"The Cake of Horror"
-Prolog-
Kuchen. Jeder hat so seinen Lieblingskuchen, meinerseits ist es eben Kokosnusskuchen. Ich wachte an jenem Morgen schon mit dem Gedanken an diesen Kuchen auf, ging mit dem Gedanken zur Arbeit. Und ich arbeitete mit diesem Gedanken an eben diesen einen Kuchen. So ging ich nach Feierabend in einen Supermarkt und kaufte die Zutaten für jenen Kuchen ein und verschwendete keinen einzigen Gedanken daran, dass mir eben dieser Kuchen den ganzen Abend verderben könnte. Er verdarb mir nicht nur den Abend nein, er zerfleischte ihn buchstäblich. Zeriss ihn in Tausend fetzen, so wie ein Wolf der Seine beute erst halb zu Tode hetzt und dann mit seinen scharfen Reißzähnen in tausend Stücke reißt. Ein Rezept, das sich wie Puzzleteile zusammensetzen lässt, doch man nehme nur ein falsches Teil, das eben nicht an jene Stelle gehört und es kann dir zum verhängniss werden. Zum verhängniss für dich und eben deinen Appetit auf Kuchen!
-Kapitel 1-
-Das Rezept-
Backe, backe Kuchen der … ich denke mal ein jeder kennt dieses Lied noch aus Kindertagen! Deine Mutter war am Backen. Sie backte ein Brot oder einen Hefekuchen und du bekamst ein Stück teig zum mit Kneten. Damit du zufrieden und ruhig warst, ich denke das ging fast jedem so als Kind, oder? Dann war da noch der Rührteig, süß und wabbelig! Wer wollte die leere Schüssel als Kind nicht sauber schlabbern? Ja, Rührteig, das gehörte auch zu meinem Rezept an jenem Abend. Hier will ich nun das Rezept verraten, aber bitte! Um Himmelswillen nicht Laut vorlesen! Es sei denn, … ach findet es selbst heraus!
Man nehme, … Für den Teig:
1/2 Tasse/n Zucker
2 Ei(er)
2 Tasse/n Buttermilch
4 Tasse/n Dinkelmehl
1/2 Pack. Backpulver
Tropfen Buttervanille-Aroma
Für den Belag:
1 Tasse Kokosraspel
1/2 Tasse Zucker
1 Pack. Vanillezucker
1 Becher Schlagsahne
Und bevor ich euch jetzt verrate wie man den Teig, dessen Rezept Gerüchten zufolge vom Teufel selbst verfasst wurde, anrührt will ich es nochmals zutiefst betonen! „Dieses Rezept nicht laut vorlesen!.Mir viel dabei ein „Ei!“ runter!
-Kapitel 2-
-Der Teig-
Der Bäcker hat gerufen!Ab hier scheiden sich bei den weiteren Wortlauten, ich zitiere.“Wer will feinen Kuchen backen!“ Echt die Geister!
Man nehme eine Rührschüssel und …
Zutaten zu einem Rührteig verarbeiten und auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen.
Ja, das klingt einfach, das dachte ich auch!Aber lasst es euch gesagt sein, ohne eine Wilde Sauerei bekommt ihr diese Ausgeburt der tiefsten Kuchen-Back-Hölle, nicht gebändigt. Ein Reihenfolge , welche den Einwurf der Zutaten in die Schüssel beschreibt, gibt es auch nicht. Kleiner Tipp!“Die Eier zuerst!“
-Kapitel 3-
-Der Belag-
Wie auch vorhin, bei der Anmischung des aus der Vorhölle des Bösen entsprungenen Teiges, dem Grundgerüst des „ Cake of Horror! .“So gibt es auch bei dem grauenvollen Belag, keine genauere Angabe wie man dieses Mischergebnis zustande bringen könnte. Hier gilt ganz einfach der sogenannte „Pie mal Daumen Grundsatz“.Einen daumenbreit Zucker, einen daumenbreit Vanillezucker und einen daumenbreit Kokosraspeln.
Die Kokosraspeln, den Vanillezucker und die halbe Tasse Zucker mischen und auf den Teig streuen. Dabei muss man nur darauf achten, dass sich während des Rieselvorgangs, der im Verhältnis zu den Kokosraspeln etwas schwerere Zucker, sich nicht von diesen trennt. Mit“Diesen“sind meinerseits die Kokosraspeln gemeint!.ACHTUNG!!!Bei diesem Vorgang kann sich die vorher noch in Benutzung befindliche „Rührschüssel“ selbstständig vom Arbeitsplatz rollen, zu Boden Stürzen und sich dort selbst entzünden!.
-Kapitel 4-
-Der Backvorgang-
Warnung!Zart gesottene Gemüter sollten sich bei Weiterem lesen besser die Augen Zuhalten!.
Nachdem wir nun mit etlicher Mühe, Teigmasse, oder wie ich es nenne. Das Grundgerüst des " Cake of Horror“auf ein Backblech gesaut haben und mit der Zuckerdingensbums Mischung vollgeschmissen haben. Können wir nun voll frustriert das Backblech in die Röhre schieben. Wie oben angegeben muss der Ofen 175 °C haben und der Kuchen soll 25 - 30 min vor sich hin mutieren. Bis dahin ging alles noch relativ gut. Der Kuchen backte vor sich hin, nach fünf Minuten betörte ein sinnlich zarter Kokosduft mein Riechorgan und ließ mir das Wasser im Munde zusammenlaufen. Nach fünfzehn Minuten vernahm ich wie der Kuchen, der bis dahin noch ein Kuchen war, zunehmend luftig und locker an höhe gewann. Soweit, so gut!Aber was braucht man noch um diesem „Cake of Horror“ leben ein zu hauchen? Dies ist eine Zutat, die nicht im Rezept angegeben wurde, aber ich will sie euch nun verraten! ....Um den „Cake of Horror“ zum Leben zu erwecken, oder besser gesagt, um den dennoch nach der Mutation Wohlriechenden „Cake of Horror“ der nur Bauchweh, Blähungen und Sodbrennen verursacht. Und unter anderem auch in vereinzelten Fällen Gliedmaßen abtrennt. Und sie vor deinen Augen mit einem höllischen Grinse-Kuchen Gesicht mit blutverschmierter Miene verspeist, … benötigt man nur einen VOLLIDIOTEN, der vor dem noch zu vollendeten Backvorgang zum Backofen rennt, diesen öffnet und sagt.“MmmmHHH , das riecht hier so gut!Wie lange braucht der noch, ich brauche ein Stück Kuchen, mein Kaffee ist ja sooo trocken!!!Nach Bruchteilen einer Sekunde, -nach eben diesen Worten, hörte ich ein Zartes „Pssstwfffff“ was darauf hindeuten lies, dass die ganze Luft die den Kuchen locker und fluffig hielt, aus diesem entfleucht war!.somit war es vollendet. Dies war die Geburtsstunde des „CAKE OF HORROR.“
-Epilog-
„Nach dem Backen einen Becher süße Sahne auf dem heißen Kuchen verteilen!.“Dieses letzte Unterfangenkonnte ich mir gänzlich Sparen, denn mit den letzten Worten der wichtigsten Zutat, mit der man einen solchen Kuchen zubereitet!Mit den Worten, „Den kann man aber bestimmt noch essen, gut riechen tut er ja!.“Zeitgleich mit diesen Worten, wurde auch schon ein Stück rausgeschnitten und auch verzerrt. Dies hatte natürlich folgen, nicht etwa für mich, nein!.für den den Blödmann, dessen Namen ich hier nicht nennen darf!.Ich will mich ja nicht des Rufmordes schuldig machen. Aber Mord, Killen und töte den Vollpfosten (kleine Anmerkung am Rande“Vollpfosten“dieses Wort wurde kürzlich im „Duden“ aufgenommen.) war mein erster Gedanke. Was ich damit sagen will!?.lasst niemals einen gefräßigen Vollidioten alleine in der Küche, wenn du einen „Rührkuchen auf Kokosart“ in deinem Backofen hast, denn somit fügst du die letzte Zutat hinzu und erschaffst den „CAKE OF HORROR!.“
Weitere Rezepte aus meiner Schreibfeder, die meine geistigen Ergüsse auf Zellulosepapier, … ähhmmm, ich meine auf meinem „PC“ unter dem Programm „Office festhalten sind:
-The Chicken of Darkness-
-Die Reispfanne des Grauens-
-Die Höllenwassersuppe-
-Der Grießbrei des Verderbens-
Und etliche weitere Titel.
-ENDE-
Tag der Veröffentlichung: 01.11.2013
Alle Rechte vorbehalten
Widmung:
Diese kurzgeschichte,ist jenen Vollpfosten gewidmet die verfressen auf kuchen gieren und denen nichts schnell genug von statten geht.