Die Fliege
Wer kennt das nicht? Die lästige Stubenfliege oder die Mücke. Mücken sind gemeine Quälgeister. Saugen unser Blut und hinterlassen mit ihrem Stich eine juckende Schwellung. Wusstet Ihr das die Mücke wenn sie sich auf unsere Haut setzt, ein Betäubungssekret versprüht und deshalb kaum spüren, wenn sie sich auf unsere Haut setzt? Außerdem ist es noch Blutverdünner, damit dieses Biest es besser aufnehmen kann. Und das ist der Grund, das es hinterher sosehr juckt und anschwillt nach dem Stich? Übrigens sind es nur die Weibchen die Blut saugen. Wenn dann das Licht ausgeht, man versucht zu schlafen summen sie an unserem Ohr. Unser Geruch entscheidet ob wir für sie köstlich sind oder nicht. Wenn wir es sind, dann ist an Schlaf nicht mehr zu denken. Sie übrigens zu erwischen wenn wir nach ihnen schlagen ist auch nicht leicht. Denn wenn wir sie bemerken schickt unser Gehirn den Befehl was dagegen zu tun. Dieses Signal empfängt die Mücke Auf der Haut und schwupp weg ist sie.
Auf die Idee zu diesem Gedicht hat mich meine liebe Freundin Martina Hoblitz gebracht. Danke das Du meine Muse warst.
Die Fliege
Mitleid hatte ich mit dem armen Tier,
es gewitterte draußen, das ich frier.
Sie raus zu schmeißen, wär gemein,
drum ließ ich sie einfach rein.
Ich hoffe ich bereu' es nicht,
der kleine Teufel, in mir spricht.
Da flog die Fliege, nervte mich,
auf meine Nase flog, nicht wich.
Ich holte aus, zu einem Schlag,
weil ich das gekitzel, gar nicht mag.
Sie flog davon und kam gleich wieder,
mich verhöhnt, dann auf meine Glieder.
Auwa, das hatte weh getan,
der zweite Schlag - auf meinen Arm.
Die Freundschaft kündige ich - dem Tier,
mit frechem Lachen, ich sie wieder spür.
Ich heb den Finger, sag nur raus,
mit unsrer Freundschaft, ist's nun aus.
Verdattert schaut die Fliege auf,
als hinterher - ich scheuchend lauf.
Mein Teufel grinst, geschieht dir recht,
Zu viel Großmut, sich eben rächt.
Wedelnd mit dem Handtuch, der Fliege hinterher,
des Teufels Stimme zu ignorieren - ist schwer.
Das Fenster zu, die bin ich los,
hör' ich ein summen, wer ist das bloß..
Ich suche - doch ich find es nicht,
doch dieses Summen ärgert mich.
Dann ist es plötzlich wieder ruhig,
es ist nicht's, selber mich beruhig.
Setze mich und schaue Fern,
meine Sendung, seh ich gern.
Auf den Nerv, geht mir das summen,
sie solle endlich mal verstummen.
Meine Wange juckt, was ist denn das..
das war die Mücke, wie ich das hass.
Ich suche, doch sie ist nicht zu seh'n,
doch will das Summen nicht vergeh'n.
Ach, jetzt hab ich sie erwischt,
hab ihr mit meiner Hand, eine gewischt.
Blutig liegt sie auf meinem Arm - ist tot,
für mich nun alles, jetzt im Lot.
Ekelig die Spur, von meinem Blut,
die dazu, noch furchtbar - jucken tut.
Fliege, Käfer, Spinne und auch Mücke,
bleibt mir fern, sonst seit ihr Stücke.
Der Teufel seine Hände reibt,
mich zur Weißglut bringen - er erreicht.
Fliege und Mücke bin ich los,
mit dem Teufel - wie mach ich's bloß.
Ist mein täglicher Begleiter,
ihn ignorieren - ist gescheiter.
Copyright Regina Jankowski 16.9.2017
Cover: Regina Jankowski
Satz: Für alle die genau wie ich gequält von diesen Biestern werden.
Tag der Veröffentlichung: 21.10.2017
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