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HERR DER WELTEN 009: Der Beutzug

Wilfried A. Hary

Der Beutezug

Töten zum Überleben - das Gesetz der HÖLLE!

 

John Willard in seiner Rolle als Karem Eklund: Schon beginnt sein ganz persönlicher Überlebenskampf, denn er wird angegriffen und muss sich seiner Haut wehren: Erfolgreich! Doch es gibt Tote. Nur einem kann er das Leben schenken: Borsch! Dieser weiß nun, dass er aus dem Bereich der Unsterblichen kommt, und für ihn ist Karem Eklund folglich eine Art Gott.

Karem Eklund, alias John Willard, führt ein Totenritual durch für diejenigen, die er besiegt hat...

 

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Impressum/Text

ISSN1614-3302 * Copyright 2011 by HARY-PRODUCTION

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Prolog 1

 

Irgendwann in fernster Zukunft: Viele tausend Welten sind von Menschen besiedelt. Überlichtschnelle Flüge sind verboten, weil es sich erwiesen hat, dass diese auf Dauer das energetische Gleichgewicht des Universums und somit das Raum-Zeit-Gefüge stören, was in manchen Bereichen des Universums in der Vergangenheit zu schrecklichen Katastrophen führte.

Die von Menschen besiedelten Welten haben keinen direkten Kontakt miteinander, da es keine überlichtschnellen Kommunikationsmöglichkeiten gibt. Dennoch entstand im Verlauf der Jahrtausende ein funktionierendes Handelssystem: Riesige Container-Schiffe sind im Unterlichtflug unterwegs zu ihren Zielwelten, mit mannigfaltigen Waren bestückt. Sie sind teilweise Jahrtausende unterwegs, um ihr Ziel zu erreichen, aber da der Strom der Handelscontainer niemals abreißt, werden die Planeten untereinander reibungslos versorgt.

Die Erde beispielsweise ist eine gigantische ›Zuchtanstalt für Menschenmaterial‹ - dem wichtigsten ›Exportartikel‹ für die Erde. Die Betreffenden werden in Tiefschlaf versetzt, bevor sie auf den Weg gehen. Ein übriges tut die Zeitdilatation, so dass sie unbeschadet den langen Flug überstehen.

Dieses komplizierte Handelssystem ist natürlich hochempfindlich - und muss überwacht werden. Dafür zuständig ist der Sternenvogt - der HERR DER WELTEN! Nur ein Sternenvogt besitzt das Monopol des Überlichtfluges, um seiner Aufgabe auch gerecht werden zu können. Aber dieser verhältnismäßig minimale Einsatz des Überlichtfluges hat keine negativen Auswirkungen auf die universale Ordnung.

Es gibt mehr als nur einen Sternenvogt, doch das Universum ist groß genug für alle - und so begegnen sie sich untereinander nur, wenn es unbedingt nötig erscheint...

 

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Prolog 2

 

John Willard, geboren auf einer unmenschlichen Erde, wird unter dramatischen Umständen der ›Diener des Sternenvogts‹, denn dieser geht selten persönlich in einen notwendig werdenden Einsatz, um die so genannte universale Ordnung zu sichern. Sein Diener fungiert als eine Art Stuntman (Band 1).

Der erste Einsatz führt John Willard auf den ›Planeten der Amazonen‹: Aufgrund von Umwelteinflüssen kommen hier nur Frauen zur Welt. Um ihren Fortbestand zu sichern, müssen sie Männer von der Erde ›importieren‹. Und jetzt haben sie das Geheimnis des Überlichtfluges enträtselt und sagen dem Handelssystem den Kampf an (Band 2).

Es gibt einen Bereich im Weltall, in dem Handelscontainer einfach verschwinden. John Willard findet hier eine Art ›Miniuniversum‹, das durch radikal veränderte Naturgesetze entstand. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als einzudringen, obwohl es noch niemals zuvor eine Rückkehr von hier gab (Bände 3 bis 4).

In Band 4 gelingt John das bislang Unmögliche - und er kehrt zurück. Inzwischen hat der Sternenvogt einen zweiten Diener - einen kampfstarken intelligenten Androiden: Bron! Und der nächste Einsatz wartet bereits: Johns Bewusstsein wird ausgetauscht mit dem Bewusstsein eines jungen Mannes namens Bereter. Er ist ein so genannter Sucher - unterwegs in einer alptraumhaften Welt, die durch das Kollektiv der Träumer entstanden ist. Als Bereter kann sich John nicht an seine eigentliche Identität erinnern. Seine Aufgabe ist es, das Geheimnis der Traumwelt zu ergründen und den nicht abbrechbaren Traum in Bahnen zu lenken, die keine Gefahr mehr für die universale Ordnung bedeuten, ausgehend vom ›Planeten der Träumer‹. Kommt er als Bereter zu Tode, ist dies auch sein Ende als John Willard. Aber er hat eine wichtige Unterstützung auf seinem Weg: Bron! (Bände 4 bis 7)

John Willard überlebt nicht nur als Bereter, sondern er bewährt sich. Kein Wunder, dass der Sternenvogt das gleiche Prinzip auch beim nächsten Einsatz beibehält: Johns Bewusstsein wird diesmal mit dem Bewusstsein eines Mannes namens Karem Eklund ausgetauscht - auf einer Welt der krassen Gegensätze. Die Bewohner glauben, auf der Erde zu sein. Sie leben großenteils in einer halb zerfallenen Stadt, die schier den halben Planeten umspannt. Es gibt allerdings einen Bereich, wo sie keinerlei Zugang haben: Das ist der Bereich der Unsterblichen, die sich mittels einer riesigen Energieglocke gegen alles schützen, was von außen Einfluss nehmen könnte.

John soll als Karem Eklund die Zusammenhänge klären - und vor allem prüfen, ob von hier eine Gefahr ausgeht und ob diese Welt vielleicht sogar Aufnahme finden könnte in den Handelsverband.

Karem Eklund jedoch weiß nicht, dass er in Wahrheit John Willard ist. Das hat der Sternenvogt deshalb so angeordnet, damit die Unsterblichen unter der Energieglocke keinen Verdacht schöpfen. Zunächst scheint es ja ein eher angenehmer Auftrag zu sein, denn der Bereich unterhalb der Energieglocke ist wahrlich eine Art Paradies. Und dann tut er den entscheidenden Schritt... und bricht aus dem Paradies aus!

Schon beginnt sein ganz persönlicher Überlebenskampf, denn er wird angegriffen und muss sich seiner Haut wehren: Erfolgreich! Doch es gibt Tote. Nur einem kann er das Leben schenken: Borsch! Dieser weiß nun, dass er aus dem Bereich der Unsterblichen kommt und für ihn ist Karem Eklund folglich eine Art Gott.

Karem Eklund, alias John Willard, führt ein Totenritual durch für diejenigen, die er besiegt hat...

 

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»Wir leben in einer Welt, in der ein genialer Handwerker weniger gilt als ein gewöhnlicher Angestellter. Es ist eine Welt, die von Buchhaltern verwaltet wird und in der man von so genannten Intellektuellen spricht wie von Halbgöttern. Man hat vergessen, dass alle segensreichen, weil nützlichen Dinge im Alltag von genialen Handwerkern ersonnen worden sind. Die Wissenschaft hingegen schuf ständig umstrittene Weltbilder und wenn etwas praktisch verwertbar ist, dann taugt es nicht dazu, die Welt zu verbessern, sondern bringt uns näher an den Abgrund. Selbst das Auto wurde von Handwerkern entwickelt, genauso wie Eisenbahn und andere Annehmlichkeiten. Die Wissenschaft hingegen brachte uns die Atombombe.«

 

(Zitat aus dem zwanzigsten Jahrhundert so genannter christlicher Zeitrechnung)

 

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Das Totenritual spielte sich im wesentlichen in der Fantasie von Borsch ab, denn ich stand nur da, machte ein feierliches Gesicht und vollführte ab und zu seltsame Handbewegungen.

Borsch erschauerte immer wieder vor Ehrfurcht, bis er mir beinahe leid tat in seinem blinden Glauben. Ich machte dem unwürdigen Spiel ein Ende und winkte ihm zu.

»Komm, Borsch, führe mich in euer Lager.«

Er gehorchte eifrig. Seine Augen glänzten, als hätte er alle Herrlichkeiten der Welt geschaut.

»Erzähle mir etwas über deinen Stamm«, bat ich unterwegs. »Zum Beispiel: Hast du eine Frau?«

Er schüttelte verblüfft den Kopf. »Eine Frau?«

»Ja, Borsch, wie ist das Verhältnis zwischen Mann und Frau?«

»Eine Frau kann einem doch nicht gehören!«, rief er aus.

Anscheinend hatte ich ein Tabu berührt, aber mir war es egal.

»Nun gut und wie kommt es zum sexuellen Kontakt zwischen Mann und Frau?«

Er zuckte die Achseln. »Es gibt hierfür Rituale. Außerhalb der Rituale ist Sexualität tabu. - Weitgehend!«, fügte er rasch hinzu.

»Was bedeutet diese Einschränkung?«

»Nun, es kommt öfter vor, dass sich Paare... äh, sagen wir, über das Tabu hinwegsetzen. Das heißt, sie vereinigen sich ohne Beisein der anderen.«

»Wird das bestraft?«

»Keineswegs, aber es gilt als gefährlich, denn ein solches Paar muss sich für sein Tun absondern und ist dadurch ohne Schutz des Stammes.«

»Man tut es trotzdem - heimlich?«

»Tja, man weiß Bescheid, aber eigentlich redet man nicht darüber.«

»In Ordnung, Borsch. Als ich dich fragte, ob du eine Frau hast, wollte ich wissen, ob du mit einer Frau ein Paar bildest.«

»Ach so, Herr. Um ehrlich zu sein: ja!«

»Immer noch?«

»Nicht mehr - seit ich dir diene, Herr.«

»Das möchte ich nicht, Borsch, verstehst du? Ich möchte, dass du weiterhin mit dieser Frau zusammenbleibst.«

Ich dachte an Danna und an all die schönen Stunden, die ich gemeinsam mit ihr verbracht hatte.

Ja, meine Entscheidung war richtig.

»Herr, ich danke dir für deine Großzügigkeit!« Borsch war außer sich vor dankbarem Glück.

»Ich möchte nicht, Borsch, dass diese Frau Hassgefühle mir gegenüber entwickelt. Ich bin ein Freund des Stammes und möchte, dass der Stamm auch mein Freund ist. Ich würde mich freuen, würdest du mir diese Frau vorstellen.«

Gleichberechtigung in einem so wilden Stamm? Das war schon ungewöhnlich. Dann war der Stamm mehr als nur eine wilde Horde, wie es sie in der Geschichte der Menschheit immer gegeben hatte. Sie hatten eine regelrechte Ordnung. Allerdings hatte ich den Findruck, dass alles, was sich außerhalb dieser Ordnung befand, von den Stammesmitgliedern nicht als vollwertig erkannt wurde. Sie töteten ohne Gewissensbisse und lebten davon, andere zu berauben.

Ein seltsamer Widerspruch. War er nicht ein Hinweis darauf, dass die Erde sich erheblich gewandelt hatte, seit es

Impressum

Verlag: BookRix GmbH & Co. KG

Tag der Veröffentlichung: 17.04.2021
ISBN: 978-3-7487-8052-6

Alle Rechte vorbehalten

Widmung:
Nähere Angaben zum Herausgeber und Autor siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Wilfried_A._Hary

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