handlung: Ja, was soll ich sagen? Wie gesagt, es kommt mir vor, wie der Beginn der eigentlichen Handlung, was es auch ist und ich habe ehrlich nichts daran auszusetzen :)
Ich finde so einen Beginn gut, nur, wie gesagt, als Prolog wäre etwas anderes viel interessanter.
Zu deinem Charakter bis hierhin: Chanelle erscheint mir wie ein sehr interessanter Charakter. Kann zwar nicht sagen, ob sie wirklich Tiefe hat, dazu habe ich viel zu wenig lesen, aber sie kam mir sehr sympathisch rüber :)
Zu deinem Schreibstil, den finde ich sehr angenehm zum lesen. Du hast da am Anfang diese drei Sätze in kursiv, die mag ich irgendwie nicht. Sie wirken so, als ob du versuchst hast gezwungen tiefgründig zu wirken, sie wirken einfach konstruiert. ^^
Ich würde dir empfehlen, sie ein wenig umzuformulieren. :)
Aber deine Formulierungsweise an sich und zum Rest des Prologs gefällt mir sehr, sehr gut, zudem benutzt du Synonyme, was echt positiv auffällt. Was ich kritisieren muss: An sich beschreibst du die Umgebung, und am Beginn fand ich es auch gut so, aber du manchmal beschreibst ein Tick zu viel.
Damit mein ich nicht mehr die Umgebung sondern allgemein das Erzählen: Show, don't tell.
So fände ich es beispielsweise schöner, wenn du die Sache mit Chanelles Armkettchen und dem Anhängern mitten im Geschehen versteckt hättest, als sie so zu erwähnen und so ausführlich zu erläutern, auch wenn du es mit ihrer Nervosität im Zusammenhang gebracht hast.
Das der Koffer eine schwere Last ist und aus Leder besteht, ist von dir mit "show" beschrieben worden, indem du es mit der aktiven Handlung verknüpft hast, fand ich gut. Das Chanelle jedoch eine goldene Halskette am Hals trug hast du "getellt" und nicht mehr flüssig ins Text einfließen lassen. Das passiert dir immer wieder Mal. Einiges bleibt beim Show, anderes geht wieder ins Tell, von dem her wirkt alles nicht mehr ganz so flüssig und schön beim Lesen, auch wenn ich deinen Stil sehr schön finde, vor allem, weil du auch Metaphern gebrauchst (Siehe Beispiel mit dem Vogel und Nest, das fand ich schön :)).
Fazit:
Also, ich habe wirklich nichts arges zu kritisieren, das einzige was ich wirklich nicht an deinem Buch mag ist die Aufmachung, wie du gemerkt hast, was ich am meisten mag ist dein Charakter und dein Schreibstil, was ich neutral finde, ist die Idee und Handlung. ^^
Nichtsdestotrotz habe ich dir hier und einige Verbesserungsvorschläge gegeben und hoffe, sie konnten dir irgendwie behilflich sein :)
Fand das Buch grundsätzlich sehr interessant, aber wirklich meins ist es einfach nicht, allen voran weil ich Historisches selten lese. ^^
Wünsche dir auf jeden Fall noch viel Spaß und Erfolg beim Schreiben. :)
LG
Mewa
Ui gaaaaaanz vielen dank für das liebe kommi *-* ich werde im Dezember anfangen weiterzuschreiben, und klar gebe ich dir bescheid!
GLG Talia
Super freue mich schon riesig darauf